WordPress Shop erstellen mit WooCommerce

Einen WordPress Shop mit WooCommerce anlegen
26. August 2026

Baue deinen WordPress Onlineshop Schritt für Schritt auf

Einen WordPress Shop mit WooCommerce anzulegen, kann herausfordernd wirken. Denn es gibt so viel Auswahl an Plugins, WooCommerce Add-ons und Design-Optionen, dass du vielleicht gar nicht weißt, wo du anfangen sollst. 

 

Wir schauen uns hier einmal gemeinsam an, worauf du bei der Erstellung eines WooCommerce Shops achten musst, welche Tools wir dir empfehlen und natürlich jeden einzelnen Schritt, um deinen Shop anzugehen.

Inhaltsverzeichnis

1. Was ist ein WordPress Shop?

Blog Was ist

Ein WordPress Shop ist ein Onlineshop, der auf dem Content-Management-System WordPress basiert. WordPress selbst bringt zwar keine vollständigen Shop-Funktionen mit, du kannst den Online Shop aber über das entsprechende E-Commerce Plugin WooCommerce erstellen.

 

Das Plugin ergänzt WordPress unter anderem um Produktseiten, Warenkorb, Kasse, Bestellverwaltung sowie Möglichkeiten für Zahlung und Versand. So kannst du deine bestehende Webseite um einen Shop erweitern oder dir damit direkt einen vollständigen Onlineshop aufbauen.

 

Der größte Vorteil daran ist, dass deine Webseite und dein Shop beide innerhalb eines Systems laufen. Blogartikel, Landingpages, Unternehmensseiten und Produkte – alle benötigten Seiten lassen sich ganz zentral über WordPress verwalten.

Was ist WooCommerce?

WooCommerce webseite

Wie bereits kurz vorgestellt, ist WooCommerce das E-Commerce Plugin für WordPress. Mit dieser Erweiterung erhältst du alle wichtigen Funktionen für den Verkauf deiner Produkte.

 

Nach der Installation findest du in deinem WordPress-Dashboard zusätzliche Bereiche für Produkte, Bestellungen, Kunden, Gutscheine und weitere Shop-Einstellungen. Dort kannst du beispielsweise Preise hinterlegen, Lagerbestände verwalten, Versandmöglichkeiten konfigurieren und Zahlungsanbieter einbinden.

Infos zu Woo

Die Basisversion von WooCommerce ist kostenlos.

Für zusätzliche Funktionen gibt es zahlreiche kostenlose und kostenpflichtige Erweiterungen . Damit lassen sich beispielsweise Abonnements, Mitgliedschaften, Buchungen oder zusätzliche Zahlungs- und Versandlösungen integrieren.

WooCommerce unterstützt sowohl physische als auch digitale Produkte und ist entsprechend flexibel einsetzbar.

Du solltest den Unterschied zwischen WordPress und WooCommerce so sehen: WordPress ist die Grundlage deiner Webseite – WooCommerce ergänzt WordPress um die Funktionen eines Onlineshops.

 

WooCommerce gehört zudem zu den am weitesten verbreiteten E-Commerce-Erweiterungen im WordPress-Ökosystem. WordPress.org weist aktuell mehr als 7 Millionen aktive Installationen aus.

FAKTEN CHECK

WooCommerce gehört zu den meistgenutzten E-Commerce-Lösungen im WordPress-Ökosystem. Laut WordPress.org ist das Plugin auf mehr als 7 Millionen WordPress-Websites aktiv installiert.

 

Auch der Blick auf das gesamte Web zeigt die große Verbreitung: W3Techs ermittelt für WooCommerce im August 2026 einen Anteil von rund 8,1 % aller untersuchten Websites weltweit. Zum Vergleich: WordPress selbst kommt aktuell auf etwa 40,7 % aller Webseiten. Damit profitiert WooCommerce natürlich auch von der enormen Reichweite des zugrunde liegenden CMS.

WooCommerce im Vergleich mit anderen Shop-Systemen

Unterschiede /Vergleich

Im DACH-Raum unterscheidet sich der Online-Handel deutlich vom internationalen Markt.

Allein in Deutschland laufen über 110.000 WooCommerce-Shops, was einem nationalen Marktanteil von bis zu 27 % entspricht. In Österreich und der Schweiz liegt die Nutzung stabil bei etwa 14 %.

 

Damit prägt WooCommerce den deutschen Markt in einem engen Dreikampf zusammen mit Shopify und Shopware. Während Shopify vor allem bei Standard-Marken punktet und Shopware im gehobenen Mittelstand stark ist, profitiert WooCommerce zunehmend von neuen Lizenzhürden der Konkurrenz. Denn weil Anbieter wie Shopware kostenfreie Versionen mit Umsatzgrenzen versehen, wechseln zahlreiche wachsende Händler zu WooCommerce, um flexible E-Commerce-Lösungen ohne laufende Plattform- und Lizenzgebühren zu nutzen.

Bereich WooCommerce Shopify Shopware 6

Hosting

Self-Hosted mit WordPress

SaaS

PaaS/Self-Hosted

Marktanteil Deutschland

ca. 8 % bis 20 % mit über 110.000 Shops

ca. 25 % bis 27 % mit über 125.000 Shops

ca. 25 %

Software Basiskosten

WooCommerce Basis ist kostenlos (Open Source)

27 € bis 289 € pro Monat, je nach Tarif

Von kostenlos bis zu 2400 € pro Monat, je nach Tarif

DACH-Rechtssicherheit

Über Plugins wie Germanized umsetzbar

Nativ standardisiert

Nativ im Core integriert

Barrierefreiheit (BFSG & WCAG)

Webseite muss proaktiv angepasst werden

Zum Teil plattformseitig angewendet

Abhängig von Core und Template

Es handelt sich bei Shopify, Shopware und WooCommerce um völlig unterschiedliche Systeme, mit unterschiedlichen Zielgruppen. Ein Vergleich ist daher immer von der Frage abhängig, was ein Nutzer sucht und benötigt. 

 

Während WooCommerce über WordPress extrem flexibel und frei zu bearbeiten ist, sind geschlossene Systeme wie Shopify und Shopware geführter und starrer in der Handhabung und im Möglichkeitsspielraum.

Vergleichs-Artikel

Interessante und detaillierte Vergleiche zwischen Shopify und WooCommerce kannst du hier nachlesen:

👉🏻 WooCommerce vs. Shopify – der große E-Commerce Vergleich.

Kannst du mit WordPress einen vollumfänglichen Online Shop erstellen?

Ja, mit WordPress kannst du einen vollständigen Onlineshop erstellen.

WooCommerce ist ein effizientes E-Commerce-Plugin für WordPress, um einen voll funktionsfähigen Online-Shop zu erstellen bzw. deine bestehende Webseite einfach zu erweitern. Das bietet dir vor allem eine größere Flexibilität und viele Möglichkeiten der Anapssung.

  • Einfache Integration mit WordPress : WordPress ist eines der beliebtesten Content-Management-Systeme (CMS) der Welt. WooCommerce wurde speziell für WordPress entwickelt und lässt sich nahtlos integrieren.

  • Kostenlose Grundversion : Im Gegensatz zu vielen anderen E-Commerce-Plattformen ist WooCommerce in der Basisversion kostenlos. Das macht es ideal für kleine Unternehmen oder Startups mit begrenztem Budget.

  • Offene Quelle (Open Source) : WooCommerce ist Open-Source-Software, was bedeutet, dass du sie an deine individuellen Bedürfnisse anpassen kannst.

  • Globale Beliebtheit : Mit Millionen von aktiven Nutzern weltweit genießt WooCommerce eine große Community. Dadurch stehen zahlreiche Ressourcen wie Foren, Tutorials und Dokumentationen zur Verfügung.

  • Unbegrenzte Produktvielfalt : WooCommerce bietet dir die Möglichkeit, physische Produkte, digitale Downloads, Dienstleistungen und sogar Abonnements anzubieten.

Je nach Anforderungen lässt sich der Shop anschließend durch Plugins und individuelle Entwicklungen erweitern. Dadurch kannst du mit WordPress sowohl einen kleinen Shop mit wenigen Produkten als auch umfangreichere E-Commerce-Projekte aufbauen.

TIPP

Du solltest allerdings bedenken: Ein WordPress Shop ist kein komplett fertiges Shopsystem, bei dem du dich nur anmeldest und direkt loslegst. Hosting, WordPress, WooCommerce, Updates, Sicherheit und Performance müssen zusammenspielen. Dafür hast du im Gegenzug deutlich mehr Kontrolle über deine Website und deine Shop-Daten.

Für wen eignet sich ein WordPress Shop?

Zielgruppe

Ein WordPress Shop eignet sich eigentlich für jeden, aber insbesondere wenn du auf Flexibilität und Kontrolle über deine Webseite haben möchtest. Wenn du bereits eine WordPress Webseite hast, ist es sogar recht einfach, den Shop noch nachträglich zu integrieren.

Typische Einsatzmöglichkeiten sind:

 

  • kleine und mittelständische Unternehmen,
  • Selbstständige und Freelancer,
  • klassische Onlineshops mit physischen Produkten,
  • Shops für digitale Produkte und Downloads,
  • Unternehmen, die Webseite, Blog und Shop miteinander kombinieren möchten,
  • individuell entwickelte Shops mit besonderen Anforderungen.

WooCommerce lässt sich extrem gut durch verschiedene Themes, Plugins, eigene Entwicklungen und Add Ons perfekt anpassen. Dadurch bist du im Funktionsumfang wesentlich flexibler, als in geschlossenen Shop-Systemen, wie zum Beispiel Shopify. Die dadurch gewonnene Freiheit bedeutet aber auch mehr Eigenverantwortung, was Updates, Wartung und Sicherheit betrifft.

Tipps für deinen Online Shop

Vor- und Nachteile von WooCommerce

Vorteile Nachteile

WooCommerce gehört nicht ohne Grund zu den beliebtesten Shop-Lösungen für WordPress. Das System ist flexibel, lässt sich stark anpassen und bietet dir viele Möglichkeiten, deinen Onlineshop Schritt für Schritt auszubauen. Gleichzeitig bedeutet diese Freiheit aber auch mehr Eigenverantwortung als bei vollständig gehosteten Shopsystemen. Gerade bei größeren oder individuelleren Shops solltest du deshalb nicht nur auf die Vorteile schauen, sondern auch Aufwand, Kosten und technische Anforderungen realistisch einschätzen.

Kategorie Vorteile von WooCommerce Nachteile von WooCommerce

Flexibilität & Anpassung

• Sehr individuell anpassbar
• Viele Erweiterungsmöglichkeiten

• Komplexere Anpassungen brauchen technisches Wissen

Plugins & Erweiterungen

• Große Auswahl an Plugins
• Viele Funktionen nachrüstbar

• Abhängigkeit von Drittanbieter-Plugins
• Mögliche Kompatibilitätsprobleme

Bedienung

• Einfache Grundfunktionen
• Gut für Einsteiger geeignet

• Bei Problemen schnell technischer

Kosten

• WooCommerce selbst kostenlos
• Kosten flexibel steuerbar

• Zusatzkosten für Hosting, Themes und Plugins

Skalierbarkeit

• Für kleine und größere Shops geeignet
• Shop kann mitwachsen

• Höhere Anforderungen bei großen Shops

Sicherheit & Wartung

• Regelmäßige Updates
• Viele Sicherheitslösungen verfügbar

• Updates, Backups und Sicherheit selbst organisieren

Support

• Große Community
• Viele spezialisierte Dienstleister

• Kein zentraler Ansprechpartner

Kontrolle & Unabhängigkeit

• Freie Wahl bei Hosting und Technik
• Hohe Kontrolle über den Shop

• Mehr Eigenverantwortung und Verwaltungsaufwand

2. Deinen WordPress Shop erstellen und einrichten

Tutorial

Eine Webseite mit WordPress erstellen

Sofern du noch keine bestehende Webseite hast, die du mit einem Online-Shop erweitern möchtest, musst du dir zunächst eine neue Webseite anlegen. Hierfür haben wir für dich bereits konkrete Anleitungen, die dir bei diesem Schritt weiterhelfen.

Anleitungen, Tipps & Tricks für WordPress

Finde eine konkrete Anleitung zur Erstellung einer WordPress Webseite mit vielen Zusatzinformationen, Tipps und Tricks hier in unserem Tutorial:

 

👉🏻 Erstelle eine Webseite mit WordPress

👉🏻 Erstelle deine WordPress Webseite mit KI Assistenz

 

Weitere Informationen zu Kosten von WordPress und WooCommerce Webseiten kannst du hier im Detail nachlesen – mit konkreten Beispielen:

 

👉🏻 Was kostet eine Webseite mit WordPress?

 

👉🏻 Kosten für einen WooCommerce Shop.

Um den Ablauf aber noch einmal für dich zusammenzufassen, benötigst du für die Erstellung einer neuen WordPress Webseite die folgenden Schritte:

  1. Domain und Hosting – Domain und Hosting sind zentrale Punkte deiner Webseite. Ein guter Managed WordPress Hoster hilft dir bei der Sicherheit und der Performance deiner Webseite.
  2. WordPress installieren und einrichten – Meist erhältst du über deinen Hoster den Zugriff auf WordPress. Nun solltest du erst einmal WordPress einrichten:
    1. Einstellungen konfigurieren und deine Webseite bearbeiten,
    2. ein WooCommerce kompatibles Theme wählen,
    3. wichtige Plugins hinzufügen,
    4. Inhalte einfügen,
    5. WooCommerce installieren

Deine Basis steht und WooCommerce ist installiert – aber damit ist dein WordPress Shop natürlich noch nicht ganz fertig.

Jetzt geht es an die eigentliche Einrichtung. Produkte, Zahlungsarten, Versand und Steuern müssen so konfiguriert werden, dass der Bestellprozess  für deine Kunden später möglichst reibungslos funktioniert. WooCommerce führt dich dabei durch zentrale Grundeinstellungen. 

WooCommerce installieren

installieren

WooCommerce ist im Grunde ebenfalls nur ein Plugin für WordPress, dass du wie gewohnt bei WordPress installieren und aktivieren kannst. So gehst du vor:

  • Begib dich in deinem WordPress Dashboard in den Bereich Plugins > Neues Plugin hinzufügen .
  • Gib im Suchfeld „WooCommerce“ ein.

  • Klicke auf „Jetzt installieren “ und anschließend auf „Aktivieren„.

  • Nach der Aktivierung findest du die allgemeinen Einstellungen von WooCommerce in der linken Menüleiste deines WordPress Dashboards.

Nach der Aktivierung leitet dich WooCommcere durch einige allgemeinen Einstellungen, wie zum Beispiel Name, Branche, Land. 

 

All diese Einstellungen kannst du aber auch über dein WordPress Dashboard bearbeiten. Alle Einstellungs-Optionen findest du jetzt in der linken Menüleiste deines WordPress Dashboards.

 

Für die allgemeinen Shop Einstellungen klicke auf WooCommerce > Startseite und WooCommerce > Einstellungen.

Produkte in WooCommerce einrichten

woocommerce Produkte einrichten
Lege Produkte ganz individuell an und erstelle Kategorien.

Das Herzstück deines Shops sind deine Produkte. In WooCommerce kannst du sie über Produkte → Neues Produkt hinzufügen anlegen. Neben dem Produktnamen und der Beschreibung hinterlegst du dort alle Informationen, die für Verkauf und Darstellung benötigt werden.

Dazu gehören beispielsweise:

 

  • Produktname und Beschreibung
  • regulärer Preis und Angebotspreis
  • Produktbilder und Galerie
  • Lagerbestand und Artikelnummer
  • Gewicht und Abmessungen
  • Versandklasse
  • Kategorien und Schlagwörter
  • Attribute wie Größe oder Farbe

WooCommerce unterscheidet außerdem verschiedene Produkttypen. Ein einfaches Produkt hat beispielsweise einen festen Preis und keine auswählbaren Varianten. Bei einem variablen Produkt kannst du dagegen unterschiedliche Größen, Farben oder andere Varianten mit eigenen Preisen und Lagerbeständen anbieten. Auch virtuelle und herunterladbare Produkte lassen sich direkt über WooCommerce verkaufen.

TIPP

Nimm dir bei deinen Produktseiten Zeit für echte, authentische Bilder, Produktinformationen und eine verständliche Beschreibung. Die technische Einrichtung ist wichtig, am Ende kauft der Kunde aber das, was ihn inhaltlich wie optisch anspricht.

Die Zahlungsarten bei WooCommerce einrichten

woocommerce zahlungsoptionen
WooCommerce bietet alle gängigen Zahlungsoptionen an.

Einer der wichtigsten Schritte, um eine Bestellung in deinem Online Shop final abzuschließen, ist der Bezahlvorgang. Dafür brauchst du passende Zahlungsarten, am besten auch verschiedene Optionen, damit jeder Kunde eine Option für sich findet.

 

Die Zahlungsarten verwaltest du in deinem WordPress Dashboard im Bereich WooCommerce > Einstellungen > Zahlungen. Welche Zahlungsoptionen dir angezeigt werden, ist auch davon abhängig, welche Zahlungs Add-ons du bereits in deinem WooCommerce hinzugefügt hast.

Folgende Zahlungsarten werden von WooCommerce unterstützt:

 

  • Überweisung
  • Zahlung bei Lieferung
  • PayPal
  • Kredit- und Debitkarte
  • Apple Pay und Google Pay
  • weitere Zahlungsdienste wie Klarna

Für die Standard Zahlungsarten, wie zum Beispiel PayPal, Kreditkartenzahlungen oder externe Zahlungsdienste wie Klarna benötigst du in der Regel ein entsprechendes Payment-Plugin, das du direkt bei WooCommerce herunterladen kannst. WooCommerce unterscheidet hier zwischen Zahlungen, die direkt im Checkout verarbeitet werden, Weiterleitungen zu einem  externen Zahlungsanbieter (PayPal) und Offline-Zahlungsarten (klassische Überweisung).

Wie viele und welche Zahlungsarten benötigst du?

Wichtig ist, nicht möglichst viele Zahlungsarten anzubieten, sondern die für deine Zielgruppe relevanten Optionen Zahlungsanbieter zu hinterlegen. Achte auch darauf, dass diese zuverlässig funktionieren.

Teste deshalb vor dem finalen Start deines WordPress Shops den gesamten Bestellvorgang und jede Zahlungsoption vollständig durch.

Versand für den WooCommerce Shop

Wenn du ein physisches Produkt verkaufst, musst du die entsprechende Versandart und Versandzone hinterlegen.

 

WooCommerce arbeitet dabei mit sog. Versandzonen, die ein geografisches Gebiet beschreiben. Zum Beispiel Deutschland, Europäische Union oder einfach nur einzelne Länder. Für jede Zone, die du hinterlegst, kannst du eine eigene Versandmethode und einzelne Versandpreise festlegen.

Die klassischen Optionen bei WooCommerce sind:

 

  • Versandkostenpauschale
  • kostenloser Versand
  • Abholung vor Ort
  • unterschiedliche Kosten nach Region
  • Versandklassen für bestimmte Produktgruppen
Lege sinnvolle Versandstrukturen fest

Lege dir für deine Zielgruppe eine schlaue Versandstruktur fest und achte auf die jeweiligen Besonderheiten einzelner Länder. Ein Produktversand in die Schweiz ist im Durchschnitt deutlich teurer als nach Österreich oder innerhalb von Deutschland.

 

Deswegen kannst du zum Beispiel für Deutschland kostenlosen Versand anbieten, aber für die Schweiz eine Pauschale berechnen.

Insbesondere bei unterschiedlichen Produktgrößen oder Gewichten solltest du deine Versandlogik gut durchdenken und auch testen. Du möchtest wahrscheinlich nicht nach ein paar Bestellungen feststellen, dass deine Versandpauschale günstiger ist als der tatsächliche Versand deines Produktes.

Steuern richtig konfigurieren und hinterlegen

Steuern einrichten bei WooCommerce
Hinterlege, wie deine Umsatzsteuer angezeigt werden soll.

Das ewige Steuerthema ist bei einem Online Shop besonders wichtig. Dafür musst du aber zuerst die entsprechende Einstellung bei WooCommerce aktivieren. Du findest sie in deinem WordPress Dashboard unter

WooCommerce > Einstellungen > Allgemein > Steuer aktivieren.

 

Anschließend kannst du dann die Umsatzsteuer konkret bearbeiten.

Tipp für die richtige Steuer-Berechnung

In Deutschland gilt grundsätzlich eine Umsatzsteuer von 19 %. Für einige Waren oder Leistungen gilt ein ermäßigter Steuersatz von 7 %.

 

 Welche Steuerklasse für deine Produkte tatsächlich zutrifft, darüber kannst du dich hier noch einmal gezielter informieren . Das hängt unter anderem von der Art deines Produktes und deinem Geschäftsmodell ab.

WooCommerce kann unter anderem festlegen:

  • welcher Steuersatz für ein Produkt gilt,
  • ob Preise inklusive oder exklusive Steuer eingegeben werden,
  • wie Steuern im Warenkorb dargestellt werden,
  • wie Versandkosten besteuert werden,
    welche Steuersätze für
  • unterschiedliche Regionen gelten.

Gerade wenn du ins EU-Ausland, in Drittländer oder auch digitale Produkte verkaufen möchtest, kann die Besteuerung deiner Waren deutlich komplexer werden.

 

‼️ Die technische Möglichkeit von WooCommerce ersetzt deshalb aber keine steuerliche Beratung. Kläre daher deinen Fall bitte immer mit dem Steuerberater deines Vertrauens ab. 

Rechtssicherheit für deinen WordPress Shop in Deutschland

Datenschutz und DSGVO

Verkaufst du Produkte online, ist es unerlässlich, verschiedene Informations- und Verbraucherschutzpflichten einzuhalten. Hierbei gibt es einige Punkte zu beachten:

 

  • vollständiges Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • korrekte Preisangaben
  • Informationen zu Versand- und Lieferbedingungen
  • Widerrufsbelehrung und Muster-Widerrufsformular
  • Angaben zu angebotenen Zahlungsmitteln
  • korrekte Gestaltung des Checkouts
  • gegebenenfalls Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Rechtliche Besonderheiten für Shops

  1. Für geschäftsmäßige digitale Dienste verlangt § 5 DDG beispielsweise bestimmte Anbieterinformationen, die leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und dauerhaft verfügbar sein müssen.
  2. Auch die Preise dürfen nicht nur als Zahl neben dem Produkt stehen. Bei Angeboten an Verbraucher müssen Gesamtpreise und Steuern angegeben werden.
  3. Bei Fernabsatzgeschäften ist außerdem darauf hinzuweisen, dass die Preise Umsatzsteuer und sonstige Preisbestandteile enthalten und ob zusätzliche Versand- oder Lieferkosten entstehen.
  4. Besonders wichtig ist der Checkout : Bei kostenpflichtigen Bestellungen muss eindeutig zu erkennen sein, dass mit dem Klick „bestellen“ eine Zahlungspflicht entsteht. Der § 312j BGB empfiehlt bzw. nennt dafür ausdrücklich die Formulierung „zahlungspflichtig bestellen“.
Neu seit Juni 2026: die elektronische Widerrufsfunktion

Seit dem 19. Juni 2026 gibt es für viele online abgeschlossene Verbraucherverträge eine zentrale Vorgabe:

Besteht ein Widerrufsrecht, muss der Shop grundsätzlich eine leicht zugängliche elektronische Widerrufsfunktion anbieten.

 

Diese Funktion muss während der Widerrufsfrist verfügbar und eindeutig gekennzeichnet sein, beispielsweise mit der Auszeichnung „Vertrag widerrufen“ . Nach dem Absenden musst du als Kunde außerdem eine elektronische Eingangsbestätigung erhalten.

 

Für WooCommerce gibt es Plugins wie beispielsweise Germanized , das dabei helfen kann, verschiedene rechtliche Anforderungen des deutschen Marktes technisch umzusetzen. Dadurch gilt dein WordPress Shop aber nicht als rechtlich sicher. Texte und Bestimmungen sind von deinen Produkten und von deinem Unternehmen abhängig.

 

Unser TIPP:

Besprich die rechtliche Konfiguration deines Online-Shops unbedingt mit einem Rechtsberater deines Vertrauens, um unnötige Fehler nicht teuer zu bezahlen.

Was kostet ein WordPress Shop mit WooCommerce?

Kosten

WooCommerce selbst ist kostenlos.

Wie du dir sicher schon denken kannst, wird dein WordPress Shop allerdings nicht ganz ohne Kosten umzusetzen sein.

 

👉🏻 Die bestehenden Kosten deiner normalen Webseite lassen wir hier einmal außen vor – diese Informationen kannst du im Detail hier nachlesen. 

Die Kosten eines Online Shops über Woo setzen sich aus den folgenden Kostenpunkten zusammen:

 

  • Domain und Hosting für deine WordPress Webseite
  • Theme 
  • installierte Plugins
  • WooCommerce Add-ons
  • Wartung und Support 
Wichtiger Hinweis – alles kann, nichts muss

Für dich wichtig zu wissen ist, dass nicht jeder Punkt automatisch mit Kosten verknüpft sein muss. Für verschiedene Funktionen gibt es oft kostenlose Alternativen, zum Beispiel bei Plugins oder Themes. Viele Woo Add ons sind zudem in der Basis kostenlos, können aber eine kostenpflichtige Premium Version beinhalten.

 

Dein Online-Shop ist individuell von deinen Bedürfnissen abhängig, daher kann ein pauschaler Preis für einen WordPress Shop nicht genannt werden. Wir geben dir daher einen vollständigen Überblick mit Empfehlungen und den Best Practice Optionen.

Für deinen WooCommerce Shop ist es unerlässlich, verschiedene Plugins oder Add ons verwenden, die gewisse Funktionen in deinem Shop integrieren. Ob Zahlungsart, deutsches Steuertool oder DHL-Versand – um verschiedene Themen kommst du nicht drumherum.

 

Hierfür können Kosten anfallen, muss es aber nicht. Das ist davon abhängig, wofür du dich entscheidest bzw. was du wirklich benötigst.

Ein kleiner Shop mit Standardfunktionen lässt sich vergleichsweise günstig umsetzen, während zusätzliche Schnittstellen, Abonnements oder individuelle Funktionen die Kosten erhöhen können.

Tabellen Info

In der Tabelle haben wir dir einige Durchschnittswerte einer Preiskalkulation aufgeführt. Darin inbegriffen sind alle Dienste, die du für die Verwaltung einer Webseite inklusive WooCommerce‑Online-Shop benötigen könntest. Je nach Anbieter, Leistungsumfang oder eigener Umsetzung können diese Preise natürlich deutlich variieren.

 

Konkrete Preiskalkulationen kannst du in unserem Beitrag „WooCommerce Kosten für einen Online-Shop“ an verschiedenen Praxis-Beispielen nachlesen.

 

Allgemeine Preise für eine WordPress Webseite ohne Shop kannst du in unserem Artikel „WordPress Kosten“ nachlesen.

Funktion Kosten

Domain

ab ca. 18 € pro Jahr je nach Anbieter

Managed WordPress Hosting

Zwischen 20 € und 100 € pro Monat, je nach Anbieter

Theme

Meist zwischen 20 € und 300 €, je nach Anbieter und Zahlungsart (einmalig, mtl. oder jährl.)

Plugins

Zwischen 50 € und 500 € für mehrere Plugins und je nach Zahlungsart

WooCommerce Add-ons

Ab 5 € bis zu 500 € je nach Zahlungsart

Updates & Backup Service

ab 20 € bis zu 70 € pro Monat je nach Anbieter

Allgemeiner Support

Meist ab 50 € bis zu 500 €, je nach Anbieter, Zahlungsart und Dringlichkeit

Performance Optimierung

Zwischen 0 € und 500 €, bei eigener Umsetzung oder je nach Anbieter

SEO 

Meist teurer und ab 300 € bis zu 2000 €, je nach Tool oder Agentur

Entwickler

Je nach Umfang zwischen 500 € und 2000 €, für einen ganzen Shop bis zu mehreren Tausend Euro

3. Personalisiere deine WordPress Shop

Design

Design und Theme wählen

Nach der formalen Erstellung einer Seite musst du dich noch um die Personalisierung von Inhalten und Optik kümmern. Egal für welche Art der Erstellung du dich entscheidest, verschiedene Inhalte solltest du anpassen:

  • Dazu gehören sowohl die Optik, die du mit Themes und einem passenden PageBuilder anpassen kannst.
  • Aber auch Plugins, die konfiguriert oder mit den entsprechenden Inhalten versorgt werden müssen.
  • Aber auch rechtliche Inhalte, wie die Datenschutzerklärung, Impressum, Wiederrrufsbelehrungen für Shop-Inhalte oder Pflichtangaben.
Hinweis

Zu den rechtlichen Inhalten kannst du dich in unserem Beitrag zum Thema Impressum gerne informieren. Allerdings raten wir dir gerade im Kontext eines E-Commerce Business dazu, dich von einem Rechtsberater deines Vertrauens informieren zu lassen.

Das Theme Hello Elementor

Hello Elementor

Das Design für deinen WooCommerce Shop super wichtig für die Benutzerfreundlichkeit und den ersten Eindruck. Denn seien wir mal ehrlich, in einem Shop, der irgendwie unprofessionell wirkt, kaufen wir ziemlich sicher nichts.

 

Die Gestaltung deines Shops wird deshalb von zwei Faktoren besonders beeinflusst: deinem Theme und dem allgemeinen Theme Design. Bei WordPress hast du eine riesige Auswahl an Themes an, die entweder kostenfrei oder als Premium-Version verfügbar sind. 

Was wir sehr gerne empfehlen ist allgemein Elementor, da Elementor für deinen Shop als auch als Theme oder PageBuilder super flexibel und allgemein einsetzbar ist. Das Theme kommt quasi leer daher, bietet dir aber gleichzeitig super viele Vorlagen und Anpassungsoptionen.

 

Zudem ist das Hello Elementor Theme kostenlos bei WordPress zu bekommen. In Kombination mit Elementor als PageBuilder ist deine Webseite perfekt einsatzbereit, um dir einen tollen Shop zu erstellen.

 

Elementor Pro als PageBuilder gibt es bereits ab 59 € im Jahr.

TIPPS

Empfehlungen für kostenpflichtige Premium Themes für WooCommerce:

 

Mit dem Theme geht auch immer das Design deiner Webseite und natürlich auch deines Online-Shops einher. Daher ist uns die Flexibilität der Themes immer besonders wichtig, um individuelle Designs perfekt auf deiner Seite darstellen und umsetzen zu können.

Welche Plugins brauchst du für deinen WordPress Shop wirklich?

WordPress Plugins

Plugins für WordPress als auch für WooCommerce gibt es mehr als 60.000 Stück. Genauso groß wie die Anzahl der Plugins, sind die Möglichkeiten Plugins zu benötigen oder einzusetzen. Dazu haben wir bereits einige detaillierte Artikel geschrieben, die dir die Notwendigkeit verschiedener Plugins genauer erläutert. Dazu findest du hier in diesen Artikeln alle zentralen Informationen.

Die WordPress Basis Plugins

Mit einer Auswahl der besten WordPress Basis Plugins hast du alle zentralen Bereiche deiner Webseite abgedeckt – von Sicherheit bis hin zum Spam-Filter.

Nicht alle Plugins sind ein Muss, bilden aber sowohl eine qualifizierte Option ab, als auch Risiken und Erweiterungsoptionen für deine Webseite. All diese Plugins können wir dir aus eigenen Erfahrungen bedenkenlos empfehlen, da wir sie bereits auf Herz und Nieren getestet haben.

Für alle genannten Bereich gibt es auch kostenlose Plugins, die gut funktionieren. Es lohnt sicher allerdings immer langfristiger zu denken und zu schauen, ob ein Premium Plugin mehr Sinn macht, vor allem, wenn dein Unternehmen wächst. Deswegen erhältst du hier einen kurzen Kosten-Überblick, über Premium Plugins, die wir gerne empfehlen:

 

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Mit dem Absenden dieses Formulars stimmst du unseren Datenschutzbestimmungen  zu.

WooCommerce Erweiterungen, Plugins & Add-ons

Unter den zahlreichen Add-ons bei WooCommerce und Plugins das richtige auszuwählen, braucht es Zeit und Ausdauer. Deswegen zeigen wir dir einmal ein paar grundlegende Add-ons, die du bei WooCommerce immer gebrauchen kannst und wichtige Bereiche wie Zahlung & Versand, SEO, Rechts- und Verwaltungsangelegenheiten sowie Marketing Bereiche abdecken. Für noch mehr Plugin bzw. Add-on Empfehlungen haben wir noch einige Tipps für dich.

Yoast SEO für WooCommerce

Yoast SEO Webseite

Yoast SEO ist aus der WordPress Bubble gar nicht mehr wegzudenken und mit das beliebteste SEO Tool. Das Tool ist dabei sowohl für Anfänger als auch fortgeschrittene SEO-Anwender geeignet und gleichzeitig auch für alle Größen und Arte von Webseiten. Yoast bietet sehr umfangreiche Funktionen und in der Premium-Version recht neu auch AI-generierte Meta Description Vorschläge.

 

Vorteile

 

  • Auf Keywords optimieren
  • Die Lesbarkeit checken
  • Eine Breadcrumbs Navigation gestalten
  • Verlasse dich auf grundlegende Technik (robots.txt, .htaccess files, permalink URLs XML-Sitemap und mehr)
  • Meta-Titel und Descriptions erstellen

 

Preis:  ab 99 € pro Jahr.

Germanized für den deutschen WooCommerce-Shop

Germanized Webseite

Germanized erweitert WooCommerce um zahlreiche Funktionen, die speziell auf die Anforderungen des deutschen Marktes zugeschnitten sind. Das Plugin hilft dir dabei, viele rechtlich relevante Angaben und Prozesse technisch in deinem WooCommerce-Shop umzusetzen.

 

Funktionen

 

  • automatische Einrichtung rechtlicher Grundlagen, wie Kennzeichnungen, korrekte Preisauszeichnung, Double-Opt-in uvm.
  • Buchhaltung Unterstützung über automatisierte Rechnungen und Stornierungen, inkl. Sevdesk, E-Rechnungen, uvm.
  • Mehrstufige Kassen
  • Mustertexte
  • exklusive B2B-Funktionen
  • Verwaltung von Sendungen & Retouren
  • und einige Funktionen mehr

 

Die Pro-Version ergänzt weitere Funktionen, beispielsweise für Rechnungen und E-Rechnungen, B2B-Shops, Mustertexte oder zusätzliche Verwaltungs- und Automatisierungsprozesse.

 

Preis: kostenlos bei WordPress und ab 79 €.

Germanized macht deinen Shop nicht automatisch rechtssicher

Germanized kann dir viele technische Voraussetzungen für den deutschen Onlinehandel abnehmen. Ob dein Shop tatsächlich alle für dein Unternehmen geltenden rechtlichen Anforderungen erfüllt, hängt aber unter anderem von deinen Produkten, deiner Zielgruppe, deinen Vertragsbedingungen und deinem Geschäftsmodell ab.

 

Das Plugin ersetzt deshalb keine individuelle rechtliche Beratung. Rechtstexte und die konkrete Konfiguration deines Shops solltest du immer von einer befugten Person deines Vertrauens prüfen lassen.

Stripe für WooCommerce

Stripe gehört zu den bekanntesten Tools, um Zahlungsabwicklungen in deinem Online-Shop einfach umzusetzen. Wer die Webseite besucht und das Bild sieht, denkt sich: ach das kenne ich. Über das Tool kannst du verschiedene Zahlungsmethoden hinzufügen und ausprobieren. Dazu kommt noch die Option für beschleunigte Bezahlvorgänge, sodass deine Kunden eine Bestellung in nur wenigen Sekunden abschließen können.

 

Funktionen

 

  • Kompatibel mit allen gängigen Zahlungsanbietern
  • Bezahlformulare
  • Rechnungsstellung
  • Zahlreiche Zahlungsoptionen von Karten bis hin zu Gutscheinen, später bezahlen uvm.
  • Unterstützung für die Buchhaltung
  • und noch vieles mehr

 

Preis : ab 1,5% plus 0,25 € pro erfolgreicher Transaktion (in DE).

TIPP

Zusätzliche Plugins für bekannte Zahlungsanbieter findest du zum Teil auch kostenlos für WooCommerce im Store für die Add-ons:

 

MailChimp

MailChimp

MailChimp gehört zu den soliden E-Mail-Marketing Plugins für WordPress – und natürlich auch für WooCommerce. Mittlerweile verwendet MailChimp insbesondere im E-Commerce Bereich auch KI-Unterstützung, um deine Inhalte gekonnt zu unterstützen.

 

Funktionen

 

  • vielfältiges E-Mail-Marketing für deinen Shop
  • automatisierte E-Mails für neue Kunden, Abos, Warenkorb, Empfehlungen …
  • personalisiertes Marketing für Differenzierung nach Kaufverhalten
  • Social Media Retargeting
  • einfach kompatibel mit WooCommerce

 

Preis: Kostenlos bei WooCommerce und ab 12,50 € pro Monat.

Best Practices und Tipps für deinen WordPress Shop

Best-Practices

Zum Schluss deiner WordPress Shops Einrichtung möchten wir dir noch ein paar wichtige Tipps mit auf den Weg geben, damit der Start problemlos funktioniert.

1. Testkäufe durchführen

Bevor dein Shop live geht, solltest du unbedingt umfassende Testkäufe durchführen und ausprobieren, ob alle Bereiche richtig funktionieren. Prüfe den gesamten Bestellprozess, von der Produktauswahl über den Warenkorb bis hin zur Zahlung. Achte dabei auf mögliche Fehler und Unstimmigkeiten, um sicherzustellen, dass alle Verlinkungen, Buttons, Darstellungen und Abläufe richtig funktionieren.

2. Sicherheit optimieren

Schütze deinen Shop vor Cyberangriffen, indem du gewisse Sicherheitsmaßnahmen implementierst. Falls du das bereits gemacht hast, prüfe noch einmal, ob dein Plugin richtig funktioniert. Aktiviere zudem die Zwei-Faktor-Authentifizierung für Administratoren und kümmere dich darum einen regelmäßigen Backup & Update-Service einzurichten.

3. Regelmäßige Updates durchführen

Halte WordPress, WooCommerce und alle Plugins oder Themes immer auf dem neuesten Stand. Veraltete Funktionen oder Software kann Sicherheitslücken enthalten, die von Hackern ausgenutzt werden und großen Schaden anrichten können. Updates sollten regelmäßig und gewissenhaft durchgeführt werden, können aber auch von einer Agentur durchgeführt werden.

4. Ladezeiten und Performance optimieren

Eine schnelle Webseiten-Performance ist entscheidend für ein positives Nutzererlebnis und eine bessere Platzierung bei Google. Achte daher darauf, was dein Hosting Anbieter dir im Bereich Performance an Optimierungen anbieten kann und verwende zusätzliche Caching-Plugins, wie zum Beispiel WP Rocket. 

5. Vertrauen stärken durch starken Kundensupport

Stelle sicher, dass du einen guten Kundenservice im Hintergrund hast, der nicht nur Vertrauen aufbaut, sondern im Falle von Launch Problemen auf jeden Fall verfügbar ist. Integriere ein Live-Chat-Tool, erstelle eine detaillierte FAQ-Seite und stelle eine transparente Rückgaberichtlinie bereit. 

4. Dein WordPress Shop ist einsatzbereit

Am Ende unseres Tutorials steht hoffentlich bald dein neuer WordPress Shop mit WooCommerce. Einen Online-Shop von null auf komplett eigenständig aufzubauen ist oft gar nicht so einfach. Nimm dir deswegen gerne Experten an die Hand, die dich unterstützen oder dir bei der Umsetzung helfen.

 

Vor allem, wenn du nicht so viel Geduld, Zeit oder Ressourcen in das Design deiner Webseite stecken möchtest, ist der KI Webseitenbuilder eine echte Erleichterung. Denn du erhältst schnell eine professionelle Webseite, die du aber super einfach nach deinen Vorstellungen anpassen kannst – und das während dein Shop schon läuft und du schon Umsätze generierst.

 

Werde Teil der Lösung und gib uns gerne deine Tipps mit auf den Weg, damit auch zukünftige Online Shops es ein bisschen einfacher haben. 🙂

Q&A

Kann ich mit WordPress einen vollständigen Online-Shop erstellen?

Ja, du kannst mit WordPress einen vollständigen Onlineshop erstellen. In der Regel nutzt du dafür WooCommerce. Du brauchst für einen WooCommerce Online Shop: WordPress-Hosting, eine Domain, WooCommerce und anschließend Zahlungs-, Versand- und rechtliche Einstellungen.

Für einen WordPress Shop brauchst du einige technische und organisatorische Grundlagen:

 

  • Domain für die Adresse deines Shops
  • WordPress Hosting mit SSL-Zertifikat
  • WordPress als Basis deiner Website
  • WooCommerce für die Shop-Funktionen
  • WooCommerce-kompatibles Theme für das Design
  • Produkte mit Preisen, Bildern und Beschreibungen
  • Zahlungsarten wie PayPal, Kreditkarte oder Überweisung
  • Versandoptionen, wenn du physische Produkte verkaufst
  • Steuer- und Preiseinstellungen
  • Rechtliche Seiten wie Impressum, Datenschutz und Widerrufsbelehrung
  • Backups, Updates und Sicherheitsmaßnahmen

 

Damit hast du die wichtigsten Grundlagen, um einen funktionierenden WordPress Shop mit WooCommerce aufzubauen.

Ein WordPress Shop mit WooCommerce kann grundsätzlich günstig starten, da WordPress und WooCommerce selbst kostenlos sind. Kosten entstehen aber trotzdem – zum Beispiel für Hosting, Domain, Premium-Plugins, Themes, Zahlungsanbieter oder individuelle Anpassungen.

 

Wie hoch die Gesamtkosten ausfallen, hängt vor allem davon ab, wie umfangreich dein Shop ist und welche Funktionen du benötigst. Ein kleiner Shop mit Standardfunktionen ist deutlich günstiger als ein Shop mit vielen Erweiterungen, Schnittstellen oder individuellen Entwicklungen.

 

Mehr dazu hier: WooCommerce Kosten

Ja, grundsätzlich gibt es neben WooCommerce weitere E-Commerce-Lösungen für WordPress. Dazu gehören zum Beispiel Easy Digital Downloads für digitale Produkte, SureCart für schlankere Shop-Lösungen oder Ecwid, das sich in eine bestehende WordPress Webseite integrieren lässt.

 

Welche Lösung sinnvoll ist, hängt von deinem Shop ab. Für klassische Onlineshops mit vielen Erweiterungsmöglichkeiten bleibt WooCommerce aber die vollumfänglichste, flexibelste und am weitesten verbreitete Lösung.

Mit WooCommerce kannst du sehr unterschiedliche Online-Shops umsetzen, zum Beispiel

  • klassische Produktshops,
  • B2B-Shops,
  • Shops für digitale Downloads,
  • Abonnements,
  • Mitgliedschaften oder
  • buchbare Leistungen.

 

Mit Hilfe von Plugins und Schnittstellen kannst du WooCommerce außerdem an dein individuelles Geschäftsmodell anpassen. Wie komplex dein Shop werden kann, hängt dabei vor allem von Hosting, eingesetzten Erweiterungen und der technischen Umsetzung ab. Grundsätzlich ist aber so gut wie alles möglich.

Johanna
Johanna
Johanna ist Texterin und Content Marketing Managerin. Sie hat eine Vorliebe für Social Media und setzt auf klare Kommunikations-Strategien. Bei HostPress kümmert sie sich um Newsletter- und Bloginhalte, um zielgruppengerechte Inhalte und die Markenbekanntheit zu fördern. Durch ihre Arbeit im Webhosting Bereich liegt ihre Stärke darin, komplexe Themen verständlich und authentisch auf den Punkt zu bringen.
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