WordPress Login aufrufen

WordPress Login
27. Juli 2026

Login URL finden, anmelden und Fehler beheben

Die einfachsten Dinge sind oft die kompliziertesten. So versteckt kann auch der Admin Login bei WordPress sein. Der WordPress Admin Login ist der Bereich bei WordPress, bei dem du dich in das Backend deiner Webseite einloggen kannst. Damit du zukünftig nicht mehr nach deinem Login suchen musst oder dich ausschließlich über die Plattform deines Hosters einloggen musst, zeigen und erklären wir dir, wie du den Admin Login aufrufst und diesen sicher verwendest.

Inhaltsverzeichnis

1. Wie finde ich die WordPress Login-URL?

Der Admin Login bei WordPress beschreibt den Bereich zur Anmeldung bzw. den Zugangspunkt zum Backend deiner WordPress Webseite (vgl. und s. Bild rechts).

 

Der Zugang zu deiner Seite ist im Grunde sehr simpel. Trotzdem ist es wichtig, hier Sicherheit und Datenschutz zu gewährleisten.

 

Um dich über den WordPress Admin Login anzumelden, gehst du wie folgt vor:

 

WordPress Admin Login aufrufen

Rufe die Login-Seite auf. Zu dieser gelangst du, indem du am Ende deiner URL „/wp-admin“, „/login“ oder „/wp-login.php“ hinzufügst.

Der Admin Login bei WordPress

Beispiel:

https://www.deine-webseite.de/wp-admin

https://www.deine-webseite.de/wp-login.php

https://www.deine-webseite.de/login (kann nur über ein Plugin oder functions.php/htaccess erreicht werden)

TIPP

Speichere dir wichtige Links oder Webseiten, die du täglich oder oft verwendest als Favoriten ab. So musst du dir keine URLs merken und bist mit einem Klick direkt auf der gewünschten Webseite.

One-Click-Login über dein Hosting Dasbhboard

One-Click-Login WordPress
Über das Kundencenter, in dem Fall Plesk, kannst du dich mit nur einem Klick direkt anmelden.

Du hast dein Passwort gerade nicht zur Hand oder möchtest dich nicht jedes Mal manuell anmelden? Viele moderne Webhosting-Plattformen bieten einen direkten Zugang zum WordPress-Backend.

 

Wenn du dein WordPress über ein Verwaltungstool wie Plesk, cPanel oder das Kundencenter deines Hosters nutzt, kannst du dich meist mit nur einem Klick automatisch als Administrator einloggen – ganz ohne Eingabe von Benutzername und Passwort. Das ist nicht nur extrem zeitsparend, sondern rettet dich auch, wenn du deine Zugangsdaten einmal komplett vergessen hast.

Wie melde ich mich bei WordPress an?

Nachdem du den Admin Login bei WordPress erfolgreich aufgerufen hast, kannst du dich in das Backend deiner Webseite, mit deinem Benutzernamen und deinem Passwort, einloggen.

 

Der Schritt des Einloggens ist eigentlich total logisch – etwas, das jeder von uns tagtäglich mehrfach tut. Leider funktionieren automatisierte Tools, wie beispielsweise Face ID bei WordPress noch nicht, weswegen du dich hier wie gewohnt anmelden kannst.

 

Nicht überall ist es immer so klar erkennbar, ob du deinen Benutzernamen oder eine E-Mail-Adresse zum Einloggen benötigst. Deswegen empfehlen wir dir, deine oft benötigten Anmeldedaten in ein sicheres Tool, wie zum Beispiel 1password oder LastPass , zu hinterlegen. Gerade bei komplexen Passwörtern sparst du dir mühseliges Auswendiglernen, unsicheres abspeichern oder manuelle Eingaben. Mit nur wenigen Klicks kannst du deine Anmeldedaten beim WordPress Login einfach und sicher abrufen.

Aufgepasst

Für mehr Sicherheit bei Login-Daten empfehlen wir dir, auf sichere Passwort Manager Tools zurückzugreifen, die zertifizierte Verschlüsselungen anbieten.

 

Sicher kennst du das Hinterlegen von Daten bereits von Apple Schlüsselbund oder dem Speichern der Daten im Browser. Diese Maßnahmen solltest du, wenn überhaupt, nur bei privaten Geräten verwenden. 

2. Best Practices & Herausforderungen beim WordPress Login

Best-Practices

So unkompliziert die Anmeldung im Backend meist ist – im Alltag gibt es zwei Seiten der Medaille: Einerseits treten immer wieder typische Login-Probleme wie ausgesperrte Benutzer oder fehlerhafte Weiterleitungen auf. Andererseits ist die Login-Seite das primäre Ziel für automatisierte Angriffe und muss entsprechend abgesichert werden.

 

In diesem Abschnitt erfährst du, wie du die häufigsten Stolpersteine schnell behobst und mit welchen bewährten Maßnahmen (Best Practices) du deinen WordPress-Zugang dauerhaft vor unbefugtem Zugriff schützt.

FAKTEN CHECK

Brute-Force-Angriffe gehören mittlerweile zu den Standard-Cyber-Attacken auf WordPress Webseiten und deren Login Bereich.

Jeden Monat werden weltweit alleine von Wordfence mehr als 6,4 Milliarden automatisierte Brute-Force-Angriffe auf WordPress-Login-Masken gezählt.

 

Bei etwa 37 % handelt es sich um bösartigen Bot-Traffic, die automatisch nach /wp-admin-Zugängen und dazugehörigen Schwachstellen scannen.

Besonders spannend dabei ist auch, dass bei Sicherheitslücken im Login- oder Plugin-Bereich gerade einmal 5 Stunden bleiben, bis die ersten Massen-Angriffe anfangen.

 

Die gute Nachricht ist allerdings:

Prävention wirkt und hilft und macht über 90 % aller Angriffe vermeidbar. Einfache Maßnahmen, wie zum Beispiel starke Passwörter, 2FA, Verstecken der Login-URL, Limitieren von Login-Versuchen und Updates können automatisierte Angriffe sofort stoppen.

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Probleme beim WordPress Login schnell lösen

Auch wenn der WordPress Login in der Regel problemlos funktioniert, kann es in manchen Fällen zu Schwierigkeiten kommen. Hier sind die häufigsten Login-Probleme und wie du sie schnell beheben kannst:

1. Falscher Benutzername oder Passwort

Nutze die „Passwort vergessen?“-Funktion auf der Login-Seite (/wp-login.php ), um ein neues Passwort per E-Mail zu erhalten. Alternativ kannst du dein Passwort über die Datenbank zurücksetzen:

 

  • Logge dich in phpMyAdmin ein (meist über dein Hosting-Panel erreichbar)

  • Wähle deine WordPress-Datenbank und gehe zur Tabelle wp_users

  • Suche deinen Benutzer, klicke auf „Bearbeiten“ und ersetze das Passwort mit einem neuen – wähle dabei im Feld „Funktion“ den Wert MD5

„Ein starkes Passwort ist heute leider nur noch die halbe Miete. Der echte Schutz für dein WordPress Backend entsteht durch eine Kombination aus Login Limitierung, 2FA und einem Hosting, das verdächtigen Traffic bemerkt und isoliert, bevor er deine Anmeldeseite erreicht.“

2. Login-Weiterleitung funktioniert nicht

❓Das Problem: Du wirst nach dem Login wieder zurück auf die Login-Seite geleitet.

 

💡 Die Lösung:

  • Leere deinen Browser-Cache und lösche Cookies

  • Versuche es in einem anderen Browser oder Inkognito-Modus

  • Prüfe, ob Plugins oder Themes die Weiterleitung blockieren – deaktiviere sie über FTP/SFTP, indem du den Plugin-Ordner umbenennst (z. B. plugins_alt )

3. Zugriff blockiert durch Sicherheits-Plugins

❓ Das Problem: Du erhältst eine Fehlermeldung oder wirst komplett ausgesperrt.

 

💡 Die Lösung:

 

  • Deaktiviere das Plugin per FTP, indem du im Ordner wp-content/plugins/ das entsprechende Plugin umbenennst

  • Melde dich anschließend wieder normal an

  • Konfiguriere das Plugin danach neu, um eine zukünftige Blockade zu vermeiden

4. „Zu viele Login-Versuche“ – IP-Adresse blockiert

  • Warte, bis die Sperre automatisch aufgehoben wird

  • Nutze VPN oder ein anderes Gerät mit anderer IP

  • Logge dich via FTP ein und deaktiviere das Plugin, das die Sperre verursacht (z. B. „Limit Login Attempts“)

5. White Screen of Death

Youtube Video

Für das Phänomen des White Screen of Death gibt es verschiedene Lösungswege, die wir dir in unserem Video-Tutorial zeigen und erklären. Wenn du die weiße Seite nach dem Einloggen bei WordPress siehst, solltest du als erstes diesen Weg zur Lösung testen.

 

Aktiviere das WordPress-Debugging durch Einfügen folgender Zeile in die wp-config.php :

  define( 'WP_DEBUG', true );   
  • Prüfe, ob ein Plugin oder Theme den Fehler verursacht

  • Deaktiviere Plugins/Themes einzeln, um die Ursache zu finden

TIPP

Ein vollständiger Artikel zum WordPress White Screen kannst du hier nachlesen.

 

🪧 Der White Screen of Death – alle Informationen, die du zur Lösung brauchst.

6. Passwort per WP-CLI zurücksetzen

Falls der E-Mail-Versand deiner Website nicht funktioniert und du keinen direkten Zugriff auf phpMyAdmin hast, kannst du das Passwort schnell über die Kommandozeile (SSH) zurücksetzen:

 

  1. Verbinde dich per SSH mit deinem Server.

  2. Navigiere in das Hauptverzeichnis deiner WordPress-Installation.

  3. Führe folgenden Befehl aus (ersetze BENUTZERNAME und NEUES_PASSWORT ):

  wp user update BENUTZERNAME --user_pass="NEUES_PASSWORT"   

So sicherst du deinen WordPress Login effektiv ab

Benutzernamen und Passwörter sind wohl die meist ausgenutzten Zugangsdaten überhaupt. Nichts ist so schnell geknackt wie einfache Passwörter, die Geburtstage, Tier-Namen oder Inhalte wie zum Beispiel „Passwort“ enthalten.

Spaß beiseite – die Sicherheit deiner Anmeldedaten ist besonders wichtig und hat oberste Priorität, um Hackern den Zugang zu deinem WordPress so schwer wie möglich zu machen.

TIPP

Lege dir zwei verschiedene Benutzer an, die unterschiedliche Aufgaben verfolgen. Ein Benutzer ist Admin und ein weiterer ist für redaktionelle Inhalte verantwortlich. Das bedeutet, am besten veröffentlichst du keine Artikel über den Admin-Benutzer, damit der Angreifer den richtigen Adminaccount nicht zuordnen kann.

1. Verwende ein starkes Passwort

Wenn du Passwort Manager Tools verwendest, kannst du über dieses direkt ein sehr sicheres Passwort automatisch konfigurieren lassen. Verzichte daher auf Passwörter, die banale, leicht zu erratende Inhalte beinhalten, wie zum Beispiel Wörter wie Admin oder Passwort, Geburtsdaten etc.

 

Wichtig ist bei einem sicheren Passwort für deinen Login immer die Integration von:

 

  • Groß- und Kleinbuchstaben
  • Zahlen
  • Zeichen, wie: ! ? $
  • mindestens 8 Zeichen aus den oben genannten drei Bereichen — lieber mehr

2. Nutze die Zwei-Fator-Authentifizierung

Bei besonders wichtigen Plattformen bzw. wichtigen Zugängen ist eine Zwei-Faktor-Authentifizierung wichtig, um deine Daten und deren Zugang doppelt abzusichern. 

 

Bei WordPress lässt sich eine Zwei-Faktor-Authentifizierung am einfachsten über ein Sicherheits Plugin integrieren, welches du bestenfalls bereits verwendest oder über den Google Authenticator einfach installieren kannst.

 

Über die Zwei-Faktor-Authentifizierung bekommst du beim Einloggen bei WordPress entweder einen Code über eine E-Mail oder eine SMS zugesendet, die du dann im Admin Login Bereich eingeben musst. Bei der Verwendung einer Authenticator App werden die Zahlencodes in kurzen regelmäßigen Abständen erneuert. Hier kannst du einfach in die App gehen und den aktuellen Code verwenden, um dich im WordPress Backend final einzuloggen. 

3. Begrenze die Login Versuche bei WordPress

Du kannst die Login-Versuche bei WordPress auf eine Anzahl deiner Wahl begrenzen. Darüber kannst du den Login für gewisse Benutzer oder IP-Adressen blockieren, wenn diese ihre Anmeldedaten zu oft falsch eingeben. Das hilft vor allem bei Brute-Force-Angriffen auf deinen WordPress Login-Bereich.

4. Brute-Force-Angriffe vorbeugen

Brute-Force-Angriffe verfolgen eine Hacking-Methode, bei der mithilfe hoher Rechenleistung abgesicherte Zugänge, durch wiederholende und systematische Eingabe von Passwort-Varianten, aufgebrochen werden.

 

Durch das Begrenzen der Login-Versuche, können solche Angriffe aktiv verhindert werden, da du über mehrere fehlgeschlagene Login-Versuche bei deinem WordPress informiert wirst und das Konto und der Zugang blockiert werden.

„Standard-Einstellungen bei WordPress Logins sind wie ein unverschlossenes Scheunentor für automatisierte Bots. Du musst deine Login-URL nicht unendlich kompliziert machen, aber wenn du bereits einfache Hürden wie zwei Faktoren (2FA) und geänderte Pfade nutzt, hält das schon 99 % aller Brute-Force-Angriffe ab, bevor sie überhaupt den Server belasten.“

5. WordPress Login-URL ändern und verstecken

Da Angreifer und automatisierte Bots wissen, dass der Login standardmäßig unter /wp-admin oder /wp-login.php erreichbar ist, geraten genau diese Seiten unter Dauerbeschuss. Das kann nicht nur ein Sicherheitsrisiko darstellen, sondern zieht auch unnötige Serverressourcen.

Eine einfache und effektive Schutzmaßnahme ist das Verstecken der Login-URL (Security by Obscurity ):

 

  • Plugin nutzen: Installiere ein leichtgewichtiges Plugin wie WPS Hide Login .

  • Eigene URL festlegen: Ändere den Login-Pfad beispielsweise von /wp-admin auf einen individuellen Begriff wie /mein-geheimer-bereich .

  • Effekt: Wer nun /wp-admin aufruft, landet auf einer 404-Fehlerseite. Bots laufen ins Leere, und deine Serverlast sinkt spürbar.

Sicherheitshinweis

Merke oder speichere dir deine neue Login-URL unbedingt in deinen Favoriten oder einem Passwort-Manager ab! Falls du den Pfad vergisst, musst du das Plugin per FTP deaktivieren, um dich wieder einzuloggen.

6. Bot-Schutz durch CAPTCHAs und Turnstile

Um automatisierte Anmeldeversuche komplett zu stoppen, kannst du deine Login-Seite mit einer Sicherheitsabfrage ausstatten. Dadurch wird geprüft, ob ein echter Mensch oder ein Script versucht, sich einzuloggen.

 

  • Cloudflare Turnstile (Empfohlen): Sehr benutzerfreundlich, lädt schnell, ist DSGVO-konform und erfordert in der Regel keine nervigen Bilderrätsel.

  • Google reCAPTCHA (v2/v3): Weit verbreitet und bietet verlässlichen Schutz vor Bots (Datenschutz-Einstellungen beachten).

  • HTTP Basic Auth (.htaccess): Setzt eine Passwortabfrage vor das eigentliche WordPress. Bots erreichen die Website gar nicht erst, was den Server maximal entlastet.

Bonus: WordPress Login-Seite individuell gestalten

Design

Standardmäßig zeigt die Login-Seite das bekannte WordPress-Logo. Wenn du Websites für Kunden erstellst oder deiner eigenen Marke einen professionellen Touch verleihen möchtest, kannst du die Anmeldeseite ganz einfach anpassen.

Mit Plugins wie Colorlib Custom Login Admin Customizer oder LoginPress kannst du:

 

  • Das WordPress-Logo durch dein eigenes Firmenlogo ersetzen.

  • Den Hintergrund mit deiner Markenfarbe oder einem passenden Bild gestalten.

  • Farben von Buttons und Textfeldern an dein Corporate Design anpassen.

3. Dein WordPress-Login – sicher, schnell und ohne Stress

Den WordPress Admin Login aufzurufen, ist im Grunde nicht schwer. Wenn du die richtige URL einmal hast, solltest du dir diese unbedingt in den Favoriten speichern und deine Zugangsdaten in sicheren Passwort-Manager-Tools hinterlegen. So kannst du jederzeit schnell darauf zugreifen.

 

Achtest du zudem noch auf eine sichere Verwendung von Passwörtern und Logins, steht dir einem problemlosen Einloggen bei WordPress nichts mehr im Weg.

  • Login finden: Die Standard-Pfade lauten /wp-admin oder /wp-login.php . Genauso schnell klappt das per One-Click-Login direkt über dein Hosting-Dashboard.

  • Maximale Sicherheit: Schütze deinen Admin-Zugang zwingend durch starke Passwörter, 2FA und das Begrenzen von Login-Versuchen . Zusätzlich dazu kannst du die Login-URL mit einem Plugin, wie Security by Obscurity), verstecken, um automatisierte Brute-Force-Bots effektiv zu stoppen.

Johanna
Johanna
Johanna ist Texterin und Content Marketing Managerin. Sie hat eine Vorliebe für Social Media und setzt auf klare Kommunikations-Strategien. Bei HostPress kümmert sie sich um Newsletter- und Bloginhalte, um zielgruppengerechte Inhalte und die Markenbekanntheit zu fördern. Durch ihre Arbeit im Webhosting Bereich liegt ihre Stärke darin, komplexe Themen verständlich und authentisch auf den Punkt zu bringen.
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