WordPress Theme ändern: Darauf musst du achten

WordPress theme

Allgemeines zum Thema WordPress Theme

In diesem Blogbeitrag möchten wir dir nützliche Hinweise geben, wie der reibungslose Ablauf beim Ändern des WordPress Themes gewährleistet werden kann. Um dir dabei zu helfen, geben wir dir ein geeignetes Tutorial, worauf du beim Ändern eines WordPress Themes achten musst und wie die vorhandenen Inhalte und Funktionen deiner Website erhalten bleiben.

Zwar ist der eigentliche Prozess zum Wechseln eines WordPress Themes recht einfach, jedoch gibt es einige zusätzliche Aspekte, die du auf jeden Fall berücksichtigen solltest, um sicherzustellen, dass der Prozess auch tatsächlich problemlos verläuft. Los geht’s: 

 

Gehen Inhalte verloren, wenn du das WordPress Theme änderst?

Dieses ist die vermutlich wichtigste Frage, die vor dem Ändern des WordPress Themes beantwortet werden muss. Die meisten deiner regulären Website-Elemente sind von deinem WordPress Theme nicht direkt betroffen.

 

 Im Folgenden eine Übersicht, welche Bestandteile deiner Webseite von einem WordPress Theme Wechsel betroffen sind und welche nicht: 

 

  • Deine Beiträge und Seiten: Wenn du das WP Theme wechselst, passiert mit deinen Posts und Seiten nichts.
  • Beliebige WordPress-Kerneinstellungen: Wenn du beispielsweise eine statische Startseite verwendest, bleibt diese auch nach dem Wechsel der WordPress Themes unverändert.
  • Plugins: Solange deine Plugins nicht direkt an dein aktuelles Theme gebunden sind, werden deine WordPress Plugins weiterhin normal funktionieren. Falls deine Plugins jedoch WordPress Theme-spezifisch sind, kann es beim Ändern des Themes zu Problemen kommen. 
  • Grundlegende Site-Informationen: Der Name und die Beschreibung deiner Website bleiben unverändert.

 

Wenn du dir bei der Auswahl deines neuen WordPress Themes keine Mühe gibst und wahllos ein WordPress Theme auswählst, kann es passieren, dass dein neues WordPress Theme schwerwiegende Folgen für deine Webseite hat. Hier findest du eine kurze Übersicht darüber, worauf du bei der Auswahl deines neuen WordPress Themes auf jeden Fall achten musst: 

 

  • Kompatibilität mit allen gängigen Browsern: du möchtest so viele Menschen wie möglich erreichen. Dabei hilft es sicherzustellen, dass die Website in allen Browsern und auf mehreren Geräten einwandfrei dargestellt wird.
  • Plugin-Unterstützung: Einige WP Themes wurden unter Berücksichtigung bestimmter Plugins codiert. Daher solltest du sicherstellen, dass die wichtigen Plugins auch tatsächlich mit dem neuen WordPress Theme kompatibel sind.

 

Darüber hinaus solltest du sicherstellen, dass die vom Entwickler verfügbaren Support-Kanäle qualitativ hochwertig sind – für den Fall, dass du Unterstützung benötigst.

 

Außerdem solltest du sicherstellen, dass das WordPress Theme unter Berücksichtigung der Suchmaschinenoptimierung (SEO) codiert und mobilfreundlich ist.

 

Bei Interesse findest du hier einen ausführlichen Artikel darüber, wie du das beste WordPress Theme für deine Website finden kannst.

 

Was gibt es vor dem Wechsel des WordPress Themes zu tun?

Wie bereits erwähnt, ist das Ändern eines WordPress Themes kein einstufiger Vorgang. In der Tat solltest du eine Reihe von Aspekten berücksichtigen, bevor du mit dem Wechselvorgang beginnst: 

 

 

 

 

 

  • Backuperstellung: Ein Backup ist sehr wichtig, um Datenverlust zu vermeiden, sollten Probleme auftreten
  • Stelle sicher, dass du alle benutzerdefinierten Änderungen, die du vorgenommen hast aufzeichnest. Insbesondere CSS-Code und zusätzliches PHP in der Datei functions.php.
  • Überprüfe die Analyse- und Tracking-Funktionen: Stelle sicher, dass du alle Codes kopierst, die du benötigst, um Verbindungen zu Drittanbietern aufrechtzuerhalten.

Wichtig: Vorbereitung ist das A und O beim Ändern des WordPress Themes. Je besser du dich vorbereitest, desto einfacher und reibungsloser verläuft der Wechsel.

 

Worauf solltest du beim Ändern des WordPress Themes achten?

1. Identifiziere die Anforderungen des WordPress Themes

Du kannst Stunden, Tage, selbst Wochen damit verbringen, das WordPress-Repository zu durchsuchen oder auf Websites wie StudioPress nach einem Premium WordPress Theme zu suchen. Da kann man schnell den Überblick verlieren. Mach dir Notizen zu den Funktionen des aktuellen Designs und zu den Funktionen, die du für das neue Design benötigst, um unnötige Ressourcenverschwendung zu vermeiden. 

 

Hilfreiche Fragen, die du dir dabei stellen solltest:

  • Hat dein aktuelles WordPress Theme beispielsweise eine Seitenleiste und Fußzeile und werden die Hintergrundbilder in der Kopfzeile unterstützt?
  • Was fehlt in dem aktuellen WordPress Theme?
  • Möchtest du ein barrierefreies Thema?

 

Es ist wichtig, einen ausführlichen Plan für die Änderung zu haben. Gehe gezielt auf die einzelnen Punkte ein. Je detaillierter, desto besser! 

 

2. Teste die Leistung des vorhandenen und des neuen WordPress Themes

Mithilfe von Websites zur Leistungsanalyse kannst du die Geschwindigkeit des vorhandenen WP Themes schnell überprüfen. Führe für das neue Thema die Demo-Site über eine der Websites zur Leistungsanalyse aus. Wirkt sich das neue WordPress Theme negativ auf die Leistung der Website aus? Wenn ja, solltest du deine Wahl noch einmal überprüfen.

 

3. Responsive und Browser-Kompatibilität

Stelle bei der Vielzahl der verwendeten Geräte sicher, dass alle von dir ausgewählten WordPress Themes ansprechend sind und auf allen Geräten (Desktop, Laptop, Smartphone, Tablet usw.) funktionieren. Überprüfe auch, welche Browser unterstützt werden.

 

4. Überprüfe die Widgets zum aktuellen WordPress Theme

Jedes WordPress Theme unterstützt unterschiedliche Speicherorte für Widgets. Unterstützt das neue Design die gewünschten Widget-Speicherorte?

Hinweis: Wenn dein Thema über ein benutzerdefiniertes Widget verfügt, wird der Inhalt nicht in ein neues Thema kopiert.

 

5. Überprüfe die 404-Seite

Verfügt das aktuelle Thema über eine benutzerdefinierte Seite nicht gefunden, die sogenannte 404-Seite?

Wenn dies der Fall ist und du einen benutzerdefinierten Text speichern möchtest, kopiere den Inhalt, bevor du das WordPress Theme wechselst. Die benutzerdefinierte 404-Seite des aktuellen Designs wird nicht übertragen, wenn du ein neues Design installierst.

 

6. Ein einfaches Layout

Die meisten ändern ihr WordPress Theme alle zwei Jahre. Spare dir Arbeit, indem du dich für ein übersichtliches Layout ohne viele Funktionen entscheidest. Stattdessen ist es viel einfacher, deiner Website Features und Funktionen mit Plugins hinzuzufügen. 

 

Das neue WordPress Theme risikolos ausprobieren: WordPress Staging

Wie du in diesem Blogbeitrag lesen konntest, gibt es beim Ändern von WordPress Themes gewisse Risiken, die trotz detaillierter Vorbereitung niemals ausgeschlossen werden können. Mithilfe einer sog. Staging Seite kannst du bei WordPress jedoch problemlos neue Plugins, Themes und Updates ausprobieren. Die dort vorgenommenen Änderungen haben keinerlei Auswirkungen auf deine Live-Seite. Die Staging Seite ist quasi das Labor deiner Webseite. Dort kannst du unter optimalen Testbedingungen Neuerungen auf deiner WordPress Webseite ausprobieren. Wenn du mehr über WordPress Staging erfahren möchtest, besuche den folgenden Link

 

Wir danken dir für dein Interesse. 

Dein Team von HostPress