HostPress Team pflanzt 1.000 Bäume bei Eppelborner Klimawald Aktion

Klimawald Eppelborn
JohannesVon Johannes|25. Januar 2022

Gemeinsam mit unseren Kollegen von Krämer IT Solutions und
anderen freiwilligen Helfern haben wir am 22.01.22 insgesamt 1.000 Bäume gepflanzt

Waldsterben und Klimawandel

Zur Ausgangslage. Dass unsere heimischen Wälder bedroht sind, ist beileibe nichts Neues und wurde bereits in den 1980er Jahren diskutiert. Dabei sind die Wälder natürlich ein sehr bedeutsames Regulativ für unser menschliches Wirtschaften. Sie regulieren den Wasserhaushalt, speichern Wassermengen und produzieren lebensnotwendigen Sauerstoff. Daneben binden sie aber auch Staub und insbesondere CO². Letzteres ist heutzutage sicherlich das zentrale Thema der Umweltbewegung und stellt die anderen Umwelt-Fragen der regelmäßig in den Schatten. Aber wie wir sehen, leisten Wälder noch viel mehr, als bloß CO² zu binden.

 

Dass Wälder von unschätzbarem Wert sowohl für das Klima als auch für die lokale Umwelt sind, ist also leicht nachzuvollziehen. Doch woran leiden unsere Wälder? Als primäre Ursachen werden Versauerung des Bodens durch menschengemachte Stickstoff- und Schwefeldioxide, aber auch anhaltende Trockenheit durch das im Wandel befindliche Klima und Schädlinge angeführt. Dabei verstärken sich diese Faktoren gegenseitig. Der saure Boden schädigt die Wurzeln, wodurch die Nährstoffaufnahme behindert wird. Dadurch werden Bäume anfälliger für Schädlinge und die große Trockenheit. Sterben nun Waldteile ab, verliert der Boden weiter an Widerstandskraft und Wasser – ein Teufelskreis.

Laut dem Waldzustandsbericht von 2021 waren im Saarland – trotz vergleichsweise hohem Laubbaumanteil – etwa 37% der Bäume deutlich geschädigt. Und eben da kommen wir und unsere Idee ins Spiel.

Start der Aktion Klimawald
Diesem Waldstück in Eppelborn wollten wir neues Leben schenken. Das Ergebnis sehen wir in wenigen Jahren.
Zum TV-Beitrag des SR – Aktueller Bericht

Unsere Antwort: Pilotprojekt Klimawald Eppelborn

Ole hilft mit im Klimawald
Manche unserer fleißigen Helfer kamen mit Kind und Kegel (...und Hund)

ITler im Wald und wie es dazu kam: Gemeinsam mit der Gemeinde Eppelborn haben Marcus Krämer (HostPress) und Michael Krämer (Krämer IT Solutions) das Projekt Klimawald Eppelborn ins Leben gerufen. „Die Idee kam daher, dass Nachhaltigkeit ein immer wichtigeres Thema wird, auch für unsere Kunden.“, so Marcus Krämer. Neben dem Einsatz grünen Stroms für die energieintensive Serverinfrastruktur, sollte also noch mehr getan werden. Aber anstatt über Dienstleister Bäume in fernen Regionen pflanzen zu lassen, wollte man lieber selbst anpacken und sich mit dieser Aktion dem heimischen Baumsterben entgegenstellen.
Gesagt, getan. Am 22.01.2022 war es dann soweit und wir trafen uns vor Ort um 09:00 Uhr in der Früh. „Hallo Wald!“

Unter Anleitung des zuständigen Försters Ingo Piechotta wurden dann insgesamt 1.000 Setzlinge von Eichen, Winterlinden, Bergahorn, Kastanien und weiteren heimischen Baumarten gepflanzt. Etwa gegen 16:00 Uhr konnte das Projekt erfolgreich abgeschlossen werden und die Helferinnen und Helfer durften sich von den Strapazen erholen. Für Verpflegung hatten die beiden Unternehmer natürlich gesorgt.

Die Aktion wurde insgesamt sehr dankend angenommen und Berichte folgten in der SZ sowie im Aktuellen Bericht des SR. Auch der Bürgermeister Dr. Andreas Feld war vom tatkräftigen Einsatz begeistert und legte sogar selbst mit Hand an. „Mein Dank geht an Marcus und Michael Krämer für die Idee und die Finanzierung, vor allem aber auch an die fleißigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“, schreibt er in einer öffentlichen Stellungnahme.

HostPress im Wald
Unsere HostPress Hoodies passen doch erstaunlich gut zum Blaumann 🤔

Ein Ausblick – Wie geht es nun weiter?

Wir sind stolz auf uns und unsere Kollegen, die diese Aktion mit uns gemeinsam zum Erfolg geführt haben. Wir konnten hoffentlich ein Zeichen dafür setzen, wie Umweltaktivismus auch aussehen kann – und das unbürokratisch und quasi vor der eigenen Haustüre. „Wir alle können so viel für unser Klima tun.“, gibt auch unser Bürgermeister abschließend mit auf den Weg.
Nun hoffen wir, dass wir einen Denkanstoß geben konnten und sich möglicherweise weitere Nachahmer finden. Auch wir selbst planen bereits, ein derartiges Projekt zeitnah zu wiederholen. Daneben schwebt schließlich auch noch die Möglichkeit im Raum, als Organisator und Unterstützer für solche Aktionen aufzutreten – zu werben, zu vermitteln und zu planen.

Wir freuen uns auf die Zukunft des Projekts und schließen mit einem großen Dankeschön an alle Beteiligten!

 

 

PS: Alle Aufnahmen in diesem Beitrag wurden uns von den Saar Roamers zur Verfügung gestellt, die das Projekt ebenfalls begleitet haben.
Vielen herzlichen Dank auch dafür! 💚