WordPress SEO für Einsteiger – Tutorial

Beitragsgrafik: Tutorial WordPress SEO für Einsteiger
24. Oktober 2023

SEO Basic Wissen – wir erklären dir wie's geht

Deine WordPress Webseite ist schön gestaltet und sicher gehostet – aber die Besucher bleiben aus? Dann bist du vielleicht unsichtbar für deine Zielgruppe, weil deine WordPress SEO Strategie nicht gut funktioniert.


Damit du von der Arbeit, die du in deine WordPress Seite steckst, auch wirklich profitierst, musst du für potentielle Kunden über Suchmaschinen wie Google & Co sichtbar werden. Genau das erreichst mit einer guten SEO Strategie, die du bei WordPress und auf deiner Webseite mit den richtigen Plugins anwenden kannst.


In unserem SEO Tutorial für eine erfolgreiche WordPress Optimierung zeigen wir dir grundlegende Tipps zu SEO und SEO Plugins.

1. Was ist WordPress SEO

SEO steht für „Search Engine Optimization“ also auf Deutsch Suchmaschinenoptimierung. Damit ist die technische und inhaltliche Abstimmung einer Webseite auf die Anforderungen von Suchmaschinen wie Google gemeint.


Darunter fallen alle technischen und inhaltlichen Maßnahmen, die die Platzierungen für bestimmte Suchbegriffe, sog. Keywords, einer Webseite in den Ergebnislisten der Suchmaschinen verbessern sollen. SEO dient also dazu, die Sichtbarkeit von Webseiten und ihren Inhalten bei Suchmaschinen wie Google zu erhöhen. Das bezieht sich vorrangig auf unbezahlte, organische Ergebnisse innerhalb des Suchmaschinen-Rankings.


WordPress SEO beschreibt also eine Suchmaschinenoptimierung, die speziell auf das CMS WordPress abgestimmt ist.

2. Wie optimiere ich mein SEO für WordPress?

Das Thema SEO kann sehr komplex sein, sodass manche sich dabei Unterstützung von Agenturen holen. Wenn du dein SEO aber selbst verwalten möchtest, benötigst du für den Anfang ein bisschen Know-How und gute Plugins, die dir bei der Optimierung deiner SEO-Strategie helfen.


WordPress selbst gibt dir über die Grundeinstellungen die Möglichkeit, unterschiedliche Optimierungen für dein Google Ranking vorzunehmen. Dazu gehören zum Beispiel XML-Sitemaps, Rich Snippets, die Verwendung komprimierter Bilddateien, Verlinkungen, Inhalte wie Texte, Alternativtexte uvm.


Die Verwendung von SEO Plugins bietet dir hierbei die Möglichkeit, verschiedene Funktionen zu vereinfachen und weiterführende SEO Optimierungen anzubieten, die WordPress standardmäßig nicht integriert hat.

3. WordPress SEO – Darauf solltest du achten

I. Das richtige Theme – Die Grundlage für deine WordPress Webseite

Bereits bei der Recherche und der Auswahl deines WordPress Themes solltest du auf eine SEO-freundliche Variante achten. Dieses sollte deswegen die folgenden Anforderungen erfüllen:


  • Die richtigen Features – Überflüssige Features werden schnell zur Bremse deiner Webseite. Schau dir deshalb genau an, welche Funktionen du wirklich benötigst, um die Performance deiner Webseite nicht unnötig zu reduzieren.
  • Kurze Ladezeit – Das Theme ist mit dafür verantwortlich, wie schnell deine Seite geladen wird. Eine hohe Performance und schnelle Ladezeit sind wichtige Ranking-Faktoren bei Google und beeinflussen somit auch deine Sichtbarkeit im SEO-Bereich.
  • Responsive Design – 2018 hat Google auf den „Mobile First Index“ umgestellt. Das bedeutet, dass die mobile Webseite jetzt die Grundlage für die Google Indexierung ist. Wer also noch kein responsives Design hat, bekommt das in Form eines Ranking Verlustes zu spüren! Achte also darauf, dass deine Seite auf jedem Endgerät optimal angezeigt und alles richtig eingeblendet wird.
  • Die Code-Struktur – Die hintergründige Code Struktur kann oft sehr kompliziert sein. Gutenberg verwendet zum Beispiel eine schlanke Code-Struktur, was die Ladegeschwindigkeit von WordPress deutlich verbessert. Dieser Punkt deiner SEO-Optimierung ist für normale Nutzer allerdings schwierig zu überprüfen. Daher lohnt es sich hier einen Entwickler oder einen WordPress-Experten zu fragen, ob dieser dir eine Einschätzung dazu geben kann. Ansonsten frage einfach bei den Herstellern des Themes nach.
  • Support & Entwicklung – Das Theme deiner Wahl sollte unbedingt einen kompetenten und gut erreichbaren Support bzw. Kundenservice haben, der dir bei Fragen oder Problemen weiterhelfen kann.
  • Updates – Außerdem sollte das Theme regelmäßige Updates und Weiterentwicklungen erhalten, um langfristig für deine Webseite auf dem neusten Stand der Technik zu bleiben.

👉 Mehr Informationen zu Themes, Grundwissen und wichtigen Auswahlkriterien findest du hier.

II. Crawler & Indexierung – Sichtbarkeit deiner Webseite bei Google

Damit Google deine Webseite sehen und verstehen kann, sollte sie für (Web)Crawler zugänglich sein. Nur so kann sie bei Google problemlos indexiert werden und somit ein gutes SEO Ranking erhalten. Im Grunde bedeutet das nur, dass deine Webseite in Suchmaschinen wie Google gefunden werden kann und dort sichtbar ist.


Das kannst du bei WordPress wie folgt einstellen:


💡 Schon gewusst?


Ein Crawler ist ein Programm, das selbstständig das Internet nach Inhalten durchsucht und Webseiten analysiert. Webcrawler werden insbesondere von den Suchmaschinen zur Indexierung von Webseiten eingesetzt.


  • Klicke in deinem WordPress Dashboard auf Einstellungen
  • Klicke hier auf Lesen
  • Im nächsten Schritt musst du nun den Punkt „Suchmaschinen davon abhalten, diese Webseite zu indexieren“ deaktivieren bzw. Häkchen entfernen
  • Speichern nicht vergessen

💡 Schon gewusst?


Seiten, die Google bei der Untersuchung deiner Seite nicht beachten soll, kannst du auf Noindex setzen.


Darüber hast du die Möglichkeit Seiten, Artikel oder Beiträge zu „verstecken“, sodass diese bei Google nicht gefunden werden. Das kannst du beispielsweise bei Kategorie-, Autoren- oder Tag-Seiten anwenden. Normalerweise sollten diese dann auch nicht in dein SEO-Ranking miteinfließen. 


III. Die Grundstruktur deiner Webseite



Suchmaschinen möchten deine Seite nicht nur finden und indexieren, sondern auch verstehen – denn daraus besteht im Grunde deine Platzierung bei Google. Dazu ist ein ordentlicher Aufbau deiner WordPress Webseite wichtig, die zwar nicht nur, aber in den wichtigen Bereichen auch auf SEO optimiert ist. Hierbei spielen folgenden Aspekte eine zentrale Rolle:

Die URL Struktur bzw. Breadcrumbs


URLs dienen sowohl Google als auch deinen Besuchern zur Orientierung und zum Verständnis deiner WordPress Webseite. Darum solltest du auf eine klare URL-Struktur achten und diese, wenn nötig, benutzerdefiniert über die Einstellungen von WordPress unter „Permalinks“ selbst gestalten. Wie du Permalinks einstellen kannst und welche verschiedenen Optionen du hast, kannst du hier nachlesen.



Eine aussagekräftige, saubere URL-Struktur kann z. B. so aussehen:

http://www.deine-seite.de/wordpress-wissen/wordpress-seo-guide

Diese Art der URL nennt sich „sprechend“, da sie einerseits gut lesbar ist, keine kryptischen Zeichen enthält und weil sie sich dank der URL-Struktur gut auf der Webseite verordnen lässt.


Eine solche einfache URL-Struktur ermöglicht dir auch die Verwendung von sog. Breadcrumbs. Breadcrumbs (auf Deutsch Brotkrümel) beschreiben ein Navigationsschema, welches den Standort des Benutzers auf der Webseite anzeigt bzw. die Seitenstruktur abbildet. Tatsächlich stammt der Begriff aus dem bekannten Märchen der Gebrüder Grimm „Hänsel und Gretel“, die Brotkrümel als Wegmarkierung hinterließen. Unsere Breadcrumbs hier zeigen dir beispielsweise den Weg zurück zu deinem Ausgangspunkt innerhalb eines Menüs, indem informative Begriffe wie Brotkrümel aneinander gereiht werden.

Der Begriff Breadcrumps am Beispiel einer Grafik
Informationsarchitektur, Siloing & interne Verlinkungen


Im Rahmen deiner WordPress SEO Optimierung ist auch die sog. Informationsstruktur wichtig. Hier geht es darum, Google durch den Aufbau deiner Seite zu zeigen, welche Inhalte besonders wichtig sind und gleichzeitig den Weg der User dorthin so einfach wie möglich zu gestalten.


💡TIPP


Sowohl Unterseiten als auch interne Verlinkungen sollten sinnvoll und sparsam eingesetzt werden. Ein wildes, unübersichtliches Netz aus Seiten und Links ist im Rahmen WordPress SEO schädlich.


Die allgemeine Webseitenstruktur ist für deine SEO Optimierung und das Verständnis von Suchmaschinen besonders wichtig. Deshalb sollte deine Webseite nach der folgenden Grundstruktur aufgebaut sein. Zum Beispiel:


  • Startseite: Besucher erhalten allgemeine Informationen zur Webseite. Hier solltest du bereits die Haupt-Keywords integrieren, für welches du bei Google gefunden werden möchtest.
  • Mit einem Klick geht es zu weiteren Unterseiten mit den wichtigsten Hauptthemen wie Grundwissen, Plugins, Kategorien etc.
  • Diese Hauptthemen gliedern sich nochmals in Unterthemen, für die es jeweils eine eigene Unterseite gibt.

💡 Für deine Webseitenstruktur solltest du folgendes beachten:


  • Wichtige Seiten sollte nicht mehr als 3 Ebenen von der Startseite entfernt sein
  • Siloing: Fasse Themen einfach, aber klar und verständlich zusammen. Das gibt Google und deinen Benutzern eine bessere Auskunft über dein Angebot und den Inhalt deiner Webseite.
  • Verwende relevante Querverlinkungen zur Unterstützung deiner Informationsarchitektur. Das zeigt deinen Nutzern, wie verschiedene Themen und Seiten miteinander zusammenhängen.
  • Verwende wichtige Keywords, damit deine Webseite von Google für das Thema sichtbar wird. Achte aber darauf, nicht zu viele Keywords zu verwenden, sodass der Lesefluss deiner Inhalte nicht darunter leidet.
Kategorien & Tags


Mit Kategorien kannst du deine Inhalte thematisch zusammenfassen. Über eine zentrale Kategorieseite werden einzelne Beiträge gesammelt. Hierbei kann aber auch schnell doppelter Content entstehen. Doppelter Content wird bei der Google Analyse deiner Webseite negativ bewertet. Achte bei deiner SEO Optimierung also darauf, doppelten Content zu vermeiden.


Tags sind ursprünglich für Blogs gedacht und sollen Beiträge zu bestimmten Themen zentral sammeln. Markierst du einen Beitrag mit einem Tag, so wird eine neue Seite spezifisch für diesen Tag erstellt. Für diese Seite gibt es keine individuellen Inhalte, sondern nur Schnipsel der einzelnen Beiträge. 


Wenn du Tags und Kategorieseiten nutzt, ist es für WordPress SEO also sinnvoll, diese auf noindex oder nofollow zu setzen, um diese spezifischen Seiten nicht indexieren zu lassen, da hierüber doppelter Content verbreitet wird und dieser für SEO nicht optimal ist.

404 Seiten


Deine WordPress Seite sollte immer topfit sein. Das bedeutet aus WordPress SEO Sicht auch, dass es keine URLs geben sollte, die einfach ins Leere führen und zum Beispiel eine 404 Fehlerseite ausgeben. Kaputte oder fehlerhafte Seiten kannst du mit Tools wie Sitechecker oder Semrush testen. Den 404-Fehler solltest du natürlich schnellstmöglich beheben, damit auch dieser keine negativen Auswirkungen auf dein SEO-Ranking hat.


Achte also bei der SEO Optimierung deiner Webseite darauf, alle Seiten zu überprüfen und Fehler zu korrigieren.

IV. Ladezeit – Pagespeed ist ein wichtiger Rankingfaktor für das WordPress SEO



Im Rahmen deiner SEO Maßnahmen für WordPress solltest du auf jeden Fall deine Ladezeit optimieren, denn die Ladegeschwindigkeit deiner Webseite ist für Google ein direkter Rankingfaktor. Nach Angaben von Google selbst springen durchschnittlich etwa 32 % nach 3 Sekunden von deiner Webseite ab – 90 % aller Besucher bereits nach 5 Sekunden.


Es lohnt sich also unbedingt, die Geschwindigkeit deiner Webseite im Auge zu behalten und regelmäßig zu optimieren. 


Was ist für eine kurze Ladezeit deiner WordPress-Seite wichtig?


  • Der richtige WordPress Hoster, der dich und deine Webseite kennt und die passenden Lösungen für deine Bedürfnisse bereitstellt.
  • Das passende WordPress Theme zu deiner Webseite.
  • Plugins – so viele wie nötig, zu viele unnötige Plugins beeinflussen deine Webseiten-Performance negativ.
  • Optimierte Bilddateien und Medien – alle deine Medien-Dateien sollten in komprimierter Weise in deine Mediathek hinzugefügt werden. Bei einem zu hohen Daten-Müll kann dein WordPress Backend langsame werden.
  • Verwende ein gutes Caching Plugin wie zum Beispiel WP Rocket.
  • Überprüfe deine Core Web Vitals (CWV) von Google – die CWV zeigen dir genau an, in welchen Bereichen deine Webseite eine gute oder nicht so gute Performance hat und wie du diese optimieren kannst.

Maßnahmen zum Testen deiner Webseiten Performance


Vergiss bei deiner SEO-Optimierung nicht, die Performance deiner Webseite zu testen und natürlich zu verbessern. Das erhöht nicht nur die Benutzerfreundlichkeit, sondern auch dein Google Ranking.


Um die Performance deiner Webseite zu kennen, kannst du zum Beispiel einen Speedtest machen. Sollte das Performance-Ergebnis nicht so optimal oder wie gewünscht ausfallen, kannst du ganz einfach noch eine kostenlose Demo Migration testen und sehen, wie viel wir deine Webseite noch verbessern können.

V. Sicherheit – SSL-Verschlüsselung & Backups

Was ist eine SSL-Verschlüsselung?


Bei der SSL-Verschlüsselung (Secure Sockets Layer) wird die Verbindung zwischen dem Server und dem Client verschlüsselt, sodass diese nicht von Dritten eingesehen werden kann. Deshalb gibt es die sog. SSL-Zertifikate, die wie ein digitales Sicherheitsschloss funktionieren, das https-Protokoll aktiviert und dir somit eine sichere Verbindung zwischen Server und Webbrowser ermöglicht.


Eine Seite ohne SSL-Verschlüsselung gilt daher für Google als auch für Browser als unsicher. Für ein erfolgreiches SEO, aber auch für das Sicherheitsgefühl deiner Besucher ist ein SSL-Zertifikat bzw. die SSL-Verschlüsselung unverzichtbar. 


Zur Grundsicherung deiner WordPress Seite sind regelmäßige Updates und Backups aber mindestens genauso wichtig. Backups und Updates sind insbesondere für die installierten Plugins notwendig, da diese oftmals als Sicherheitslücke und Zugangstor für Hackerangriffe dienen. Updates bei Plugins können dein WordPress allerdings nicht nur sicherer machen, sondern durch fehlerhafte Inhalte auch Probleme verursachen. Daher sind automatische Updates meist nicht empfehlenswert – im Nachhinein herauszufinden, welches Plugin bei den Updates einen Fehler integriert hat, ist eine unnötige Mammut-Aufgabe.


Wenn du deine Sicherungen nicht manuell durchführen möchtest, übernehmen wir das für dich mit unserem Secure Plan.

VI. Content 

Suchmaschinen wie Google stellen nicht nur technische Anforderungen an deine WordPress Seite, sondern auch an deine Inhalte. Hierzu gehören Texte, Bilder, Videos und sonstige Medien-Dateien. Diese werden einer genauen Prüfung von Google unterzogen. Bei der SEO Optimierung deiner Inhalte solltest du diese Punkte unbedingt beachten:

💡 TIPP


Nutze auch strukturierte Daten, um in den SERPs zu überzeugen.

Du hast die Möglichkeit, über ein Plugins wie „Markup (JSON-LD) structured in schema.org“ die sog. strukturierten Daten festzulegen. Das Plugin bietet hierfür viele Einstellungsmöglichkeiten.


Texte

Bei einer Suchmaschinenoptimierung geht es darum, deine Webseite für Besucher und Google attraktiv zu machen. Deine Texte spielen dabei eine große Rolle, denn sie versorgen Leser und Suchmaschine mit wichtigen Informationen und Antworten auf ihre Fragen. Deine Texte sollten daher auf Keywords optimiert werden, die für dein Business essentiell sind. Je nach Branche und Anwendungsbereich sind diese natürlich ganz unterschiedlich. Zu beachten ist für dich aber, dass die Lesbarkeit und der Lesefluss von deiner SEO Optimierung nicht beeinträchtigt werden.

4. Die wichtigsten WordPress Plugins im Überblick

Die wichtigsten WordPress SEO Plugins haben wir schon hier und da erwähnt, an dieser Stelle möchten wir sie dir jedoch noch einmal gesondert vorstellen.

Yoast SEO – Das leistungsstarke Allround Plugin

Die Startseite von Yoast.com - Ein Screenshot
Yoast SEO ist aus der WordPress Bubble gar nicht mehr wegzudenken und mit das beliebteste SEO Tool. Das Tool ist dabei sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene SEO-Anwender geeignet und gleichzeitig auch für alle Größen und Arte von Webseiten. Yoast bietet sehr umfangreiche Funktionen und in der Premium Version recht neu auch AI-generierte Meta Description Vorschläge.


Vorteile


  • Auf Keywords optimieren
  • Die Lesbarkeit checken
  • Eine Breadcrumbs Navigation gestalten
  • Dich auf grundlegende Technik verlassen (robots.txt, .htaccess files, permalink URLs XML-Sitemap und mehr)
  • Meta-Titel und Descriptions erstellen

Preis: ab 79 Euro pro Jahr.

Preise-Seite von Yoast-SEO für verschiedene Anwendungsarten wie WooCommerce oder WordPress

BackWPup – Sichere deine WordPress Seite

Ein Screenshot der Startseite von Backwpup
BackWPup  ist mit 700.000 aktiven Installationen und mehr als 12 Millionen Downloads eins der beliebtesten WordPress Backup Plugins. Diese können in verschiedenen Formaten erstellt, automatisch konfiguriert, migriert, dupliziert, automatisch erstellt oder auch in der Cloud gespeichert werden. Insbesondere bei der Datenmigration in Cloud-Dienste hat BackWPup jetzt neue Dienste wie OneDrive oder HiDrive hinzugefügt. Insgesamt hast du bei BackWPup einen sehr großen und guten Funktionsumfang, der regelmäßig weiterentwickelt wird.


Vorteile:


  • Verschlüsseln und Wiederherstellen von Backups
  • Verwaltung der Backup-Archive
  • Datensicherung zu Dropbox, OneDrive, Microsoft Azure
  • Ausführung von Systemtests
  • Automatische Ausführung von Backups
  • uvm.

Preis: kostenlos bei WordPress und ab 59 Euro pro Jahr.

WP Rocket – Das WordPress Caching Plugin

Die Startseite von WPRocket, für einen ersten Eindruck des Plugins
Auch WP Rocket gehört mit mehr als 3 Millionen Installationen zu den beliebtesten WordPress Caching Plugins. Das Ziel von WP Rocket ist es, die Ladezeit deiner Webseite zu verbessern und die Core Web Vitals Werte zu optimieren. Dabei ist das Plugin sehr benutzerfreundlich aufgebaut und dadurch auch für Anfänger geeignet. Nichtsdestotrotz ist der Funktionsumfang sehr groß und du kannst viele unterschiedlichsten Einstellungen für die Verbesserung deiner Performance vornehmen.


Mehr Informationen, Details zu Funktionen und praktische Tipps zu WP Rocket findest du hier.


Vorteile:


  • E-Commerce Optimierung
  • Seiten-Caching
  • schnelle Ladezeiten
  • Medien Komprimierung
  • aufgeräumte und ordentliche Datenbank
  • zahlreiche WP Rocket Add-ons

Preis: ab 59$ pro Jahr.

Redirection – Weiterleitung ohne FTP Zugang

Die Startseite von Redirection
Redirection besitzt aktuell mehr als 2 Millionen aktive Installationen, was definitiv für sich spricht. Das Tool ist ein einfaches Plugin, welches einzelne URLs per 301-Weiterleitungen auf andere URLs weiterleitet – und das ohne FTP-Zugang. Über das Plugin kannst du außerdem auch 404-Fehler finden und direkt beheben. Im Grunde ist Redirection ein sehr einfaches Plugin, welches aber in seinem Verhältnis von Handhabung und Funktionsumfang extrem gut ist.


Vorteile:


  • ganzheitlich kostenloses Plugin ohne Premiumversion
  • einfache Verwaltungs- und Managementoberfläche
  • Aufspüren und Beheben von 404-Fehler
  • Umleitungen zu Apache und Nginx
  • Import- und Export von anderen Redirect-Plugins und Daten

Preis: komplett kostenlos

EWWW Image Optimizer – Unterstützung für kurze Ladezeiten

EWWW Image Optimizer Startseite
EWWW Image Optimizer Plugin hat über 1 Million aktive Installationen bei WordPress und ist somit eine gute Lösung für die SEO gerechte Optimierung deiner Bilder. Das Plugin sorgt dafür, dass alle nach der Installation hochgeladenen Bilder direkt komprimiert werden. Für alle Bilder, die schon auf deiner Seite sind, musst du allerdings im Nachhinein noch einmal eine Bildoptimierung vornehmen bzw. diese komprimieren.


Vorteile:


  • einfache Handhabung
  • kostenloses Core Plugin
  • gutes Verhältnis von Komprimierung und Bildqualität
  • intelligente Bild-Konvertierungsoptionen für verschiedene Bild-Aufgaben
  • Unbegrenzte Dateigrößen möglich

Preis: kostenlos bei WordPress oder ab 70$ im Jahr.

ewww-image-optimizer

5. Fazit

Die Optimierung deiner Webseite kann vielfältig sein, ebenso wie die Gründe für dein Ranking bei Suchmaschinen wie Google. Für Google spielt die SEO Optimierung deiner WordPress Webseite eine tragende Rolle. Über eine gute Platzierung bei Google kannst du sehr viele Besucher auf deine Webseite locken, erhältst mehr Klicks und bessere Umsatzzahlen.


Zu deiner SEO Strategie gehören daher verschiedene, wichtige Inhalte, damit Google die Benutzerfreundlichkeit deiner Webseite richtig einstufen kannst. Über Plugins wie Yoast oder WP Rocket kannst du mit wenigen Klicks viele deiner SEO Inhalte perfekt optimieren, auch wenn du kein SEO Experte bist.


💡 Wie optimierst du deine WordPress Webseite, um ein besseres SEO-Ergebnis zu erhalten? Hinterlasse uns gerne einen Kommentar mit deinem Feedback und hilf anderen bei ihrer Optimierung. ☺️

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Johanna

24 Antworten

  1. Jup, so schneller hat man noch nie seine alten Positionen vernichtet: – Das Plugin „404 to Start“ kann hier helfen. Es leitet alle Fehlerseiten automatisch auf deine Startseite um. –
    Nicht zu empfehlen.

    1. Hallo Axel! Danke für den Hinweis. Natürlich sollte man vorher prüfen, ob eine Weiterleitung auf die Startseite Sinn macht.

  2. Hallo, also von Yoast als SEO Plugin würde ich mittlerweile abraten, da es mit Rankmath ein Plugin gibt, dass kostenlos alle Features der KOSTENPFLICHTIGEN Yoast PRO Features abdeckt. Rankmath ist sehr einfach zu konfigurieren, hat ein paar nette Zusatzfeatures wie ne interne SEO Analyse. Zudem lassen sich die YOAST Einstellungen problemlos per Klick zu Rankmath „transferieren“. Besser geht es eigentlich nicht mehr….

    1. Hey Markus, danke für den Hinweis!
      Wir prüfen auch gerade den Wechsel und werden unsere Erfahrungen dann auch in den Content einbringen.
      Hat nur leider nicht höchste Prio. Es gibt natürlich noch ein paar weitere Aspekte, die durchaus interessant sein können. Bspw. hat Yoast noch eine 10-20 mal größere Community an Usern und ist gestanden am Markt. Je nach individueller Unternehmenssituation kann das auch eine entscheidende Rolle spielen.
      Schönen Sonntag!

      1. Hallo Johannes, das mit der größeren User Community bei Yoast mag sicherlich stimmen, aber wenn man mal der facebook Gruppe von Rankmath und deren stetig steigende Mitglieder-Anzahl verfolgt, dann habe ich meine Zweifel, dass Yoast seinen Titel als Platzhirsch wird auf Dauer behaupten können 🙂

        1. Da magst du Recht haben, das wird sich zeigen 😉
          Rank Math ist definitiv ein innovatives und interessantes Projekt!

  3. Danke für den tollen Artikel! Auch für mich war wieder neues dabei. Insbesondere das Plugin für die internen Verlinkungen, bisher habe ich dies immer manuell umgesetzt. Für die Pagespeed Optimierung benutze ich derzeit jedoch lediglich das Plugin „Nitropack“. Habt ihr damit ebenfalls schon Erfahrungen machen können?

    1. Hallo Noah,

      ich freue mich sehr, dass du etwas aus unserem Artikel für dich mitnehmen konntest.
      Für die PageSpeed Optimierung arbeiten wir ausschließlich mit WP Rocket und unserem rocket Konfig. Für uns ist das die beste Lösung auf dem Markt, deswegen kann ich dir aktuell leider keine Einschätzung zu Nitropack geben.

  4. Interessanter Artikel. Wir nutzen wie Noah auch aktuell bei zwei Kundenprojekten Nitropack. Zum aktuellen Zeitpunkt kann man es empfehlen 🙂
    Plugin für interne Verlinkung ist Goldwert – gerade bei großen Webseiten mit hunderten Unterseiten/Blogartikel.

    1. Hi Priscila,
      danke für dein Feedback! Ja, solche Plugins sind definitiv interessant. Bestenfalls wird der Content natürlich persönlich verwaltet und kann gezielt und nutzerfreundlich angeboten / verlinkt werden. Aber für riesige Projekte ohne klare Ressortverantwortlichkeiten ist das eine sehr vorteilhafte Lösung.
      Bzgl. Nitropack gibt es auch ein paar Schattenseiten, wenn man genauer hinschaut.
      Für Webseiten, die primär in der DACH-Region und Umgebung tätig sind, raten wir daher tendenziell von dem Gebrauch von CDN ab. Wir erreichen mit unserem Stack hier zuverlässigere und bessere Performance-Werte. Es hängt natürlich auch stark davon ab, um welches Projekt es sich handelt. Geht es bspw. um einen Shop, der stets auch dynamische Anfragen bearbeiten muss, zählt wieder die Leistung und Zuverlässigkeit hinter dem CDN und man kauft schlimmstenfalls bloß eine zusätzliche Fehlerquelle. Aber eine gute Idee steckt durchaus hinter Nitropack und für manche Projekte ist es auch eine entsprechend gute Lösung.

      Beste Grüße,
      Johannes

  5. Hi, danke für deinen tollen Artikel zum Thema SEO und Wordpress. Ich konnte einige Tipps für mich selbst mitnehmen und werde sie auch direkt umsetzen. Danke dafür.

    Liebe Grüße
    Max

  6. Danke für die hilfreichen Ratschläge. Bei Ladezeitenoptimierungen empfehle ich auch, die Anzahl der Plugins auf ein Minimum zu reduzieren. Ich habe leider des Öfteren schon die Erfahrung gemacht, dass man mit dem einen Plugin CSS und Javascript komprimieren will, it dem anderen dann Bilder automatisch komprimiert und dann versucht man zusätzlich noch mit Pagespeed Plugins die Seite schneller zu machen. Doch gerade diese Ansammlung und andere Verknüpfungen machen die Seite noch langsamer. Vieles lässt sich vorab mit IT-Technik in sauberer Handarbeit feintunen. SEO Yoast finde ich klasse. Das ist das einzige SEO Plugin, das ich nutze.

  7. Herzlichen Dank für diesen herausragenden Artikel! Ich konnte eine Fülle neuer Erkenntnisse für mich gewinnen und freue mich bereits auf zukünftige Beiträge von euch, die ich mit Spannung erwarten werde.
    Mit besten Grüßen,
    Jens

  8. Als SEO-Spezialist finde ich den WordPress SEO Guide sehr vielversprechend. Es ist großartig, Ressourcen zu haben, die ständig aktualisiert werden, um sicherzustellen, dass ich immer auf dem neuesten Stand der SEO-Strategien bleibe. Vielen Dank für die Empfehlung!

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