WordPress Webhosting 2020

wordpress webhosting 2020

Lange vorbei sind die Zeiten, in denen die Webseiten aus ein paar schlanken HTML-Dateien bestanden. Heutzutage sind die Webprojekte zwar einfacher umzusetzen, doch die Technik, die dafür benötigt wird und die eingesetzten Medien resultieren in deutlich größeren Dateien bzw. zu verarbeitenden Datenvolumen.

 

Daraus ergeben sich entsprechend auch neue und höhere Anforderungen an das Webhosting. Mit täglich steigender Anzahl Ressourcen-hungriger Plugins, steigt insbesondere auch das Anforderungsprofil an das WordPress Webhosting. Je nach Art der Webseite kann auch für dich die Wahl des richtigen Webhosters erfolgsentscheidend sein.

Wenn deine Seite also in eine der folgenden Kategorien passt, ist ein starker Hosting Partner umso wichtiger:

Inhaltsverzeichnis:

  1. Webseiten mit aufwendiger Gestaltung
  2. SEO-orientierte Projekte
  3. Skalierbarkeit von Webprojekten
  4. Ausfallempfindliche Webseiten und Online-Shops

 

Webhosting für WordPress je nach Art der Website

1. Webseiten mit aufwendiger Gestaltung / anspruchsvollem Design

Bei der aufwendigen Gestaltung geht es weniger um einen Erstellungsprozess, sondern vielmehr um die Anzahl der zu ladenden Dateien sowie die entsprechenden Dateigrößen.

Hochauflösende Bilder

„Bilder sagen mehr als Tausend Worte.“ – Diesen Spruch gab es schon lange vor Instagram und Pinterest. Die modernen Webseiten setzen immer häufiger große und hochauflösende Bilder ein, um eine Nachricht zu untermauern bzw. direkt die Kernaussage zu übermitteln. Trotz Komprimierung und weiterer Techniken der Bildoptimierung bleiben immer noch leicht Hunderte von Kilobytes übrig, die der Server möglichst schnell an die Browser überliefern muss. 

Durch eine optimale Integration von serverseitigem Caching (im besten Fall auf SSD-Speichern) wird ein schneller Zugriff zumindest auf die Webseiten-Dateien ermöglicht, die regelmäßig aufgerufen werden.

Videos

Beim Einsatz von Videos erhöhen sich die Dateigrößen natürlich, was nochmals höhere Server-Kapazitäten erfordert. Um das flüssige Abspielen von Videodateien auf der eigenen Seite sicherzustellen, weichen Webseiten-Betreiber häufig auf Video-Hosting Plattformen wie YouTube oder Vimeo aus. Manchmal geht es aber um sensible Daten, um die Unabhängigkeit von Drittanbietern oder es gibt sonstige Gründe, Content selbst zu hosten.

 

Beispiel einer effektvoll animierten Startseite (https://refining-arts.com/)

 

Sobald große Videodateien auf der eigenen Webseite gehostet werden, ist es wichtig einen Webhoster zu wählen, der auch die erforderliche Rechenleistung und Bandbreite gewährleisten kann.

Anwendung von Page Buildern

Der Siegeszug der Page Builder wie Elementor & Co. ermöglicht es dem Otto Normalverbraucher, aufwendige Designs auf der eigenen Webseite mit wenigen Klicks umzusetzen. Diese einfache Handhabung kommt jedoch mit einem Preis: Zum einen müssen zahlreiche CSS- und JavaScript-Dateien geladen werden. Zum anderen wird bei der Verwendung von Page Buildern die DOM Struktur aufgeblasen, was wiederum zu einer langsameren Ladezeit der Webseite führt.

 

Ein starker Hosting Partner hilft dir mit dem HTTP/2 Protokoll, die zusätzlich geladenen Dateien und Skripte parallel auszuliefern. Als eine weitere Maßnahme, um die Ladezeit zu verkürzen, solltest du darauf achten, dass dein Hoster dir die Möglichkeit bietet, die neueste PHP-Version für deine WordPress-Seite zu aktivieren (wir empfehlen Version 7.3 oder höher).

 

Unter dem Reiter „Waterfall“ kannst du mit GTmetrix.com überprüfen, welches HTTP-Protokoll deine Website verwendet.

 

WordPress Webhosting 2020 HTTP2

 

2. Webseiten / Projekte die auf gutes SEO (Pagespeed) angewiesen sind

Wer auf Suchmaschinen als Marketing-Kanal angewiesen ist, braucht eine gute technische Basis für seine SEO-Bemühungen. Das Fundament erfolgreicher Suchmaschinenoptimierung wird bereits mit der Wahl des Webhostings gelegt. Hier entscheidet sich bspw., wie schnell der Server einen Seitenaufruf bearbeitet und wie lange es dauert, bis das erste Byte zum Browser übertragen wird (“time to first byte” oder auch TTFB). Das sind allesamt Daten, die auch Google auf seiner Mission, das Erlebnis im Internet zu verbessern, protokolliert und verarbeitet.

 

Die schnelle Auslieferung deiner Seite führt unmittelbar zu zufriedenen Usern, die wiederum positive Signale an Google & Co. senden. Neben einer höheren Verweildauer und niedrigeren Absprungrate ist bei schneller Ladezeit die Wahrscheinlichkeit auch geringer, dass der User wieder zu der Suchergebnisseite zurückkehrt (Back-To-SERP-Rate). Diese „User Singals“ wirken sich positiv auf das Ranking deiner Webseite aus.

 

WordPress Performance Optimierung

 

In unserem Blog findest du auch einen Artikel darüber, wie du die Performance deiner WordPress Seite durch weitere Maßnahmen optimieren kannst.

 

 

 

 

 

In diesem Beitrag findest du Tipps, wie du die Ladezeiten deiner WordPress & Elementor Seite optimieren kannst. Im Zusammenspiel mit einem hervorragenden Webhosting schaffst du damit eine ideale Basis für die Performance und das SEO deiner Website.

3. Skalierbarkeit (Wachstum)

Der Umzug von Webseiten zwischen verschiedenen Hostern lässt sich im Allgemeinen ohne Downtime oder dergleichen realisieren. Es ist jedoch ein Schritt, den man sich sparen kann, wenn man sich von Anfang an für einen Hoster entscheidet, der dem akuten Bedarf entsprechend skalierbar Ressourcen zur Verfügung stellen kann.

 

Die Skalierbarkeit ist bei den Shared Webhosting Anbietern nur bedingt gegeben, da die Kapazitäten der physischen Server mitunter einfach begrenzt sind. Besser ist es deshalb, die eigene Webseite bei Cloud-Anbietern zu hosten. Diese Webhosting-Art erlaubt es, die Server-Kapazitäten ganz flexibel anzupassen.

 

Wenn du also ein Webprojekt mit nicht absehbarem oder variablem Ressourcenbedarf umsetzen möchtest, ist Cloud-Webhosting sicherlich die beste Wahl.

4. Ausfallempfindliche Webseiten / Online Shops

Betreibst du einen Online-Shop oder eine vergleichbare Webseite, die im Falle eines Ausfalls zu unmittelbaren Umsatzeinbußen oder einem Imageschaden führt? Dann solltest du bei der Wahl deines WordPress Webhosting Providers auf folgende Kriterien achten. Denn die Verfügbarkeit einer Webseite kann aus verschiedensten Gründen gefährdet sein. Zu den häufigsten Ursachen zählen Probleme in der IT-Infrastruktur, Hacker-Angriffe oder auch punktuell stark erhöhte Zugriffszahlen.

Ausgleich von Spitzenlasten

Die Spitzenlasten mit hohen Besucherzahlen können durch Cloud-Hosting Anbieter leicht abgefangen werden. Hier werden temporäre Traffic-Spitzen durch das Bereitstellen zusätzlicher Server-Ressourcen in Form von Arbeitsspeicher, CPU oder Festplattenspeicher ausgeglichen. Damit wird stets eine stabile und zuverlässige Auslieferung gewährleistet.

Ausfallsicherheit

„Vorsorgen ist besser als heilen“. Idealerweise unternimmt dein Webhoster bereits die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen und ist optimal an (TÜV-)zertifizierte Rechenzentren angebunden, damit es erst gar nicht zu einem Ausfall kommt. Denn bei der internen Verwaltung und Konfiguration hochkomplexer IT-Infrastruktur kann es immer wieder zu Komplikationen kommen. 

Redundanz

Sollte es doch einmal zu einem Ausfall kommen, ist es wichtig, dass der Hosting Provider sofort davon erfährt. Er kann damit umgehend entsprechende Maßnahmen einleiten, um die betroffene Webseite so schnell wie möglich wiederherzustellen. Noch besser ist natürlich, wenn der Webhoster deine Webseite über örtlich getrennte Servern/Rechenzentren spiegelt. So kann die Website im Falle eines Server-Ausfalls weiterhin verfügbar bleiben.

Performance-Monitoring

Ein guter Webhosting-Anbieter überwacht stets deine Webseiten und betreibt neben Performance- immer auch ein Uptime-Monitoring. Dadurch ist er stets im Bilde über deine individuelle Situation, deinen Bedarf und den gesamten Verlauf. So wirst du im Falle einer auftretenden Störung immer sofort informiert. Währenddessen läuft bereits die Fehleranalyse und die notwendigen Schritte zur Problembeseitigung können sofort angestoßen werden. 

 

HostPress WooCommerce Hosting

 

Welche weitere Punkte du speziell beim Webhosting eines Online-Shops beachten solltest, haben wir in unserem Beitrag WooCommerce Hosting zusammengetragen. Du erfährst auch, warum Shared Hosting für WooCommerce nicht die beste Wahl ist.

 

 

Was kostet gutes WordPress Webhosting?

Es gibt natürlich auch günstiges Webhosting für WordPress. Aber hier gilt meist die Regel: „Wer billig kauft, kauft zweimal.“ Denn günstiges Hosting hat immer einen Haken und führt langfristig zu unzufriedenen Webseiten-Betreibern.

 

Wie gut und qualifiziert kann ein Mitarbeiter sein? Wie schnell und kompetent kann er dir bei Unklarheiten oder Schwierigkeiten zur Seite stehen? Wie modern und zuverlässig kann die Hardware und die eingesetzte Technik sein? Wenn man am Ende immer nur das bekommt, wofür man gezahlt hat. Mein Tipp: WordPress Webhosting aus Deutschland von hostpress.de für hochwertige Cloudarchitektur und hilfsbereiten Support.

 

Jeder muss für sich selbst entscheiden, wie viel er bereit ist, für das Hosting seiner Webseite zu bezahlen. Aber jeder, der eine anspruchsvolle Webseite betreibt bzw. wem eine gute Performance wichtig ist, der sollte an dieser Stelle nicht zu sparsam sein. Hier findet ihr auch noch meinen aktuellen Beitrag zum Thema: WordPress-Webhosting Entscheidungshilfe – was beim Hoster wirklich zählt!

 

Danijel Rose

Danijel Rose ist der Gründer von WebGeckos, WordPress Trainer und Berater aus Bad Tölz, südlich von München. Über seine WordPress Erfahrungen bloggt er auf WPConsultant.de. Er hat sich vor allem auf hochwertige Firmenwebsites, Mitgliederseiten und WordPress Multisite spezialisiert.

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