Das große WordPress Lexikon

Das große WordPress Lexikon - diese Begriffe solltest du unbedingt kennen!
JohannaVon Johanna|12. August 2022

Diese WordPress Begriffe solltest du unbedingt kennen

Im WordPress- und Webseiten-Universum existieren zahlreiche Begriffe, die insbesondere für Anfänger oder Non-Tech-Profis schwer verständlich sind bzw. oftmals nachgelesen werden müssen. Daher möchten wir mit unserem Lexikon alle wichtigen Begriffe an einem Ort sammeln. So verlierst du nie den Überblick über ein Thema und kannst dich auch direkt in angrenzende Themengebiete einlesen. Natürlich ist das WordPress Lexikon auch für alle da, die ihr Wissen ein bisschen auffrischen wollen.

 

💡 Aha!

Wir fügen regelmäßig neue Begriffe zu unserem Lexikon hinzu.

Sollte dir also ein Begriff oder eine wichtige Information fehlen – oder du möchtest, dass wir etwas hinzufügen und ergänzen? Kein Problem, kontaktier uns gerne oder schreib uns einfach in den Kommentaren und wir kümmern uns darum. 🙂

Inhaltsverzeichnis

1. A – E

B

Backend

Das „Backend“ kommt aus dem Englischen, bedeutet “Unterbau” oder “hinteres Ende” und ist das technische System hinter einer Webseite. Der Begriff wird im IT-Bereich verwendet, um die Anwendung der Datenverarbeitung im internen Bereich zu beschreiben. Dabei ist das Backend im Gegensatz zum Frontend der funktionale Teil der Softwareanwendung und befindet sich näher am System, als am Benutzer. Das Backend stellt sozusagen den versteckten, administrativen Teil des Content-Management-Systems dar, in dem meist von den Programmierern gearbeitet wird und der vom Benutzer daher auch nicht einsehbar ist. Dort werden Einstellungen vorgenommen, Programme verknüpft, Plugins installiert, Beiträge geschrieben oder Datenbanken bzw. Inhalte hinterlegt und gepflegt. Das Backend sorgt schließlich für den reibungslosen Ablauf der Webseite und ermöglicht die Funktion der Webseite.

Das Backend ist sozusagen der Gegenspieler zum Frontend.

C

Content Management System (CMS)

Ein Content Management System – zu deutsch Inhaltsverwaltungssystem – ist eine Software zur gemeinsamen Erstellung, Verwaltung und Organisation von digitalen Inhalten in Webseiten, wie z.B. Texte, Bilder oder Videos. Das CMS wird insbesondere zum Betreiben von Webseiten eingesetzt und kann meist ohne Programmierkenntnisse verwendet werden. Am meisten genutzt werden Open-Source-Systeme wie beispielsweise WordPress, über die auch Onlineshops eingerichtet werden können. Die CMS können aber auch bei vorhandenen HTML oder CSS Kenntnissen händisch gebaut und verändert werden. Das Content Management System zeichnet sich besonders durch seine vielfältigen Funktionen aus, wie beispielsweise die Konfiguration von Benutzerrollen, das Verwalten verschiedener Versionen einer Unterlage, Veröffentlichung und Export von Content uvm.

Die einfache und intuitive Bedienoberfläche macht das CMS insbesondere für Einsteiger interessant.

Cookie

Cookies sind Textinformationen oder kleine Dateien, die bei einem Webseitenbesuch über den Webbrowser auf dem Endgerät gespeichert werden. Bei einem späteren Besuch kann die gespeicherte Information über den Cookie wieder abgerufen werden – der Besucher wird über die Nutzung des Cookies also identifizierbar. Darüber kann beispielsweise das Nutzungsverhalten analysiert werden. Da bei der Verwendung von Cookies personenbezogene Daten weitergeleitet werden können, muss der Webseitenbetreiber den Nutzer DSGVO konform über die Verwendung der Cookies informieren. Der Nutzer muss daher die Verwendung der Cookies sowohl akzeptieren, einstellen oder ablehnen können. Zu den typischen Funktionen von Cookies zählt beispielsweise das Speichern von Logindaten oder das Hinterlegen von Produkten im Warenkorb.

 

Mehr Informationen zu Cookies, den rechtlichen Rahmenbedingungen und ihrer Verwendung findest du im Plugin Spotlight zum Real Cookie Banner.

2. F – J

F

Frontend

Das Wort “Frontend” ist ein Begriff aus der Softwareentwicklung, stammt aus dem Englischen und bedeutet Vor- bzw. Überbau und meint sozusagen “vorderes Ende”. 

Das Frontend ist eine Benutzeroberfläche, z.Bsp. in WordPress und visualisiert interne Abläufe. Das Frontend vereinfacht und abstrahiert dabei Daten und Prozesse des Backends, die schließlich als benutzerfreundliche Zugriffe auf der Webseite dargestellt werden. Es umfasst dabei alles, was der Benutzer einer Webseite sieht, berührt und erlebt, wie zum Beispiel die Inhalte, Seiten, Kommentare oder auch die Navigation der Seite. In der IT steht das Frontend in Verbindung mit dem System, wobei sich dieses näher am Webseiten-Benutzer befindet als das Backend. In Content-Management-Systemen können sich die Begriffe des Frontend und des Backend auf die Endbenutzer-Ansichten des CMS beziehen.

3. K – O

O

Open-Source-System / -Software

Als Open Source bezeichnet man eine Software, deren Quelltext öffentlich von Dritten eingesehen, genutzt und verändert werden kann. Diese kann meistens auch kostenlos genutzt werden – wie beispielsweise auch WordPress.

Die Open Source Software war ursprünglich ein Produkt der Do-it-yourself Bewegung bzw. der Hacker-Bewegung der 1960er und 1970er Jahre. Open Source stellt daher gleichzeitig auch eine Art des Denkens und der Zusammenarbeit innerhalb der Open-Source Community dar.

WordPress und seine Community kann hier als gutes Beispiel herangezogen werden, da die Software durch die Produktion und Kollaboration seiner Nutzer lebt. Jeder private Nutzer wie auch jedes Unternehmen kann hierfür Softwarelösungen bauen und zum Beispiel im WordPress Repo zur Verfügung stellen. Das Open Source System beruht demnach auf der Zusammenarbeit und gegenseitiger Kontrolle von Massen, wodurch eine nachhaltige Softwarelösung für den Endnutzer entsteht.

4. P – T

P

Plugin

Das Wort Plugin stammt aus dem englischen “to plug in” – also etwas anschließen oder anstecken. Ein Plugin ist ein kleines Zusatzprogramm, welches eine Webseite mit neuen Funktionen erweitern kann. Plugins wurden erstmals 1970 in Text-Editoren verwendet, um die Funktionalität von Grafikprogrammen auszudehnen. Heute gibt es für nahezu jede gewünschte Webseitenfunktion ein passendes Plugin. Diese kommen dabei nicht nur in Webbrowsern zum Einsatz, sondern auch in allen Arten von Programmen. Das Plugin kann daher auch als die Programmierschnittstelle zwischen der Datenübertragung und den verschiedenen Programmen bezeichnet werden. Das Plugin benutzt bestimmte Elemente des Hauptprogramms, ohne den Quellcode zu verändern, weswegen es auch nachträglich installiert werden kann. 

 

Mehr Informationen zum richtigen Umgang mit Plugins findest du in unserem Beitrag zum Thema Plugins suchen und installieren. Außerdem kannst du dich in den Plugin Spotlights genauer über verschiedene Plugins informieren – wie du sie verwendest, welche Vorteile sie haben uvm.

5. U – Z

W

WordPress

WordPress ist ein Content Management System (CMS), über welches unterschiedlichste Webseiten oder Blogs aufgebaut werden können. WordPress ist sozusagen das Betriebssystem einer Webseite.

WordPress wurde 2003 als Open-Source Software als eigenständiges Projekt entwickelt und wird heute von einer großen Community verwaltet. Ursprünglich galt WordPress als Blogger-Plattform und hat sich mit den Jahren zum beliebtesten System für die Erstellung von Webseiten entwickelt.

WordPress überzeugt vor allem durch die tausenden kostenlosen Themes und Plugins, die im WordPress Repository zu finden sind und der Erweiterung einer Webseite dienen. Außerdem bietet WordPress eine intuitive Bedienoberfläche, für welche keine Programmierkenntnisse nötig sind.

 

Weitere Informationen findest du in unserem Beitrag “Was ist WordPress” – wir zeigen dir, wie du WordPress richtig einrichtest und wie du eine Webseite mit weiteren Tools professionalisieren kannst.

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