Exklusiver Einblick hinter die Kulissen des Rechenzentrums Frankfurt
Hast du dich schon einmal gefragt, wo deine Website-Daten eigentlich physisch liegen? In einer anonymen Cloud eines US-Giganten oder auf greifbarer Hardware unter deutschem Recht? Um dir das genau zu zeigen, hat sich unser Geschäftsführer Marcus auf den Weg nach Frankfurt gemacht. Zusammen mit Michael Schinzel, dem Geschäftsführer unseres Infrastruktur-Partners IP Projects, nehmen wir dich mit hinter die Kulissen unseres Rechenzentrums am Standort NTT
Inhaltsverzeichnis
1. Frankfurt als digitales Herzstück: Warum der Standort für deine Daten entscheidend ist
Das Datendrehkreuz Deutschlands: Historisch gewachsene Konnektivität
Vielleicht hast du dich schon einmal gefragt, warum fast alle großen Hoster in Frankfurt sitzen. Das ist kein Zufall. Michael, der Geschäftsführer von IP Projects, erklärt im Video noch einmal genauer, warum Frankfurt als das absolute „Datendrehkreuz“ in Deutschland gilt.
Der eigentliche Treiber hinter dieser Entwicklung sind die Banken und die Börse. Für ihren Echtzeithandel benötigen sie extrem schnelle Verbindungen und geringste Latenzen. Davon profitieren wir am Ende alle mit unseren WordPress Webseiten, denn die Internetkonnektivität ist beeindruckend hoch.
Maximale Unabhängigkeit – eigene Stromtrassen im NTT-Rechenzentrum
Unser dritter Standort an Rechenzentren beim Betreiber NTT in Frankfurt bietet aber noch eine weitere Besonderheit, die für die Datensicherheit extrem wichtig ist. Im Gegensatz zu vielen anderen Rechenzentren hängt dieser Standort nicht einfach nur am städtischen Stromnetz.
NTT verfügt über eine komplett eigene Stromtrasse. Das bedeutet: Selbst wenn in Frankfurt das Licht ausgeht, bleiben die Server online, weil die Versorgung völlig autark und unabhängig vom Stadtnetz geregelt ist.
2. Ausfallsicherheit neu gedacht: So schützt das A/B-Prinzip deine Webseite

Datensouveränität bedeutet heutzutage mehr denn je, die technische Kontrolle zu behalten und Ausfälle proaktiv zu vermeiden. In unseren Racks überlassen wir nichts dem Zufall. Jeder Server und jedes Kabel ist eindeutig beschriftet und wird nach dem sogenannten A/B-Prinzip versorgt:
- Stromversorgung: Jeder Server verfügt über zwei Netzteile, die an zwei getrennte Stromzufuhren angeschlossen sind.
- Netzwerkanbindung: Wir nutzen doppelte Netzwerkanschlüsse und Glasfaserverbindungen. Dabei gilt ein striktes „Links-Rechts-Prinzip“: Fällt Switch 1 (links) aus, übernimmt nahtlos Switch 2 (rechts) die Arbeit.
Redundanz auf allen Ebenen: Von der Stromzufuhr bis zum Uplink
Sicherheit entsteht nicht durch Zufall, sondern durch eine klare Planung. Michael Schinzel zeigt uns im Video, wie jeder einzelne Server nach dem sogenannten A/B-Prinzip angebunden ist.
Das bedeutet:
Der Server hat nicht nur ein Stromkabel, sondern zwei getrennte Stromzufuhren. Auch beim Netzwerk hat Sicherheit die oberste Priorität: Jeder Server verfügt über zwei Netzwerkanschlüsse. Fällt eine Komponente aus, übernimmt sofort die andere.
Das Links-Rechts-Prinzip: Intelligente Verkabelung gegen Totalausfälle
Die Racks sind nach einer strikten Ordnung sortiert, um im Falle eines Fehlers diesen sofort zuordnen und beheben zu können.
Besonders clever ist daher die Beschriftung jedes einzelnen Kabels sowie die Verteilung der Switches: In Frankfurt wird das „Links-Rechts-Prinzip“ verwendet. Das bedeutet:
- Switch 1 versorgt die linke Seite
- Switch 2 die rechte Seite.
Die Kabel laufen getrennt voneinander, sodass selbst der Ausfall eines kompletten Switches nicht dazu führt, dass der Server nicht mehr erreichbar ist – und in der Konsequenz deine Seite ausfällt.

Fernzugriff im Notfall: Die Vorteile des Out of Band Managements
Sollte das reguläre Netzwerk doch einmal gestört sein, gibt es im Rechenzentrum in Frankfurt immer nochmal eine Hintertür mehr:
Über ein separates, sog.„Out of Band Management“ können Techniker über ein unabhängiges Konsolen-Netzwerk auf die Switches zugreifen. So können Fehlkonfigurationen behoben werden, ohne physisch vor dem Server stehen zu müssen.
Das sog. Out-of-Band-Management (OOBM) in einem Rechenzentrum beschreibt einen zusätzlichen , vom normalen Produktionsnetz völlig getrennten Zugangsweg zu Servern und Netzwerkgeräten, der vor allem für Störungen und Notfälle gedacht ist.
- PageSpeed Score
- Core Web Vitals
- Parameter mit Erläuterung
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3. Datensouveränität – eigene Hardware statt US-Cloud

Datensouveränität ist momentan das polarisierende Thema in der Tech-Industrie. Immer mehr Dienste und auch Nutzer hinterfragen klassische US-Dienste wie Google, Amazon und Co. Insbesondere im Managed WordPress Hosting setzen immer mehr Nutzer auf lokale Anbieter, die ihre Daten EU-weit speichern.
Hosting ohne Fremdbestimmung – eigene Hardware statt Miete zahlen
In unserem Gespräch mit Michael Schinzel bringt Marcus das Thema auf den Punkt: Viele Anbieter nennen sich „Hoster“, sind aber tatsächlich nur ein Software-Anbieter, der im Hintergrund Speicherplatz bei großen US-Clouds anmietet. Eine Philosophie, die sowohl zu uns als auch nicht zu unserem Partner IP Prjects passt.
Wir wollten das anders machen. Wir wollten nicht einfach eine API zu einem Hyperscaler nutzen. Wir wollten eigene Hardware, die uns gehört und die wir kontrollieren. Genau deshalb haben wir uns für die Partnerschaft mit IP Projects entschieden – um echte Datensouveränität in Deutschland zu garantieren.
Marcus, über die Partnerschaft mit IP Projects
Maßgeschneiderte Server-Infrastruktur statt Fertigsysteme von der Stange
Deshalb kauft IP Projects beispielsweise auch keine fertigen Server von der Stange (wie HP oder Dell), sondern baut die Systeme selbst bei sich zusammen. Das passiert in einer eigenen Werkstatt direkt im Rechenzentrum.
Nachhaltigkeit im Serverraum: Wie wir Gehäuse und Komponenten wiederverwerten Das hat einen tollen Nebeneffekt für die Umwelt: Anstatt alte Server komplett zu entsorgen, nutzen wir neutrale Gehäuse (z.B. von Supermicro). Wenn die Technik veraltet ist, tauschen wir nur das Innenleben wie Mainboards aus, verwenden das Gehäuse aber weiter. Das ist unser Beitrag zur Nachhaltigkeit, ohne dass du auf Leistung verzichten musst.
Michael Schinzel, CEO IP Projects
4. High-Performance Service und Partnerschaft auf Augenhöhe

Sofortige Verfügbarkeit von SSDs und Mainboards
Nichts ist schlimmer als das Warten auf Ersatzteile, wenn dringend eine Lösung benötigt wird. Deshalb lagert IP Projects Ersatzteile von fünfstelligem Wert direkt vor Ort. Egal ob eine SSD oder ein Mainboard ausfällt – das passende Teil liegt schon bereit und muss nicht erst bestellt werden.
Jede Festplatte im Rechenzentrum Frankfurt 1 ist mit der Seriennummer am Server beschriftet. Im Ernstfall ist dadurch sofort klar, welche Platte das Problem verursacht und getauscht werden muss.
Reaktionszeiten unter 30 Minuten: Der direkte Draht zum Campus
Da die Techniker von IP Projects ihre Büros direkt auf dem Campus haben, sind auch die Wege zu den Servern extrem kurz. Während der Geschäftszeiten unter der Woche kann ein Techniker innerhalb von 15 bis 30 Minuten an einem Server sein. Selbst am Wochenende oder nachts gibt es eine Rufbereitschaft, die im Schnitt maximal 1 bis 2 Stunden benötigt, um vor Ort einzugreifen.
5. Warum wir uns für IP Projects entschieden haben: Eine Partnerschaft auf Augenhöhe

Aber was genau steckt hinter dieser Partnerschaft? Ganz einfach: dieselbe Philosophie – inhabergeführt und unabhängig.
Ein entscheidender Faktor war die Unternehmensstruktur. Michael Schinzel hat IP Projects 2010 noch während seines Studiums gegründet und organisch aufgebaut – von den ersten 5,80 € Umsatz bis heute. Genau wie HostPress ist IP Projects ein inhabergeführtes Unternehmen ohne externe Investoren.
Uns ist es besonders wichtig, direkte Ansprechpartner zu haben, die für uns greifbar sind. Erreichbar und vor Ort. Kein Callcenter, keine ewig langen Tickets.
Gemeinsam können wir so eine perfekte Basis an Co-Creation leisten: Während wir uns voll auf das Hosting unserer Kunden konzentrieren, sorgt das Team von IP Projects dafür, dass der Unterbau stimmt: Netzwerk, Strom und Hardware.
Vertrauen durch Kompetenz
Die technische Kompetenz im Team von IP Projects ist extrem hoch. Vom Aufbau der Racks bis hin zum Nachhaltigkeitsgedanken bei der Wiederverwertung von Servergehäusen wird hier professionell gearbeitet.
Für unsere Kunden bedeutet unsere Partnerschaft vor allem eins: Sicherheit und Transparenz. Wir haben nicht irgendeinen Anbieter gewählt, sondern einen Partner, bei dem wir ein sehr gutes Gefühl haben und der genau weiß, was er tut.
Das Fundament, auf dem jede Website bei uns steht.
5. Warum diese Partnerschaft deine WordPress-Seite sicherer macht
Nach fast zwei Jahren Zusammenarbeit können wir sagen: Die Entscheidung war goldrichtig. Durch die Kooperation mit IP Projects bieten wir dir keine Black-Box-Lösung, sondern transparente, hochverfügbare Infrastruktur „Made in Germany“.
Du profitierst von der Sicherheit eines Hochleistungs-Rechenzentrums und der Flexibilität eines Partners, der genau wie wir auf Qualität und persönlichen Service setzt. Wie Marcus im Video sagt: „Wir haben einen sehr guten Partner ausgewählt, der genau weiß, was er tut.“