WooCommerce Hosting – darauf kommt es an!

WooComemrce Hosting
JohannesVon Johannes|20. Oktober 2022

Erfolgreich mit WooCommerce

Das richtige Hosting für deinen WooCommerce Shop zu finden, ist bei all den Angeboten nicht unbedingt einfach, als Grundlage für deinen langfristigen Erfolg aber von großer Bedeutung. Im Rahmen unserer Beitragsserie „WooCommerce – So baust du den perfekten Online-Shop”, stellen wir dir die E-Commerce Plattform aus verschiedenen Perspektiven vor. Zu guter Letzt erklären wir nun, worauf du bei der Wahl eines Anbieters für WooCommerce Hosting achten solltest und wie du den besten Webspace für deinen Store findest. Let’s go!

 

Hier findest du noch einmal alle Beiträge unserer WooCommerce-Serie im Überblick:

  1. Top 5 WooCommerce Themes – Die besten Design-Vorlagen für deinen Online Shop
  2. WooCommerce Plugins – Die besten Erweiterungen für deinen Online Shop
  3. WooCommerce SEO – Wie optimiere ich mein WooCommerce für SEO
  4. WooCommerce Hosting – Der richtige Webspace für deinen Online Shop (liest du gerade)

1. WooCommerce Hosting – was ist das eigentlich?

WooCommerce Hosting ist zunächst einmal nichts anderes als WordPress Hosting mit ausreichend Hardware-Ressourcen – also mit mehr Power. Denn die interaktive Shop-Infrastruktur ist diesbezüglich einfach viel hungriger als “gewöhnliche” Webseiten.
Daneben spielen besonders bei WooCommerce-Shops auch die Hosting-Komponenten Support und Sicherheitsfeatures eine herausragende Rolle. Hier können sich spezielle Angebote für Managed WordPress Hosting auszahlen, in deren Rahmen auch bei Fragen und Problemen rund um deinen WooCommerce Shop zielführend geholfen werden kann.
Dass ebenso die Sicherheit von Rechnungs- oder Kundendaten höchste Priorität hat, ist selbstredend. Im Folgenden gehen wir auf die einzelnen Aspekte noch etwas genauer ein, viel Spaß!


Schon gewusst?💡

Das E-Commerce Plugin WooCommerce ist seit 2011 für WordPress verfügbar und inzwischen auf fast 10% der 10 Millionen meistbesuchten Webseiten weltweit installiert. Es ist damit sogar die meistgenutzte Plattform für Online-Shops überhaupt.


2. Sicherheitsfeatures für WooCommerce

Beginnen wir mit den Sicherheitsfeatures. Während es im Dschungel der Hosting-Angebote oftmals schwierig ist, sich zu orientieren, wollen wir hier ein paar Einblicke geben, welche Features von großer Bedeutung für dein Projekt sein können. Denn da bei einem Online Shop unter anderem sensible Kundendaten verarbeitet werden, sollte die Sicherheit an erster Stelle stehen. Neben der Möglichkeit, selbst Maßnahmen zu ergreifen, spielt hier das zugrunde liegende WordPress Hosting eine entscheidende Rolle. 

 

Entsprechend gibt es einige Vorkehrungen, die auf Seiten des Hosters getroffen werden können, wie einen effektiven Schutz vor Hacker-Angriffen in die Systeme zu integrieren, automatische Backups deiner Seite und Datenbanken zu erstellen und mehr. Im Ernstfall ist es außerdem wichtig, dass dir ein gut erreichbares Support-Team zur Verfügung steht, welches bei der Rettung von Shop und Daten behilflich ist.

 

Bei HostPress bieten wir 24/7/365 Tage Notfallsupport und reagieren im Rahmen unserer regulären Geschäftszeiten im Live-Chat durchschnittlich binnen vier Minuten. Die Beseitigung von Malware übernehmen wir für unsere Kunden in aller Regel sogar ohne Aufpreis – kostenpflichtige Ausnahmen bei mehrmaligem Befall aufgrund von Selbstverschulden ausgenommen. 

 

Weitere Sicherheits-Aspekte im Überblick:

SSL-Zertifikat – Ohne geht nichts mehr

Ohne SSL-Zertifikat für eine verschlüsselte Datenübertragung ist heutzutage kein erfolgreicher Betrieb von Online-Shops mehr möglich. Fast alle Browser warnen bereits vor dem Aufruf solcher Seiten und somit ist das Vertrauen in deinen Shop noch vor dem Besuch gänzlich verspielt.
Daher gehört es 2022 auch schon zum Standard, dass WordPress Hoster ein solches Zertifikat (in der Regel kostenlos) anbieten und Managed Hoster dieses auch für dich einbinden. Natürlich übernehmen wir letzteres bei HostPress ebenfalls für unsere Kunden.

 

Update-Management – Vorsicht bei Auto-Updates

Da viele Angriffe auf WordPress großflächig ausgelegt sind und auf bekannten Sicherheitslücken beruhen, ist es unerlässlich, alle Softwarekomponenten regelmäßig zu updaten. Dabei liegen manche Komponenten in den Händen des Hosting-Providers, andere jedoch liegen in der Verantwortung des Kunden selbst. Hierzu zählen eben das WordPress selbst, aber auch alle installierten Plugins oder Themes (auch wenn diese nicht mehr aktiv sind).

 

Fallstricke für diese Pflege sind insbesondere, dass es durch Updates verschiedener Komponenten gelegentlich zu Inkompatibilitäten kommen kann, welche in der Folge die korrekte Darstellung oder Funktionalität der Webseite bzw. des WooCommerce-Shops verhindern. Aus diesem Grund raten wir bei geschäftskritischen Webseiten wie beispielsweise E-Commerce auch prinzipiell vom Einsatz vielfach beworbener Auto-Updates ab.
Denn Probleme in der Funktionalität können auch bedeuten, dass Bestellungen nicht mehr verarbeitet werden können oder dringend benötigte Daten beim Prozess verloren gehen – so lange, bis das Problem erkannt und behoben worden ist.

 

Als Managed WordPress Hoster bietet HostPress eine entsprechende Dienstleistung für diese Softwarepflege an, wodurch du dich als Shopbetreiber auf dein Kerngeschäft konzentrieren kannst – Unsere WordPress Wartung SecurePlan. Gute Managed WordPress Hoster informieren ihre Kunden darüber hinaus automatisch, wenn eine Sicherheitslücke bei einer aktiven Softwarekomponente festgestellt wird. 


Im Rahmen des von uns eingesetzten WordPress Toolkits gibt es außerdem die Möglichkeit der sogenannten Smart Updates, bei welchen die Kompatibilität der Updates automatisch im Hintergrund durch eine KI geprüft wird. Nur im Erfolgsfall werden diese dann wie bei gewöhnlichen Auto-Updates auch in die Live-Seite eingespielt, bei Inkompatibilitäten hingegen erhält der Admin bloß eine entsprechende Benachrichtigung.

 

Backups – Backup ist nicht gleich Backup

Damit dir kein Datenverlust droht, welcher im Worst Case sogar den Verlust der Webseite selbst bedeuten kann, ist es wichtig, dass regelmäßige Backups deiner Seite erstellt werden. Viele Hosting-Anbieter bieten hierzu bereits Lösungen an. Bei genauerem Hinsehen, können auch hier Unterschiede erkannt werden, die für dich vielleicht von Interesse sind.
So stellt sich die Frage danach, wer im Ernstfall ein benötigtes Backup einspielt und ob dir dabei zügig geholfen werden kann. Hier spielt nicht nur die Leistung des Supports eine Rolle, sondern auch die technische Infrastruktur der Backup-Systeme im Hintergrund, welche den Prozess stark verlangsamen können. 
Darüber hinaus ist es wichtig, dass Backups auch im Falle eines Hardwaredefekts dadurch nicht verloren gehen, dass stets eine weitere gespiegelte Kopie davon vorliegt.
Bei HostPress erstellen wir darüber hinaus täglich zu zwei verschiedenen Zeitpunkten ein Backup, welches in komplett verschiedenen und TÜV-zertifizierten Rechenzentren hinterlegt und gespiegelt wird – ein sogenanntes geo-redundantes Backup. Dadurch kann deine Seite sogar im Falle eines Großbrands im Rechenzentrum stets verfügbar bleiben und deine Daten sind maximal sicher. 

 

Datenschutz beachten – Auch der Firmensitz zählt

WooCommerce ist in der Grundausrüstung für den amerikanischen Markt ausgelegt. Da in der EU und vor allem in Deutschland bekanntlich höhere rechtliche Anforderungen zu erfüllen sind, gibt es auch aus Sicht des Datenschutzes und der DSGVO einiges zu beachten. Entsprechend solltest du einen Hoster mit Server- und Firmenstandort in Deutschland (oder zumindest in der EU) wählen, wenn du einen wirklich rechtskonformen Shop betreiben willst.


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3. WooCommerce Performance – Mehr Power!

Wie eingangs bereits erwähnt, sollte das Hosting für WooCommerce die benötigte Power liefern. Denn: Gerade bei einem Online Shop zählt jede (Milli-)Sekunde! Zahlreiche Studien und Untersuchungen belegen diesen immer wieder unterschätzten Effekt von guter Web-Performance auf Abschlussquoten und Verkäufe. Und ganz unabhängig davon, greift auch Google seit 2021 auf eigens erhobene Daten zur Web-Performance zurück, um dein Ranking in der Suchmaschine zu berechnen. 

 

Aber worauf solltest du beim Hosting achten? Grob gesagt sind das zunächst mal CPU-Kerne (auch deren Taktraten zählen) in Verbindung mit ausreichend Arbeitsspeicher. Die hierzu gemachten Angaben der Hosting-Anbieter lassen sich zwar oftmals nicht überprüfen, aber wenn gar keine Angaben gemacht werden und der Preis des Hostings entsprechend günstig ist, sollte dir das zu denken geben. Denn bei einem erfolgsorientierten Online-Shop am falschen Ende zu sparen, ist wirtschaftlich gesehen keine weise Entscheidung.
Neben der Hardware zählen dann noch die optimierte Einstellung der Webserver (Software) sowie eine leistungsfähige Cache-Konfiguration – et voilà, dein Shop rennt. Sollte er zumindest. Wie bereits erwähnt, gibt es beim Hosting auch die Komponente der Dienstleistung und Problemlösung, sollte dein Shop nicht wie erwartet schnurren.
Schließlich ist es dann noch wichtig, dass dein Shop auch bei hohen Zugriffszahlen konsequent erreichbar bleibt und durchweg schnelle Ladezeiten aufweist. Andernfalls besteht wieder das Risiko entgangener Verkäufe, eines Image- und Vertrauensschadens und der Abstrafung durch Google, welches Durchschnittswerte der Ladezeiten einzelner Besucher verwendet.

Im Folgenden gehen wir noch auf ein paar gängige Themen zur Performance-Optimierung ein.

 

Caching Plugins & WooCommerce

Die Caching Plugins sind nützliche kleine Helfer, um wiederkehrenden Besuchern beispielsweise Produkt-Seiten in deinem Shop schneller anzuzeigen. Da die Caching Plugins eine statische Version deiner Webseiten-Inhalte zwischenspeichern und WooCommerce auf einigen Seiten dynamische und kundenspezifische Inhalte generiert, kannst du auf die Performance Hilfe von Caching Erweiterungen bei diesen Seiten nicht zählen. Dazu gehören beispielsweise die Kasse-, Mein Konto- und die Warenkorb-Seite, für welche die eingangs erwähnten Hardwarekomponenten eine herausragende Rolle spielen.

Javascript minimieren bei WooCommerce

Eine weitere beliebte Performance Optimierung beruht darauf, die Javascript Dateien zusammenzufassen und zu minimieren. Das solltest du je nach Expertise für deinen Online-Shop (wie von WooCommerce empfohlen) eher vermeiden, um die korrekte Funktionalität nicht zu gefährden.

 

HTTP/2 verwenden

Achte darauf, dass dein Hoster das Protokoll HTTP/2 verwendet. Dieses Protokoll macht auch die zuvor erwähnte Optimierungsmethode der Javascript Minimierung weitgehend überflüssig, da mit HTTP/2 mehrere Anfragen vom Server gleichzeitig beantwortet werden können. Außerdem stehen mit „Server Push“ gewisse Webseite Elemente schneller zur Verfügung, was die Ladezeiten der einzelnen Seiten erheblich verkürzt.

 

Bilder optimieren

Bilder sind für einen Großteil der Datenmenge einer Webseite verantwortlich und sind somit auch maßgeblich für die Ladezeiten deines WooCommerce-Shops. Deshalb solltest du Bilder stets mit einem Plugin oder über ein Webtool wie TinyPNG komprimieren. Auch hier gilt: Was schon bei einer normalen WordPress Webseite wichtig ist, kann bei einem Online Shop direkt bares Geld bedeuten.
Wie von WooCommerce empfohlen, sollte die optimale Auflösung deiner Produktbilder dabei mindestens bei 800 x 800 Pixeln liegen.

 

Datenbank optimieren

Sollte dein Online Shop schon etwas älter sein, kann es außerdem sein, dass sich über die Zeit jede Menge Datenmüll in deiner Datenbank angesammelt hat. Die Größe der Datenbank kann sich aber ebenfalls negativ auf die Performance deines Online-Shops auswirken. Mit dem Plugin WP Optimize kannst du das relativ bereinigen und deine Datenbank aufräumen. Jedes Quäntchen zählt.

Dein Hoster VS. HostPress

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4. WooCommerce Support

Mit so vielen Plugins, die alle zusammen spielen müssen, ist das WordPress und WooCommerce Universum sehr komplex geworden. Es lässt sich daher nicht ausschließen, dass du mit deinem Online Shop früher oder später auf Schwierigkeiten stoßen könntest.

 

Hier solltest du auf eine gute Erreichbarkeit und eine schnelle Antwortzeit des Support Teams achten. Diese Reaktionszeit kannst du auch vor dem Vertragsabschluss testen, indem du ein, zwei Fragen an den Support richtest und die Schnelligkeit und die Qualität der Antwort bewertest. Des Weiteren ist es natürlich hilfreich, wenn sich das Support Team mit WordPress und idealerweise auch mit WooCommerce richtig gut auskennt.

 

Support auf allen Leveln:

Website Level – Alles was mit deiner Website und dem Webspace zu tun hat: Domains weiterleiten, E-Mails einrichten, Verzeichnisse erstellen, SSL Zertifikate aktivieren etc.

WordPress Level – Von einem Managed WordPress Hosting kannst du in der Regel auch Hilfe bei deinen WordPress Fragen erwarten.

Shop Level – Die Hosting Anbieter, die diesen Support Level anbieten können, kann man wahrscheinlich an einer Hand abzählen. Kann das HostPress anbieten? In wieweit bietet ihr das euren Kunden an?

5. Unsere klare Empfehlung für ein WooCommerce Hosting

Bei einem Online Shop solltest du noch mehr auf Sicherheit und Performance achten als bei einer normalen Website. Denn was bei einer einfachen Website sich „nur“ negativ auf den Besucherstrom auswirkt, kann bei einer E-Commerce Seite schnell zu verärgerten Kunden oder Umsatz-Einbußen führen. Mit einem guten Hosting Partner an deiner Seite kannst du die beiden Erfolgsfaktoren einfacher beeinflussen und ein stabiles Fundament für deinen Online Shop legen. So ermöglichst du deinen Kunden ein einwandfreies Kauferlebnis, welches sie nicht nur wiederholen, sondern auch weiterempfehlen werden.