Das große WordPress Lexikon

Das große WordPress Lexikon - diese Begriffe solltest du unbedingt kennen!
JohannaVon Johanna|12. August 2022

Diese WordPress Begriffe solltest du unbedingt kennen

Im WordPress- und Webseiten-Universum existieren zahlreiche Begriffe, die insbesondere für Anfänger oder Non-Tech-Profis schwer verständlich sind bzw. oftmals nachgelesen werden müssen. Daher möchten wir mit unserem Lexikon alle wichtigen Begriffe an einem Ort sammeln. So verlierst du nie den Überblick über ein Thema und kannst dich auch direkt in angrenzende Themengebiete einlesen. Natürlich ist das WordPress Lexikon auch für alle da, die ihr Wissen ein bisschen auffrischen wollen.

 

💡 Aha!

Wir fügen regelmäßig neue Begriffe zu unserem Lexikon hinzu.

Sollte dir also ein Begriff oder eine wichtige Information fehlen – oder du möchtest, dass wir etwas hinzufügen und ergänzen? Kein Problem, kontaktier uns gerne oder schreib uns einfach in den Kommentaren und wir kümmern uns darum. 🙂

1. Sonderzeichen

.

.htaccess

.htaccess bedeutet im englischen “hypertext access”, also Hypertext Zugriff und ist eine textbasierte Konfigurationsdatei, mit der sich Programme umschreiben lassen. Mit .htaccess ist es möglich, Einstellungen für Verzeichnisse zu verändern, ohne dabei die Hauptkonfigurationsdatei zu bearbeiten. Unter anderem können damit z.B. die Zugriffsbeschränkungen für ein Verzeichnis festgelegt, die Weiterleitung von URLs gesteuert oder der Zugriff auf bestimmte Dateitypen beschränkt werden.

Im Falle von WordPress lässt sich durch das Bearbeiten der Datei das System sicherer und auch schneller machen. .htaccess ist demnach eine wichtige und weit verbreitete Technologie für die Konfiguration von Webservern für das Apache HTTP-Server-Softwarepaket.

2. A – E

B

Backend

Das „Backend“ kommt aus dem Englischen, bedeutet “Unterbau” oder “hinteres Ende” und ist das technische System hinter einer Webseite. Der Begriff wird im IT-Bereich verwendet, um die Anwendung der Datenverarbeitung im internen Bereich zu beschreiben. Dabei ist das Backend im Gegensatz zum Frontend der funktionale Teil der Softwareanwendung und befindet sich näher am System, als am Benutzer. Das Backend stellt sozusagen den versteckten, administrativen Teil des Content-Management-Systems dar, in dem meist von den Programmierern gearbeitet wird und der vom Benutzer daher auch nicht einsehbar ist. Dort werden Einstellungen vorgenommen, Programme verknüpft, Plugins installiert, Beiträge geschrieben oder Datenbanken bzw. Inhalte hinterlegt und gepflegt. Das Backend sorgt schließlich für den reibungslosen Ablauf der Webseite und ermöglicht die Funktion der Webseite.

Das Backend ist sozusagen der Gegenspieler zum Frontend.

C

Captcha

Der sog. Captcha ist ein Test, mit dem festgestellt werden kann, ob der interagierende Nutzer ein Computer oder ein Mensch ist. Das Wort „Captcha“ bedeutet „Completely Automated Public Turing Test to tell computers and humans apart“, ist ein Sicherheitsmechanismus und auch als Challenge-Response-Authentifizierung bekannt. Eines der bekanntesten Captcha-Tests ist das Bilderrätsel, beispielsweise „Wähle alle Felder mit Fußgängerüberwegen/ Ampeln aus“.

 

Der Begriff des Captcha wurde durch Forscher von der Carnegie Mellon University aus Pitsburgh geprägt, um jene Programme zu beschreiben, die eingegebene Daten zwischen Maschine und Mensch differenzieren können. Die Idee dahinter war, verzerrte Buchstaben und Zahlen von den Benutzern entziffern zu lassen, da diese von Computern nicht erkannt werden können. Diese werden heute hauptsächlich verwendet, um Spam und automatisches extrahieren von Daten auf Webseiten zu vermeiden. Durch die Unterscheidung und Erkennung von nicht-menschlichen Interaktionen lassen sich Aktivitäten von Spam-Bots, Fake-Usern, Click-Fraud und DDos-Attacken verhindern. Sie werden bei vielen Webseiten verwendet, wie zum Beispiel bei Onlineumfragen oder Registrierungsformularen. Mittlerweile sind die Captchas so optimiert, dass der Nutzer nicht immer ein Bilderrätsel lösen muss, sondern der gesamte Prozess im Hintergrund abläuft oder nur noch ein Häkchen gesetzt werden muss.

 

Der bekannteste Captcha Dienst ist Google reCAPTCHa, der allerdings immer wieder in der Kritik steht, da personenbezogene Daten an die USA gesendet werden und das Captcha damit nicht DSGVO-konform zu verwenden ist. 

Weitere Informationen und Alternativen zu Captcha-Diensten findest du im Artikel „reCaptcha oder Friendly Captcha – das ist die DSGVO-Lösung“.

Content Management System (CMS)

Ein Content Management System – zu deutsch Inhaltsverwaltungssystem – ist eine Software zur gemeinsamen Erstellung, Verwaltung und Organisation von digitalen Inhalten in Webseiten, wie z.B. Texte, Bilder oder Videos. Das CMS wird insbesondere zum Betreiben von Webseiten eingesetzt und kann meist ohne Programmierkenntnisse verwendet werden. Am meisten genutzt werden Open-Source-Systeme wie beispielsweise WordPress, über die auch Onlineshops eingerichtet werden können. Die CMS können aber auch bei vorhandenen HTML oder CSS Kenntnissen händisch gebaut und verändert werden. Das Content Management System zeichnet sich besonders durch seine vielfältigen Funktionen aus, wie beispielsweise die Konfiguration von Benutzerrollen, das Verwalten verschiedener Versionen einer Unterlage, Veröffentlichung und Export von Content uvm.

Die einfache und intuitive Bedienoberfläche macht das CMS insbesondere für Einsteiger interessant.

Cookie

Cookies sind Textinformationen oder kleine Dateien, die bei einem Webseitenbesuch über den Webbrowser auf dem Endgerät gespeichert werden. Bei einem späteren Besuch kann die gespeicherte Information über den Cookie wieder abgerufen werden – der Besucher wird über die Nutzung des Cookies also identifizierbar. Darüber kann beispielsweise das Nutzungsverhalten analysiert werden. Da bei der Verwendung von Cookies personenbezogene Daten weitergeleitet werden können, muss der Webseitenbetreiber den Nutzer DSGVO konform über die Verwendung der Cookies informieren. Der Nutzer muss daher die Verwendung der Cookies sowohl akzeptieren, einstellen oder ablehnen können. Zu den typischen Funktionen von Cookies zählt beispielsweise das Speichern von Logindaten oder das Hinterlegen von Produkten im Warenkorb.

 

Mehr Informationen zu Cookies, den rechtlichen Rahmenbedingungen und ihrer Verwendung findest du im Plugin Spotlight zum Real Cookie Banner.

Core Web Vitals

Die Core Web Vitals sind drei Kennzahlen, die Google für die Bewertung von Webseiten heranzieht. Diese neuen Möglichkeiten zum Messen des Nutzungserlebnisse (User Experience, UX) werden als Rankingfaktor mit in die Such-Algorithmen von Google aufgenommen. Sie spiegeln für Webseiteninhaber also einheitliche Qualitätssignale einer Nutzererfahrung auf einer Webseite wider. Die Ergebnisse können ganz einfach über die Search Console abgefragt werden und zeigen an, wie gut eine Webseite bei einem Besucher tatsächlich ankommt.

 

Diese Kennzahlen bestehen aus Largest Contentful Paint (LCP – misst die Ladezeit der Seite bis zum größten Element), Cumulative Layout Shift (CLS – misst die Stabilität der visuellen Oberfläche) und First Input Delay (FID – misst die Ladezeit bis zur ersten möglichen Interaktion des Kunden). Die Nutzererfahrung wurde im Juni 2020 als Rankingfaktor bei Google aufgenommen und beeinflusst seitdem also auch deinen Platz in der Google Ergebnisliste.

 

Mehr Informationen rund um die Core Web Vitals findest du in unserer Core Web Vitals Beitragsreihe.

D

DNS

DNS steht für Domain Name System, auf Deutsch „Domain-Namen-System“. Das DNS ist ein Internetprotokoll, das Domainnamen wie zum Beispiel „hostpress.de“ in eine IP-Adressen übersetzen kann. Diese können wiederum von Computern verarbeitet werden. Die Verwendung von Domainnamen anstelle von IP-Adressen hat den Vorteil, dass man sich diese leichter merken und verstehen kann.

 

Das DNS ist ein wichtiger Teil des Internets und wird verwendet, um die Verbindung zwischen einem Client-Computer und einem Server herzustellen. Wenn zum Beispiel in einem Browser eine URL eingegeben wird, sendet der Computer eine Anfrage an das DNS, um die IP-Adresse der angeforderten Website zu ermitteln. Sobald die IP-Adresse gefunden wurde, wird sie verwendet, um eine Verbindung zum Server herzustellen und die angeforderten Daten zu übertragen.

 

Das DNS besteht aus mehreren Komponenten, darunter Namensserver (Verwaltung von Domainname und IP-Adresse), Resolver (leiten Anfragen des Benutzers weiter an den Namensserver) und Registrare (Gebührenpflichtige Verwaltung und Organisation von Domain-Registrierungen).

Mehr Informationen zu DNS findest du hier unter „Was ist ein DNS-Server?“.

DSGVO

Die DSGVO die Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union, die seit Mai 2018 gilt. Die Richtlinien der DSGVO befassen sich mit der Erfassung und Handhabung personenbezogener Daten innerhalb von Unternehmen. Diese gelten für alle in der EU ansässigen und auch nicht ansässigen Unternehmen, die Daten von EU-Bürgern verarbeiten. Die Verordnung bezieht sich hauptsächlich auf den Schutz der Persönlichkeitsrechte jedes einzelnen EU-Bürgers und soll eine geordnete Datenverarbeitung von personenbezogenen Daten garantieren. Diese dürfen also entweder nur mit vorheriger Zustimmung der betreffenden Personen erhoben, gespeichert oder in sonstiger Weise verarbeitet werden oder es muss einer der anderen Erlaubnistatbestände der DSGVO eingreifen. Erteilte Zustimmungen können jederzeit widerrufen werden.

Ziel davon ist die klare Regelung von der Verarbeitung personenbezogener Daten in Unternehmen und Behörden.

 

Mehr Informationen dazu findest du in unserem Beitrag mit Rechtsanwalt Marcus Dury zum Thema DSGVO und Datenschutz bei US-Anbietern.

3. F – J

F

Frontend

Das Wort “Frontend” ist ein Begriff aus der Softwareentwicklung, stammt aus dem Englischen und bedeutet Vor- bzw. Überbau und meint sozusagen “vorderes Ende”. 

Das Frontend ist eine Benutzeroberfläche, z.Bsp. in WordPress und visualisiert interne Abläufe. Das Frontend vereinfacht und abstrahiert dabei Daten und Prozesse des Backends, die schließlich als benutzerfreundliche Zugriffe auf der Webseite dargestellt werden. Es umfasst dabei alles, was der Benutzer einer Webseite sieht, berührt und erlebt, wie zum Beispiel die Inhalte, Seiten, Kommentare oder auch die Navigation der Seite. In der IT steht das Frontend in Verbindung mit dem System, wobei sich dieses näher am Webseiten-Benutzer befindet als das Backend. In Content-Management-Systemen können sich die Begriffe des Frontend und des Backend auf die Endbenutzer-Ansichten des CMS beziehen.

H

Hosting

Ein Hosting ist im deutschen Sprachgebrauch erst einmal ein Dienstleistungsangebot, welches für das Erstellen und Veröffentlichen von Internetprojekten notwendig ist. Zu den wichtigsten Arten des Hostings zählt das Webhosting, welches die Unterbringung und Verfügbarkeit von Webseiten auf einem Server beinhaltet. Ein Hosting Anbieter bietet beispielsweise die nötige Infrastruktur für die Angebote seiner Kunden im Internet, so dass jeder eine Webseite z.B. besuchen kann. Ein Hosting beinhaltet oftmals aber nicht nur das öffentliche, sichtbare Angebot an den Kunden, sondern auch Verwaltungstätigkeiten der Webseite. Dazu zählen unter anderem Sicherheitsüberprüfungen, Backups, Updates, Performance uvm. Ein Hosting kann sich natürlich in den angebotenen Tätigkeiten, Leistungen und Preisen unterscheiden.

 

Insbesondere das Managed Hosting unterscheidet sich zu anderen dedizierten Hosting Angeboten, indem der Hoster die Hardware, die Betriebssystemen und System-Software verwaltet. Typischerweise ist der Hoster verantwortlich für das Einrichten und Konfigurieren von Hard- und Software, für technischen Support, Systemwartung, Monitoring und Updates.

Mehr Informationen zu unserem Managed WordPress Hosting und allen Leistungen findest du in unserer Hosting Übersicht.

4. K – O

M

MySQL

MySQL ist ein Open-Source-Databaseverwaltungssystem.

Das Wort an sich ist eine Wortkomposition aus “My”, dem Namen der Tochter des Gründers, und der Abkürzung “SQL”, abgeleitet von “Structured Query Language” – einer Programmiersprache, mit der auf die Daten einer relationalen Database zurückgegriffen werden kann. MySQL wurde bereits 1995 vom schwedischen Unternehmen MySQL AB eingeführt und hat seitdem einige Veränderungen durchlaufen. Seit 2010 gehört MySQL zum Unternehmen Oracle Corporation. 

 

MySQL ist als Open-Source-Software sowie auch als kommerzielle Enterpriseversion für verschiedene Betriebssysteme verfügbar und bildet damit die Grundlage für viele dynamische Webauftritte. Dort wird MySQL als technische Grundlage zur Speicherung der Daten eingesetzt und oft in Kombination mit PHP genannt. Die enorme Beliebtheit des Systems basiert auf der schnellen Verarbeitung großer Datenmengen, die einfach und performant verarbeitet werden können. Mittlerweile gilt das System als eines der meistgenutzten Datenbanksysteme der Welt.

O

Open-Source-System / -Software

Als Open Source bezeichnet man eine Software, deren Quelltext öffentlich von Dritten eingesehen, genutzt und verändert werden kann. Diese kann meistens auch kostenlos genutzt werden – wie beispielsweise auch WordPress.

Die Open Source Software war ursprünglich ein Produkt der Do-it-yourself Bewegung bzw. der Hacker-Bewegung der 1960er und 1970er Jahre. Open Source stellt daher gleichzeitig auch eine Art des Denkens und der Zusammenarbeit innerhalb der Open-Source Community dar.

WordPress und seine Community kann hier als gutes Beispiel herangezogen werden, da die Software durch die Produktion und Kollaboration seiner Nutzer lebt. Jeder private Nutzer wie auch jedes Unternehmen kann hierfür Softwarelösungen bauen und zum Beispiel im WordPress Repo zur Verfügung stellen. Das Open Source System beruht demnach auf der Zusammenarbeit und gegenseitiger Kontrolle von Massen, wodurch eine nachhaltige Softwarelösung für den Endnutzer entsteht.

5. P – T

P

Permalink

Das Wort Permalink ist ein Kofferwort aus „permanent“ und „hyperlink“. Ein Permalink beschreibt eine Adresse unter der eine bestimmte Seite im Internet zu finden ist, das kann zum Beispiel ein Blogbeitrag oder auch ein Archiv sein. Mit dem Permalink enthält jede Seite einen eigenständigen Identifikator in Form einer URL, wodurch diese einzigartig identifizierbar ist. Ursprünglich wurden die Permalinks als Verlinkung von einzelnen Beiträgen in Blogs populär.

 

Permalinks unterliegen alle derselben Struktur und sollen den dazugehörigen Inhalt primär über den Link passend identifizierbar und verfügbar machen. Deswegen wird der Permalink auch oftmals Zitierlink genannt. Ein Permalink kann beispielsweise so aussehen: https://www.hostpress.de/blog/wordpress-permalinks-aendern/.

Der Permalink kann allerdings auch auf verschiedenen Strukturen aufgebaut und später noch einmal angepasst werden.

 

Auch für die SEO-Maßnahmen sind die Permalinks beispielsweise wichtig. Ist die Permalink-Struktur optimal ausgewählt, erkenne sowohl die Besucher als auch der GoogleBot sofort den Inhalt der Seite. In Sachen Google Ranking kann das entscheidende Pluspunkte einbringen und auch die Rate an Klicks erhöhen.

 

Weitere Informationen zur Einrichtung, Funktion und Verwendung von Permalinks findest du hier.

Phishing

Das Wort „Phishing“ ist ein Neologismus vom englischen Wort „fishing“, also „angeln“. Unter Phishing versteht man den Versuch, über eine gefälschte Webseite, E-Mails oder Nachrichten eine vertrauenswürdige Person darzustellen. Es handelt sich dabei also um eine Betrugsmasche, dessen Ziel es ist, an (Finanz)Informationen, Login- bzw. Kontodaten zu gelangen, Kontoplünderungen, Identitätsdiebstahl zu begehen oder eine schädliche Software zu installieren.

 

Beim Phishing handelt es sich allerdings nicht um eine technische Neuerscheinung. Unter dem Begriff des Social Engineering gab es bereits lange vor dem Internet solche Betrugsmaschen via Telefon (Vishing), um sich das Vertrauen der Opfer zu erschleichen. Heute kennt man solche Szenarien beispielsweise auch unter dem sog. Enkeltrick, bei dem insbesondere ältere Menschen das Ziel der Betrüger sind. Die Anfänge des Phishings liegen in den 1990er Jahren. Hier wurden beispielsweise Nutzer von Instant Messengern wie ICQ aufgefordert, ihre Nutzerdaten preiszugeben.

 

Wie du dich vor Phishing-Attacken schützen kannst, erfährst du im Artikel „Vorsicht – Phishing-Attacken beim WordPress Login“.

PHP

Das Wort PHP bedeutet ursprünglich “Personal Home Page Tools” und ist mittlerweile ein Akronym für “Hypertext Preprocessor”. Es handelt sich hierbei um eine Skriptsprache, die in einigen Details mit Programmiersprachen vergleichbar ist. Im Internet ist PHP tatsächlich auch die dominierende Skriptsprache, die Millionenfach verwendet wird. PHP unterstützt viele verschiedene Datenbanken, Protokolle und Funktionsbibliotheken, weswegen viele CMS wie WordPress auch auf PHP basieren. PHP gilt mittlerweile als Standardinstallation und grundlegende Sprachen für die Webgestaltung.

 

Skriptsprachen zeichnen sich insbesondere durch Merkmale, wie beispielsweise implizit deklarierte Variablen oder eine dynamische Typisierung aus. Der wichtigste Einsatzbereich von PHP ist bei der Erstellung dynamischer Webinhalte, weswegen sich Skriptsprachen besonders für die Umsetzung kleinerer Programme eignen. PHP steht unter Open-Source-Lizenz und ist dadurch für alle gängigen Betriebssysteme frei verfügbar.

 

Mehr Informationen und Anwendungsbereiche gibt es unter der Frage Was ist PHP?

Plugin

Das Wort Plugin stammt aus dem englischen “to plug in” – also etwas anschließen oder anstecken. Ein Plugin ist ein kleines Zusatzprogramm, welches eine Webseite mit neuen Funktionen erweitern kann. Plugins wurden erstmals 1970 in Text-Editoren verwendet, um die Funktionalität von Grafikprogrammen auszudehnen. Heute gibt es für nahezu jede gewünschte Webseitenfunktion ein passendes Plugin. Diese kommen dabei nicht nur in Webbrowsern zum Einsatz, sondern auch in allen Arten von Programmen. Das Plugin kann daher auch als die Programmierschnittstelle zwischen der Datenübertragung und den verschiedenen Programmen bezeichnet werden. Das Plugin benutzt bestimmte Elemente des Hauptprogramms, ohne den Quellcode zu verändern, weswegen es auch nachträglich installiert werden kann. 

 

Mehr Informationen zum richtigen Umgang mit Plugins findest du in unserem Beitrag zum Thema Plugins suchen und installieren. Außerdem kannst du dich in den Plugin Spotlights genauer über verschiedene Plugins informieren – wie du sie verwendest, welche Vorteile sie haben uvm.

S

SEA

SEA ist, wie auch SEO, ein Teil des Suchmaschinenmarketings und bedeutet Search Engine Advertising – also Suchmaschinenwerbung. SEA bezeichnet damit das Schalten von Werbeanzeigen auf Suchmaschinen wie Google oder Yahoo. Bei einer spezifischen Suche wird dem User dann eine passende Werbeanzeige ausgespielt. Deswegen wird in diesem Kontext auch häufig von „Keyword-Advertising“, „Search Ads“ und „Sponsored Links“ gesprochen. Diese Anzeigen sind meistens Textanzeigen, die bei einer Suche ganz oben über den organischen Suchanzeigen erscheinen. Durch SEA bekommt jedes Unternehmen die Möglichkeit, innerhalb der ersten Ergebnisseiten platziert zu werden. Daraus resultiert natürlich eine große Sichtbarkeit und die Kampagnen können mittel SEA ganz gezielt auf die passende Zielgruppe ausgerichtet werden.

SEO

SEO bedeutet Search Engine Optimization – also kurz Suchmaschinenoptimierung. Gemeinsam mit der Search Engine Advertising (SEA) bilden die beiden Faktoren das Suchmaschinenmarketing (SEM).

 

Darunter fallen alle technischen und inhaltlichen Maßnahmen, die die Platzierungen für bestimmte Suchbegriffe, sog. Keywords, einer Webseite in den Ergebnislisten der Suchmaschinen verbessern sollen. SEO dient also dazu, die Sichtbarkeit von Webseiten und ihren Inhalten bei Suchmaschinen wie Google zu erhöhen. Das bezieht sich vorrangig auf unbezahlte, organische Ergebnisse innerhalb des Suchmaschinen-Rankings.

Suchmaschinen wie Google versuchen dabei, Nutzer auf Webseiten zu schicken, die am besten zur Suchanfrage passen bzw. am relevantesten dazu erscheinen. Es werden verschiedene Faktoren von Google hinzugezogen, um Webseiten bei Google zu platzieren und aufzulisten. Hierzu zählen zum Beispiel der Seitentitel, die Seitengeschwindigkeit, die interne Linkstruktur, die Seiten-URL uvm.

Das SEO bezieht sich auf eine  Reihe von Maßnahmen auf und abseits der Webseite.  Hierzu wird auch zwischen der Onpage- (Verbesserungen an der eigenen Webseite) und Offpage-Optimierung (Maßnahmen außerhalb deiner Website, wie Backlinks platzieren) unterschieden.

 

Mehr Informationen und spezielle Anwendungsbereiche, wie z.Bsp. SEO für WooCommerce, findest du auf unserem Blog.

T

Theme

Themes sind Designelemente wie Layout, Typografie, Farben oder Button. Das WordPress Theme bestimmt demnach das Aussehen und den Stil der Webseite. Das Theme – auch Template oder Vorlage genannt – beinhaltet neben der Optik auch die Funktionen, die eine Webseite erhalten soll. Diese sind sowohl für Betriebssysteme, Browser als auch für Content-Management-Systeme (CMS) wie WordPress erhältlich. 

 

Die Themes für CMS sind allerdings sehr viel komplexer und stellen meist schon eine durchgestaltete Layoutvorlage dar, da sie meist auch die Stylesheets, Menüstrukturen und grundlegenden Funktionen des Systems betreffen. Diese bestehen dann aus HTML-Codes und PHP-Funktionen, die dafür sorgen, dass beispielsweise die Überschriften konsistent dargestellt werden, wodurch auch die Verwaltung des Contents vom grundlegenden Theme abhängig ist.

Veränderungen und Anpassungen der Webseite sind mit einem Theme recht schnell und unkompliziert umzusetzen. Auch zusätzliche Funktionen sind durch Erweiterungen mit Plugins problemlos möglich. Die Themes können für WordPress sowohl kostenlos als auch kostenpflichtig erworben werden.

 

Mehr Informationen zum Thema Themes kannst du bei uns nachlesen: So findest du das richtige Theme für deine Webseite, Tipps und Tricks zu den besten WordPress Themes und unsere Empfehlungen für das passenden WooCommerce Theme.

6. U – Z

W

WooCommerce

WooCommerce ist das bekannteste WordPress Plugin zur Erstellung eines Online-Shops. WooCommerce ist eine Open-Source-Lösung sowie eine vollumfängliche und anpassbare E-Commerce Erweiterung, für die es auch knapp 2500 kostenlose und kostenpflichtige Plugins zur Individualisierung des Shopsystems gibt. Aufgrund der hohen Flexibilität und Anpassungsmöglichkeiten des Systems, kann über WooCommerce jede Form von Shop erstellt und jede art von Produkt verkauft werden. WooCommerce eignet sich sowohl für kleine als auch große Unternehmen.

 

Bis heute wurde das Plugin mehr als 72 Millionen mal heruntergeladen und 3,5 Millionen mal installiert. Damit hat WooCommerce alleine in Deutschland einen Marktanteil von 87% aller E-Commerce-Plugins. Nach der Listung bei WordPress im Jahr 2011, wurde WooCommerce 2015, aufgrund seines durchschlägigen Erfolges, in die Automattic Familie aufgenommen (Firma von WordPress-Mitgründer Matt Mullenweg). 

 

Mehr Informationen sowie Tipps und Tricks findest du in unserer WooCommerce Reihe „WooCommerce – So baust du den perfekten Online-Shop“

WordPress

WordPress ist ein Content Management System (CMS), über welches unterschiedlichste Webseiten oder Blogs aufgebaut werden können. WordPress ist sozusagen das Betriebssystem einer Webseite.

WordPress wurde 2003 als Open-Source Software als eigenständiges Projekt entwickelt und wird heute von einer großen Community verwaltet. Ursprünglich galt WordPress als Blogger-Plattform und hat sich mit den Jahren zum beliebtesten System für die Erstellung von Webseiten entwickelt.

WordPress überzeugt vor allem durch die tausenden kostenlosen Themes und Plugins, die im WordPress Repository zu finden sind und der Erweiterung einer Webseite dienen. Außerdem bietet WordPress eine intuitive Bedienoberfläche, für welche keine Programmierkenntnisse nötig sind.

 

Weitere Informationen findest du in unserem Beitrag “Was ist WordPress” – wir zeigen dir, wie du WordPress richtig einrichtest und wie du eine Webseite mit weiteren Tools professionalisieren kannst.

Wp-config

Wp-config ist die WordPress Konfigurationsdatei und wird am häufigsten zum Einrichten von Datenbankverbindungen verwendet.

In dieser Datei werden wichtige Einstellungen wie die Datenbankverbindung, die Sicherheitseinstellungen und andere optionale Einstellungen definiert. Die Wp-config-Datei befindet sich im Root-Verzeichnis der WordPress-Installation. Nach dem WordPress-Codex, ist die Konfigurationsdatei eine der wichtigsten Dateien im Stammverzeichnis und enthält viele wichtige Informationen. Die Grundeinstellungen sind in der wp-config-sample.php Datei dokumentiert. Erst nach der Installation dieser Datei kann sie in wp-config.php umbenannt und an den Webserver angepasst werden.

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