So optimierst du dein SEO für WooCommerce

WooCommerce SEO Optimierung
Danijel RoseVon Danijel Rose|7. Oktober 2022

Tipps und Tricks für ein besseres Google Ranking

Generell kann man einen Online Shop genauso für die Suchmaschinen optimieren wie alle anderen Webseiten auch. Doch es gibt ein paar zusätzliche SEO Techniken, die du bei deinem WooCommerce Shop anwenden kannst, um Top Platzierungen bei Google & Co. zu erreichen.

 

Sieh dir weitere Beiträge zur WooCommerce–Reihe an:

  1. Top 5 WooCommerce Themes – Die besten Design-Vorlagen für deinen Online Shop
  2. WooCommerce Plugins – Die besten Erweiterungen für deinen Online Shop
  3. WooCommerce SEO – Wie optimiere ich mein WooCommerce für SEO (liest du gerade)
  4. WooCommerce Hosting – Der richtige Webspace für deinen Online Shop

1. Wie funktioniert SEO?

SEO bedeutet Search Engine Optimization – also kurz Suchmaschinenoptimierung.

Suchmaschinen wie Google versuchen dabei, Nutzer auf Webseiten zu schicken, die am besten zur Suchanfrage passen bzw. am relevantesten dazu erscheinen. Dabei werden verschiedene Faktoren von Google hinzugezogen, um Webseiten bei Google zu platzieren und aufzulisten. SEO hilft dir also genau da – nämlich um deine Webseite bei Google zu platzieren. Und das natürlich –  bei dem großen Angebot weltweit – möglichst gut!

 

Wichtig zu wissen ist allerdings, dass die Suchalgorithmen regelmäßig verändert und verbessert werden. Dadurch ist SEO ein sehr komplexes Thema, was jeder für seine Webseite regelmäßig optimieren muss. WordPress- und WooCommerce-Nutzer können sich zwar auf einige vorinstallierte und automatische SEO Optimierungen stützen, jedoch ersetzt das nicht die eigene individuelle Anpassung der Webseite bzw. des Online-Shops. Dein E-Commerce würde sonst nicht den erwarteten oder erhofften Bekanntheitsgrad erreichen können. Deine SEO Maßnahmen tragen damit also auch zum Erfolg deines Unternehmens und zur stetigen Geschäftsentwicklung bei.

2. SEO Vorbereitung - Was soll vermarktet werden?

Bevor du mit der Optimierung deines Online-Shops loslegen kannst, solltest du dir zuerst einmal Gedanken darum machen, was du überhaupt vermarkten möchtest. Also was und wie es genau im Google Ranking erscheinen soll.

Hast du beispielsweise einen Online Shop für Möbel, sollte auf deiner Startseite auf jeden Fall der Begriff Möbel zu lesen sein sowie der Name deines Shops. Deine Webseite muss also für diese zentralen Keywords optimiert werden, damit die Benutzer deinen Shop bei Google finden und dieser dort natürlich ein möglichst gutes Ranking erhält.

 

Des Weiteren ist grundlegend natürlich ein logischer Aufbau deines Shops zu empfehlen, der allerdings nicht nur Informationen über die angebotenen Produkte enthält, sondern auch Informationen über das Unternehmen und den Personen oder der Idee dahinter. Dazu solltest du bei der Erstellung deines Online-Shops aber unbedingt auf eine einfache Bedienung/ Benutzung und die Übersichtlichkeit der Seite achten. Denn der Aufbau ist für die Benutzerfreundlichkeit und die User-Erfahrung essentiell. Hier sollten dann auch diejenigen Hauptkeywords im Fokus stehen, die deinen Shop definieren.

3. Keyword Recherche - Die richtigen SEO Schlüsselwörter finden

Am Anfang jeder SEO Reise steht die Keyword Recherche. Diese Recherche solltest du durchführen, noch bevor die Texte für deine Produktseiten stehen. Du musst wissen, welche Suchbegriffe potentielle Käufer bei Google und Co. verwenden, um nach vergleichbaren Produkten zu suchen.

 

Auch wenn die Funktionalität vieler kostenloser Keyword Tools mittlerweile sehr eingeschränkt ist, lässt sich die Keyword Recherche immer noch kostenlos durchführen. Unabhängig davon, ob du ein kostenloses oder ein Premium Tool für deine Suche nach den geeigneten Schlüsselwörtern verwendest, solltest du bei der Definition deiner Keywords folgendes beachten:

 

  • Das Hauptkeyword finden

Zunächst geht es einmal darum das primäre Keyword für deinen Online-Shop und dein Produkt zu finden. Es empfiehlt sich hierbei auch einfach mal selbst zu googlen und zu schauen, welche Keywords bei der Konkurrenz verwendet werden, wie deren Platzierung ist und wo genau du dich auf dem Markt mit deinem Shop positionieren möchtest. Solche Vergleiche kannst du beispielsweise mit dem Tool Sistrix herausfinden.

 

Sobald du ein Hauptkeyword für dich platzieren konntest, empfehlen wir dir ein Synonym dazu als sekundäres Keyword auf deinen Shopseiten zu verwenden, um somit mehr Abwechslung in deine Inhalte zu integrieren. Bei der Platzierung in deinen Texten solltest du darauf achten, die Keywörter bewusst und qualifiziert zu verwenden. Meistens reicht es aus, wenn die Schlüsselwörter in den wichtigsten Abschnitten der Produktseiten erscheinen – also Produkt-URL, im Titel und der Produktbeschreibung.

  • Longtail Keywords verwenden

Für deinen Online Shop solltest du sogenannte Longtail Keywords verwenden. Das sind Schlüsselwörter mit einem geringen SEO Wettbewerb. Es ist deshalb einfacher für diese Art von Suchbegriffen ein gutes Ranking zu erzielen. Allerdings haben diese Suchbegriffe in der Regel auch ein niedrigeres monatliches Suchvolumen. Dennoch ist es ratsam, sich auf die Longtail Keywords bei SEO zu konzentrieren. Denn es ist besser auf der ersten Google Seite für ein Keyword mit einem geringen Suchvolumen zu erscheinen, als auf der fünften Seite für einen viel gesuchten Suchbegriff.

 

Für die Longtail Keywords hilft es immer, das eigene Suchverhalten im Internet im Hinterkopf zu behalten. Oftmals suchen die Benutzer in spezifischen Kategorien, weswegen das Ranking der Produktkategorie-Seiten wichtiger ist, als ein einzelnes Produkt selbst. Bleiben wir beim eigenen Suchverhalten fällt auf, dass wir häufig in Zusammenhängenden Teilsätzen suchen, das bedeutet, wir googeln nicht nur nach „Bücherregal“ sondern nach „Bücherregal aus Holz“ oder „Bücherregal aus Holz richtig aufbauen“. Daher lohnt es sich auch solche Keywords, die Benutzerfragen direkt beantworten können, mit aufzunehmen.

  • Keywords mit hoher Kaufabsicht

Hier kommt der entscheidenden Unterschied zu normalen Websites: Für deinen Online Shop benötigst du Keywords mit einer hohen Kaufabsicht. Dabei müssen nicht unbedingt die Wörter „online kaufen“ an einen Suchbegriff angehängt werden. Google ist mittlerweile sehr gut, wenn es darum geht, die Suchintention des Users zu deuten.

 

Beispiel:

  1. Bücherregal
  2. Bücherregal Holz
  3. Bücherregal Holz mit Aufbau

 

Bei welchen dieser Keywords ist die Kaufabsicht wohl am größten? Ganz klar bei Nummer 3. An diesem Beispiel merkst du, dass es sich bei den Suchbegriffen mit hoher Kaufabsicht gleichzeitig auch um Longtail Keywords handelt. Daher lohnt es sich auch extrem für WooCommerce Shops, den Fokus auf diese Art von Schlüsselwörter zu legen.

4. Relevanz - Inhalte richtig einstellen

Wie kommen die Interessenten in deinen Online Shop? Indem du relevante Inhalte anbietest. Was bedeutet relevante Inhalte? Der Content auf deinem WooCommerce Shop muss zur Suchanfrage passen.

 

Den ersten Schritt übernimmt dabei die Suchmaschine: Sie scannt deine Inhalte (crawlen) und ihr Such-Algorithmus entscheidet für welche Suchanfragen dein Content in den Suchergebnissen angezeigt wird. Die Verwendung der Keywords und der Keywords Synonyme helfen zwar bei der erstmaligen Einordnung der Inhalte. Sie sind allerdings nur ein Faktor von vielen, die zur Rankingbestimmung beitragen.

Google snippet
Die folgenden Schritte sind angelehnt an das 3RE-Framework aus dem Buch "Der Content Faktor" von S. Broschart und R. Monschein.

Hast du es mit relevanten Inhalten geschafft eine gute Positionierung auf der Suchergebnisseite zu erreichen, dann geht es weiter mit dem nächsten Schritt. Hier geht es darum, dass die Nutzer sich durch deine Inhaltsvorschau (Snippet) angesprochen fühlen und diese auch anklicken. Das Stichwort hier lautet Rich Snippet Optimierung. Was bedeutet das für die Produkte deines Online Shops bzw. für die dazugehörigen Produktseiten? Du solltest hier die üblichen SEO Techniken anwenden. Das bedeutet, die zuvor festgelegten Keywords solltest du in die wichtigsten Elemente deiner Produktseiten einsetzen:

  • Produkttitel

Um den User zu animieren, auf dein Suchergebnis zu klicken, muss das Haupt-Keyword unbedingt im Produkttitel (Seitentitel einer Produktseite) auftauchen. Außerdem sollte der Produkttitel so ansprechend und spannend wie möglich gestaltet werden. Online Shop Betreiber ergänzen den Produkttitel gerne mit Signalwörtern (Magnet Words) wie günstig, Angebot, Rabatt, Rückgabe kostenlos etc., um eine noch höhere Klickrate zu erreichen.


🪧 Aufgepasst

 

Mit Begriffen wie Angebot und Rabatt solltest du allerdings trotzdem vorsichtig umgehen. Denn streng genommen ist ein Angebot eine befristete Aktion. Das bedeutet, dass du auch deinen Titel und/oder Meta Beschreibung regelmäßig anpassen müsstest. Denn deine Kunden sollen ja nicht auf ein Angebot hoffen, was vielleicht schon gar nicht mehr aktiv ist.


Deine SEO Einstellungen für dein WooCommerce
So könnte eine Meta Beschreibung mit dem Plugin Yoast aussehen
  • Beschreibung

Sowohl die Produktbeschreibung als auch die Meta-Beschreibung sollte mit deinen Keyword(-Variationen) versehen werden. Der Meta-Beschreibung kommt hier eine höhere Bedeutung zu, da diese in den Suchergebnissen ausgespielt wird und die enthaltene Keywords/Suchbegriffe fett hinterlegt werden. Das animiert den User zusätzlich, auf das Suchergebnis zu klicken.

Die Meta-Beschreibung kannst du z. B. einfach über ein SEO Plugin wie Yoast SEO hinzufügen.

  • URL-Design

Ein Online Shop hat eine andere URL-Struktur als gewöhnliche Webseiten. Eine mögliche URL könnte z. B. wie folgt aussehen:

Beispiel:

https://www.mein-onlineshop.de/kategorie/unterkategorie/produkt-keyword

Da Google kurze URLs bevorzugt, solltest du unbedingt darauf achten, den Kategorie-Namen (bzw. den Kategorie-Tag) so kurz wie möglich zu wählen und wenn es geht, auf eine Unterkategorie zu verzichten. Auch der Produktname sollte in der URL nur das Haupt-Keyword enthalten. Die Longtail Keywords kannst du lieber im Titel, der Meta-Beschreibung und der Produkt-Beschreibung verwenden.

Eine mögliche Optimierung des URL-Designs könnte auch so aussehen, dass man die Kategorien komplett aus der URL entfernt. Denn die Kategorie-Seiten auf deinem Online Shop solltest du separat für die Suchmaschinen optimieren.

Beispiel:

https://www.mein-onlineshop.de/produkt-keyword

Das macht gerade dann Sinn, wenn du z. B. zusätzlich eine Brotkrümmel-Navigation (Breadcrumbs) verwendest, welche ebenfalls in den Suchergebnissen angezeigt wird.

  • Content

 

Bilder

Gerade bei Produkten ist es wichtig, nicht nur in der allgemeinen Suche sondern auch in der Bilder Suche aufzutauchen. Dafür müssen deine Bilder eine Größe von mindestens 320 Pixel haben, was bei der Anwendung von WooCommerce meistens der Fall ist. Außerdem darfst du nicht vergessen, deine Keywords auch bei den Bildern einzusetzen. Diese gehören in den Alt-Text, den Titel und sogar in den Dateinamen deiner Bilder.


TIPP 💡

 

Google liebt aktuellen Content. Deshalb solltest du die Inhalte auf deinem Online Shop regelmäßig aktualisieren. Wichtig ist dabei, die Inhalte nicht zu ändern sondern nur zu ergänzen. Du könntest z. B. die Produktbeschreibung deiner wichtigsten Produkte ausführlicher formulieren, anfangen einen Blog passend zum Shop zu betreiben, die wichtigsten Fragen zu den Produkten beantworten (FAQs) usw.


Videos

Das Medium Video kann dir gleich auf mehreren Wegen helfen, den Traffic in deinem Online Shop zu erhöhen. Zum einen werden Videos immer mehr über die Sozialen Medien geteilt, so kann sich dein Shop über mehr Social Signals freuen, die auch in die Rankingbewertung von Google eingehen. Zum anderen kannst du durch die Veröffentlichung deiner Videos auf YouTube, Facebook, Instagram und Co. Traffic von der zweitgrößten Suchmaschine der Welt zu deinem Shop generieren. Es lohnt sich also mehrfach, Videos für bzw. über deine Produkte zu erstellen.

 

Spannend ist hier auch, dass Videos aktuell in den Sozialen Medien mehr gepusht werden als Fotos. Hier lohnt es sich also doppelt deinen Content auch an die Trends der Social Media Plattformen anzupassen.


! Kostenloser Speedtest (CTA-Box) - 04/22 - /blog/

Wie schnell ist deine WordPress Seite?

Teste jetzt kostenlos die Ladezeit deiner Webseite!

✔ Du bekommst das Testergebnis direkt per E-Mail.

Mit dem Absenden dieses Formulars stimmst du unseren Datenschutzbestimmungen zu.


5. Resonanz - Engagement der Besucher steigern

Gelingt es dir die richtigen emotionalen Trigger in deinen Shop zu integrieren, erhöhst du damit das Engagement der Besucher. Indirekt verlängert sich die Verweildauer in deinem Online Shop und Google bekommt das Signal, dass die Informationen auf deine Seite wertvoll und passend zur Suchanfrage sind.

 

Doch nicht nur emotionale und informative Inhalte sind für das Engagement entscheidend, sondern auch eine optimale technische Basis deines WooCommerce Shops. Schnelle Ladezeiten und eine gute Benutzerfreundlichkeit (Usability) sind für einen Online Shop das A und O. Daher ist es auch wichtig die Performance deines WooCommerce Shops im Auge zu behalten und gegebenenfalls zu optimieren.

Darüber hinaus findest du im Folgenden ein paar Tipps, wie du die Usability erhöhen und damit die Verweildauer auf deinem Shop verlängern kannst.

 

 

Usability und schlanke Shop Architektur

  • Keine Seiten ohne Mehrwert

Wenn du deine Produkte mit Schlagwörtern versiehst, achte darauf, dass du nur Tags verwendest, die auf mehrere Produkte angewendet werden können. Anderenfalls erstellt WordPress eigene Seiten für die Schlagwörter, die möglicherweise nur einem Produkt zugeordnet sind. Solche Seite haben keinen Mehrwert für den User und verbrauchen auch unnötig Crawling-Budget von den Suchmaschinen. Dasselbe gilt auch für die Anhang-Seiten in WordPress. Sobald in WordPress ein Bild hochgeladen wird, erstellt WordPress dafür eine eigene Seite mit der Anhangs-URL. Diese Seite solltest du aber auf die dazugehörigen Medienseite weiterleiten. Ein einfacher Weg das zu tun, ist beispielsweise mit Hilfe des Plugins Yoast SEO.

WooCommerce SEO
Seiten ohne Mehrwert vermeiden - Anhangs-URL auf die Anhangs-Datei weiterleiten
  • Die 3-Klick-Regel

Achte unbedingt darauf, dass jede Seite deines Online Shops mit max. 3 Klicks von der Startseite aus erreichbar ist. Diese Usability Regel gilt übrigens für alle Website-Arten – nicht nur für Online Shops.

  • Optimale Navigation

Eine ausgezeichnete Navigation ist bei einem Online Shop mit vielen Produkt- und Kategorie-Seiten noch wichtiger als bei einer normalen Website. Die Besucher müssen sich einfach zurechtfinden und problemlos zum gewünschten Produkt gelangen. Dafür eignen sich die bewährten Techniken aus dem UX-Design an, die da wären:

    • Sticky Header einsetzen, mit dem das Hauptmenü immer eingeblendet bleibt
    • Breadcrumbs anzeigen, damit der User weiß, wo er sich gerade befindet
    • Weitere Navigationsmenüs in der Seitenleiste und im Footer einblenden
    • „Ähnlich wie“ bzw. „Kunden kauften auch“ Produkte auf den Produktseiten anzeigen

  • Detaillierte Suchfunktion anbieten (Facet Search)

Als Facet Search bezeichnet man die Suchfunktion, die du dir auf der Amazon Seite ansehen kannst. Es ist die detaillierte Suche in der linken Seitenleiste. Eine derartige Suchfunktion trägt natürlich erheblich zur Usability bei. Denn der User kann fast schon „spielend“ zum gesuchten Produkt gelangen und gleichzeitig verlängert sich auch die Zeit, die er auf dem Shop verbringt. Diese Art der Suche eignet sich aber nur, wenn dein Online Shop aus mehreren Produkten und Produktvariationen besteht.

  • Content Marketing

Mit gutem Content Marketing kannst du vor allem deinen Besuchern einen echten Mehrwert bieten. Durch FAQs, Erfahrungsberichte und zusätzliche Informationen zu deinen Produkten sprichst du besonders die informationssuchenden Besucher an und erhöhst dabei automatisch die Verweildauer auf deinem Online Shop.

 

Hier sollte es dir aber natürlich nicht nur wichtig sein, Marketing Strategien für mehr Umsatz zu verwenden. Ehrlicher und authentischer Content wird von deinen Kunden, Besuchern und Followern definitiv wertgeschätzt und sorgt im besten Fall für langfristige und glückliche Kunden.


Achtung‼️

 

Man sollte nicht den Fehler machen, mit möglichst komplizierten Liefer- und Bezahlbedingungen die „Time on Site“ verlängern zu wollen. Diese Taktik kann sich unter Umständen zwar positiv auf die Verweildauer auswirken. Aber das oberste Ziel eines Shop Betreibers sollte in erster Linie die Conversion sein, d. h. die Besucher des Shops in Kunden zu verwandeln. Ob ihm das gelingt, indem sich die Interessenten durch undurchsichtige AGB quälen müssen, ist zweifelhaft.


Insbesondere auf den Social Media Kanälen lohnt es sich SEO-technisch auch regelmäßigen Content hochzuladen. Je mehr Leute du erreichst und je größer deine Reichweite wird, desto besser sind deine Chancen, dass deine Inhalte geteilt und natürlich auch deine Produkte gekauft werden. Und das wirkt sich positiv auf dein Google Rankings aus!

Außerdem, ein Top-Ranking ist immer ein Zusammenspiel aus mehreren Indikatoren und eine niedrige Conversion-Rate wirkt sich negativ auf das User Signal Back zu SERP Rate, welches für das folgende Vorhaben eine entscheidende Rolle spielt.

6. Reaktion - "Komm bald wieder"

Wie stellst du sicher, dass deine Besucher nicht wieder zur Google Suche zurückkehren?

Ganz einfach durch die Conversion bzw. Conversion Optimierung. Gute Preise, ein passendes Angebot, positive und zahlreiche Kundenbewertungen, reibungsloser Zahlungsvorgang und verschiedene Zahlungsarten können zu höheren Verkaufszahlen auf deinem Online Shop führen. Conversion muss aber nicht unbedingt bedeuten, dass die Besucher deine Produkte sofort kaufen. Es gibt Studien, die zeigen, dass Interessenten bis zu sieben Mal eine Website besuchen, bevor sie einen Kauf tätigen.

 

Deshalb gibt es auch einige Statistiken, die besagen, dass wiederkehrende Besucher eine höhere Interaktion aufweisen als neue Besucher. Diese erhöhte Interaktion spiegelt sich sowohl in Klicks auf Werbeanzeigen, als auch im direkten Kauf der Produkte wider. Du solltest deswegen versuchen, die Rate der wiederkehrenden Besucher (Returning Visitors Rate oder RVR) beispielsweise durch die Integration eines Newsletters oder regelmäßigen Content auf Social Media in einem gesunden Rahmen zu halten. Es gibt leider wenige Referenz Werte aus der Industrie, wie hoch eine gute RVR sein müsste. Aber es reicht auch schon, den Einfluss der eigenen RVR auf die Conversion zu untersuchen und immer weiter zu optimieren.

 

Wir erinnern daran:

Man kann die Conversion bzw. die RVR nur optimieren, wenn der Ist-Zustand bekannt ist. Deswegen ist ein Analyse Tool wie z. B. Google Analytics eine grundlegend Voraussetzung, um die wichtigsten Kennzahlen deines Shops immer im Blick zu haben.

7. Fazit

Wie du sehen kannst, gibt es einige Punkte, die du speziell beim WooCommerce SEO beachten solltest. Wie so oft sind es die vermeintlich kleinen Dinge, wie z. B. der Einsatz von passenden Magnet Words, die große Auswirkungen auf das Ranking deines Online Shops haben können. Abschließend möchten wir noch gerne betonen, dass es sich bei der Suchmaschinenoptimierung um einen kontinuierlichen Prozess handelt.

Treffe deine SEO Annahmen, analysiere die Ergebnisse und drehe an den Stellschrauben, um das Ranking deines WooCommerce Shops langfristig zu verbessern.

Noch mehr WooCommerce Themen findest du hier ☺️

Danijel Rose

Danijel Rose ist der Gründer von WebGeckos, WordPress Trainer und Berater aus Bad Tölz, südlich von München. Über seine WordPress Erfahrungen bloggt er auf WPConsultant.de. Er hat sich vor allem auf hochwertige Firmenwebsites, Mitgliederseiten und WordPress Multisite spezialisiert.

HostPress GmbH hat 4,93 von 5 Sternen 414 Bewertungen auf ProvenExpert.com