WordPress Plugin Updates – Probleme, Risiken und essentiell für deine Webseite

Plugin Updates machen - deswegen ist es wichtig
JohannaVon Johanna|29. November 2022

So aktualisierst du deine WordPress Plugins richtig und sicher

Automatische Updates bei der Kern-Software von WordPress funktionieren meist sehr gut und ohne Probleme – und das schon seit einigen Jahren. Aber was ist eigentlich mit den WordPress Plugins?

Das ist leider nicht immer so einfach, denn die WordPress Plugins sind dafür bekannt, gerne mal Probleme zu verursachen. Das Problem: du kannst nie sicher sein, ob das Update des Plugins problemlos durchläuft, fehlschlägt oder ob sich die Fehler im Hintergrund verstecken. Deswegen werden oftmals automatische Plugin Updates bei WordPress nicht gerne aktiviert – und das zurecht.

 

Von unserem Supportteam haben wir in letzter Zeit vermehrt die Rückmeldung bekommen, wie wichtig es ist, seine WordPress Plugins regelmäßig zu aktualisieren. Aktuell gibt es auch vermehrt Malware-Fälle bei WordPress Webseiten, die Plugins nicht aktualisiert haben, da diese ein Einfallstor für WordPress Sicherheitslücken darstellen. Wieso, weshalb und warum, schauen wir uns jetzt einmal genauer an.

 

Mehr Informationen zur Suche und Installation von Plugins, den DSGVO-konformen Plugins und vieles mehr findest du auch auf dem Blog in der Kategorie: Plugins.

1. Veraltete WordPress Plugins verwenden – das ist das Problem

WordPress Plugins sollten regelmäßig von den Entwicklern weiterentwickelt werden, sodass Fehler behoben werden können und die Nutzerfreundlichkeit angepasst werden kann. Allerdings gibt es unter den knapp 60.000 Plugins bei WordPress auch Plugins, die keine regelmäßige Wartung erhalten. Deswegen solltest du dich vor der Installation bzw. der Auswahl von Plugins immer genauestens über das Plugin bei WordPress informieren.


TIPP 💡

Sollte das WordPress Plugin über einen längeren Zeitraum keine Aktualisierung erhalten haben, solltest du kontrollieren, ob die Firma möglicherweise nicht mehr besteht.

In diesem Fall solltest du dir eine Alternative zu diesem Plugin suchen.


Plugins aussuchen – worauf musst du achten?

Bei der Auswahl deiner Plugins solltest du darauf achten, dass das letzte Update nicht zu weit in der Vergangenheit liegt (das kannst du im WordPress Repository übrigens nachvollziehen). Sollte das bei einem Plugin deiner Wahl trotzdem der Fall sein, kann es sein, dass das WordPress Plugin vielleicht nicht mehr aktualisiert wird, vom Markt genommen wurde oder die Firma nicht mehr existiert.

 

Neben der Weiterentwicklung des Plugins selbst, ist die grundlegende Kompatibilität mit deiner aktuell installierten WordPress Version ebenfalls wichtig. Stimmen diese nicht überein, kann es zu Funktionsstörungen und Fehlern auf deiner Webseite kommen. Auch wenn das Auftauchen von Fehlern eine Weile dauern kann, birgen solche Plugins eine dauerhaftes Risiko für die Sicherheit deiner WordPress Webseite.

Hierbei raten wir dir allerdings auch absolut davon ab, veraltete WordPress Plugins selbst oder durch deinen Entwickler anpassen zu lassen. Dabei kann es ebenfalls zu funktionellen Problemen kommen.

 

📌 Achte also bei der Auswahl deines Plugins darauf, ob das Plugin regelmäßig weiterentwickelt wird, um die Aktualität des Plugins zu gewährleisten und kein Sicherheitsrisiko für deine WordPress Webseite einzugehen.

2. Automatische Plugin Updates bei WordPress – warum sie problematisch sein können

Automatische Updates für Plugins kannst du in deinem WordPress Backend ganz einfach einstellen (s. hier im Kapitel 4). Hier solltest du aber unbedingt die Risiken automatischer WordPress Updates kennen! Hast du die automatischen Updates für deine Plugins eingeschaltet, kann es passieren, dass unentdeckte Fehler innerhalb der Plugins auf deiner Webseite geladen werden.

 

Wie kann das passieren?

Hinter vielen WordPress Plugins stecken meist größere Firmen mit großen Teams, wie zum Beispiel Automattic, die sich um Funktionen, Weiterentwicklungen, Fehlerbehebungen etc. kümmern. Bei großen namhaften Firmen kommt es daher eher selten zu grundlegenden Problemen oder Bugs innerhalb der Plugin Updates.

Bei kleineren Firmen ist allerdings natürlich auch das Team kleiner, weswegen Verbesserungen oder neue Funktionen bei Updates weniger intensiv getestet werden können. Dies kann dann schließlich beim Endverbraucher zu Problemen bei den Aktualisierungen der einzelnen WordPress Plugins führen.

 

Es ist bekannt, dass insbesondere Plugins das Einfallstor für Sicherheitslücken bei WordPress sind. Grund dafür kann unter anderem auch eine nicht ausreichende Testmöglichkeit sein.

Dadurch können sich über automatisierte Plugin Updates fehlerhafte Funktionen in dein WordPress einschleichen, die anschließend teilweise sehr schwer gefunden werden können, da im schlimmsten Fall jedes Plugin manuell auf Fehler überprüft werden muss. Hast du also mehr als eine Handvoll Plugins in deinem WordPress installiert, kann dich diese Fehlersuche sehr viel Zeit und Ressourcen kosten. Abgesehen davon besteht natürlich die Gefahr einer fehlerhaften Funktionstüchtigkeit deiner Webseite.

Die einfachste Lösung – unser Secure Plan

 

Automatische Updates bei WordPress Plugins können dich extrem viele Nerven kosten. Wenn du daher sowohl den automatischen Updates und auch einer langen Fehlersuche aus dem Weg gehen möchtest, gibt es auch die Möglichkeit unseres „Secure Plans“.

Dabei übernehmen wir die gesamte Wartung und Sicherheit deiner Webseite sowie regelmäßige Updates deiner Software, der Plugins, Themes und dem WordPress Core. Die Updates werden von uns manuell von Hand durchgeführt und im Falle eines Problems wird die gesamte Webseite, wie auch die einzelnen WordPress Plugins, noch einmal von uns kontrolliert und überprüft.

3. So aktualisierst du WordPress Plugins richtig

Sofern du keine automatischen Updates in deinem WordPress einstellen willst, kannst du diese auch manuell durchführen. Denn wie wir sehen, ist das Aktualisieren der WordPress Plugins für die Funktionalität und Sicherheit deiner Webseite extrem wichtig.

 

Um herauszufinden, welche Plugins ein Update benötigen, klickst du einfach in deinem WordPress Backend auf „Plugins“. Hier siehst du eventuell schon eine rote Zahl, welche dir die Anzahl der möglichen Updates anzeigt. Hier klickst du nun auf „installierte Plugins“, wodurch sich die Übersicht aller installierter Plugins öffnet.

Deswegen ist es wichtig Plugins zu aktualisieren
Hier kannst du deine Plugins aktualisieren und dir die aktuellen Plugin Versionen anschauen. Übrigens kannst du hier auch automatische Updates mit einem Klick einstellen.

Wie du auf unserem Bild erkennen kannst, werden dir die Plugins, die ein Update benötigen, direkt angezeigt. Hier kannst du dich auch nochmal vor einem Update über die aktuelle Plugin Version informieren – eine gute Möglichkeit, um dir die Kompatibilität zwischen deiner aktuellen WordPress Version und dem Plugin anzuschauen.


TIPP 💡

Bei veralteten oder fehlerhaften WordPress Plugins solltest du auf keinen Fall selbst Veränderungen oder Systemverbesserungen durchführen.


Wir empfehlen dir die WordPress Plugins immer zeitnah zu aktualisieren, da es sonst auch zu Problemen, Fehlermeldungen oder Sicherheitslücken kommen kann. Normalerweise sollte es auch ohne eine Update erst einmal nicht zu schwerwiegenden Problemen kommen. Bei manuellen Aktualisierungen würden dir Fehler daher aber sofort auffallen und vor allem einem konkreten Plugin zuordnen lassen.

4. Fazit

Plugins sollten nur so viele installiert werden, wie du tatsächlich an Funktionen für deine Webseite benötigst. Denn zu viele Plugins bei WordPress verlangsamen einerseits deine Seite und andererseits kann die Fehlersuche bei vielen Plugins sehr mühsam werden. Wir empfehlen dir daher, Plugins immer manuell zu aktualisieren oder sie von deinem Hoster samt Wartung übernehmen zu lassen.

 

 

Abschließend geben wir dir noch folgenden Tipps an die Hand:

  1. Schau dir die Installations-Zahlen und Rezensionen an, um auf Probleme, fehlende Aktualisierungen und Fehler frühzeitig aufmerksam zu werden.
  2. Überprüfe die Aktualität deines Plugins, um zu erkennen, ob das Plugin regelmäßig Weiterentwickelt wird.
  3. Achte auf die Kompatibilität der Plugins- und WordPress Version
  4. Achte auch auf eine aktuelle und weiterhin Unterstützte PHP-Version.