Permalinks ändern bei WordPress

Permalinks ändern HostPress Blog

Permalinks ändern bei WordPress – so geht’s

Für Webseiten-Betreiber sind sogenannte Permalinks kein Fremdwort. Dennoch ist es oft gar nicht einfach, die einzelnen Einstellungen zu finden und eine korrekte Auswahl vorzunehmen. Wir erklären an dieser Stelle, wie das Ändern der Permalinks bei WordPress funktioniert.

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Inhaltsverzeichnis

 

Beim Thema Permalinks ist der Name Programm. Es handelt sich um “permanente Links” im Internet. So lässt sich eine URL auf einer Seite einzigartig identifizieren. Auf diese Weise ist ein Beitrag oder eine Seite dauerhaft unter einer konkreten URL erreichbar und alle Links unterliegen der gleichen Struktur. 

Was sind eigentlich Permalinks?

Nicht zu verwechseln sind Permalinks mit Redirects. Hierbei handelt es sich um gezielte Weiterleitungen von einer URL zu einer anderen.

Sobald eine WordPress-Installation durchgeführt wurde, sollten auch die Permalinks angepasst werden. Somit ist diese Einstellung für jeden Betreiber einer ganz neuen Webseite wichtig. Gleichzeitig kann es aber auch nötig sein, in weiteren Fällen die URL-Struktur der Webseite zu aktualisieren. 

Für die Suchmaschinenoptimierung ist die Einstellung beispielsweise wichtig. Ist die Permalink-Struktur optimal ausgewählt, so sehen sowohl Besucher als auch GoogleBot, um was es geht. In Sachen Ranking kann das entscheidende Pluspunkte einbringen und auch die Rate an Klicks erhöhen.

Wie sehen WordPress-Permalinks aus?

Die Permalinks ändern in WordPress die URL von Seiten oder Beiträgen. Ein Blick reicht aus, um den Unterschied der verschiedenen Einstellungen zu erkennen. 

  • Standardeinstellung: https://www.url.de/?p=12345
  • Optimale Einstellung: https://www.url.de/das-ist-das-thema

 

Die optimale Einstellung ist demnach die “Beitragsname”-Variante, bei der direkt auf den ersten Blick sichtbar ist, um was es auf der Seite geht. Generiert wird der Titel stets durch die Seite oder den Beitrag. Webseitenbetreiber können die URL jederzeit selbstständig anpassen und verändern.

So lassen sich die Permalinks ändern bei WordPress

Um Einstellungen an den Permalinks von WordPress vornehmen zu können, rufen Webseiten-Betreiber den Admin-Bereich der Seite auf. 

 

  1. Im Administrator-Bereich von WordPress finden Webseiten-Betreiber den Punkt “Einstellungen”.
  2. Danach klicken Betreiber auf den Menüpunkt “Permalinks”.
  3. Hier ist direkt die derzeit aktuelle Einstellung sichtbar und kann entsprechend geändert werden.
  4. Wir empfehlen die Einstellung “Beitragsname”.
  5. Mit Klick auf “Änderungen übernehmen” wird die jeweils getroffene Einstellung gespeichert.

 

Permalink Einstellungen im WordPress
Navigation zu den Permalinkvorlagen im WordPress Dashboard

Unser Tipp: Vor dem Ändern der Permalinks ist es ratsam, ein Back-up der Seite zu machen! Das schützt vor ungewollten Fehlern, die somit leicht rückgängig zu machen sind.

 

 

Permalink-Strukturen bei WordPress in der Übersicht

Insgesamt erhalten Webseiten-Betreibern bei WordPress die Auswahl zwischen sechs verschiedenen Permalink-Strukturen.

Permalink-Struktur: Einfach

Struktur: https://www.url.de/?p=123 

 

Diese Variante ist oft voreingestellt und arbeitet mit einfachen Zahlen zur Kennzeichnung der Seite oder des Beitrags. Die URL ist sehr kurz, hat aber den Nachteil, dass nicht ersichtlich ist, welches Thema auf der Seite behandelt wird.

Permalink-Struktur: Tag und Name

Struktur: https://www.url.de/2020/03/18/beitragsname 


Bei dieser Option ist zumindest eine eindeutige Beitragsinfo zu sehen, allerdings auch eine konkrete Terminierung. Das ist vorteilhaft, wenn es sich um ein ausschließlich zeitkritisches Projekt handelt, wie beispielsweise News-Seiten. Sobald es sich um zeitlose Inhalte handelt, sollte dieses Format nicht gewählt werden.

Permalink-Struktur: Monat und Name

Struktur: https://www.url.de/2020/03/beitragsname 


Auch hier gilt: Handelt es sich um eine News-Seite, können URLs mit Daten sinnvoll sein. In diesem Fall werden nur das Jahr und der Monat genannt, aber nicht der genaue Tag. Dazu kommt eine Information über den Beitrag. Zeitlose Inhalte oder alle Inhalte, die nicht mit Terminen gekoppelt sind, sollten möglichst nicht in diesem Permalink-Format gespeichert werden.

Permalink-Struktur: Numerisch

Struktur: https://www.url.de/archive/123 


Besonders große Webseiten, die mit Verzeichnissen arbeiten, könnten mit dieser Struktur gut bedient sein. Empfehlenswert ist sie aber nicht für Portale, in denen News oder zeitlose Ratgeber veröffentlicht werden. Hier spielt nur der Beitrag eine Rolle und nicht die Nummer im System. 

Permalink-Struktur: Beitragsname

 

Struktur: https://www.url.de/beitragsname 


Beim Permalinks ändern bei WordPress wird am häufigsten diese Option ausgewählt. Der Grund ist einfach: Diese Einstellung ist besonders flexibel und bietet sogenannte “sprechende URLs”. Das bedeutet, dass durch den Beitragsnamen eindeutig gekennzeichnet werden kann, um was es auf der jeweiligen Seite geht.

 

Wenn die URL dagegen ein Datumsformat besitzt, ist beispielsweise ein Jahr später der Inhalte veraltet – selbst, wenn der Webseitenbetreiber den Text aktualisiert, so wirkt die URL dennoch alt.

Mit der Permalink-Option “Beitragsname” sind Betreiber dagegen immer auf der sicheren Seite und können ihr Konzept auch später noch verändern.

Unser Tipp: Wer sprechende URLs und einen Zeitstempel kombinieren möchte, benötigt hierfür keine Zahlen in der URL. Stattdessen lassen sich bei WordPress auch Zeitstempel in Seiten und Beiträgen anzeigen. Auf diese Weise ist die URL gut lesbar und die Anzeige präsentiert dennoch das Datum der Veröffentlichung oder Aktualisierung.

Permalink-Struktur: Benutzerdefiniert

 

Struktur-Beispiele: 

 


Bei dieser Option sind Betreiber einer WordPress-Webseite sehr flexibel, müssen die Einstellung aber händisch vornehmen. Wer sich ein wenig besser mit WordPress auskennt, findet hier flexible Optionen, um beispielsweise die Beitrags-ID mit dem Datum oder der Kategorie zu kombinieren und dennoch einen Beitragstitel anzugeben.

 

Der Grad ist allerdings schmal, denn zu viele Informationen machen eine URL sehr schnell viel zu lang. Das stößt bei Nutzern nicht auf Anklang, die vor allem kurze und leicht lesbare URLs bevorzugen.

 
 

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Fazit zum Ändern der Permalinks bei WordPress

Nach dem Aufsetzen oder Umzug einer Domain sowie auch aus SEO-Gründen müssen die Permalinks bei WordPress geändert werden. Am sinnvollsten ist die Einstellung “Beitragsname”, die sprechende und leicht zu erfassende URLs produziert. Nach dem Speichern der Einstellung ist es ratsam, zu überprüfen, ob die Änderung auch vorgenommen wurde. Je nach individuellem Projekt sind verschiedene Permalink-Strukturen durchaus sinnvoll, wobei Betreiber mit einem Beitragsnamen als URL nie verkehrt liegen. Wer seine URL individueller gestalten möchte, kann diese bei WordPress beispielsweise mit dem Jahr, Monat, Tag, Autor, Kategorie oder einer Zahl versehen. Die URL sollte insgesamt aber nie zu überladen sein, damit sie (vor allem auch in den Suchergebnissen) leicht zu erfassen ist. Das wiederum erhöht die Klickrate und damit auch den Gewinn für das Projekt!

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